Ein Film der Beachtung verdient, ich möchte ihn denen nicht vorenthalten, die ihn noch nicht kennen. Er birgt Hoffnung und Liebe.
Circle of life
Worum gehts?
Es kommt eine Zeit im Leben,
da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen.
Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muß.
Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.”
Sergio Bambaren
Frauenthemen, alltägliche Spiritualität, die Schönheit und der Schatten des Hierseins
Übrigens, ich freue mich sehr über Kommentare von Euch
Mittwoch, 22. Mai 2013
Montag, 20. Mai 2013
Zwischengedanke
Wenn man erlebt, wie ein Tier getötet wird, damit ein anderes es fressen kann, wird mir bewusst, das auch für mich Tiere getötet werden, damit ich etwas von ihnen essen kann. Müsste ich das selber tun, noch nicht ein Stück Fleisch hätte bis heute meinen Mund erreicht.
Eben beim spazieren gehen mit dem Hund hörte ich einen hoch verzweifelten Schrei eines Spatzen. Als ich hinsah, erkannte ich, das eine Elster über ihm sass und dabei war ihn zu töten. Ein Anblick der mir durch und durch ging, und ich wollte die Elster verurteilen.
Doch dann sah ich meinen eigenen Schattenanteil daran. Ich töte zwar nicht selber, wenn ich Fleisch essen möchte, aber trotzdem stirbt ein Tier für mich, das ich selber niemals töten würde.
Mir ist das Bedürfnis auf Fleisch, was ich wirklich noch sehr wenig essen, mal wieder für viele viel eWochen vergangen.
Samstag, 18. Mai 2013
Übungen
Diese Woche hatte ich das Gefühl, ich durfte Dinge an mir ganz bewusst wahrnehmen, die sich in meinem Leben als Stolperfallen hervorgetan haben.
Des öfteren kam ich in Situationen, in denen ich meine ungeliebten Muster betrachten konnte und zwar wie unter dem Zoomer. Mir kam es vor, als würde jemand am Set stehen und schreien, Kamera läuft, Zoom! Ich beobachtete mich, wie in einem Film, wie ich versucht war, in alten Mustern zu reagieren und musste über mich selber lächeln. Es brauchte dabei immer einige Zeit, so etwa eine Viertel Stunde oder auch etwas länger, bis ich begriff, das das alte Schutzpanzer waren, die sich da um mich herum aufbauen wollten, obwohl ich die gar nicht mehr brauche. Teilweise Verhalten, die ich in meiner Kindheit aus Unsicherheit aufgebaut habe, die mir damals halfen, heute aber völlig überflüssig sind. Wie oft habe ich mir diese Woche innerlich gesagt, ich bin erwachsen, ich darf tun, was ich tun möchte, ohne mich dafür zu rechtfertigen. Ich bin wie ich bin, und das ist richtig für mich. Wer außer mir kann wissen, was gut für mich ist in diesem Augenblick?! Mein Umfeld war teilweise äußerst verunsichert durch meine Art. Nicht das ich jemanden unfreundlich oder schlecht behandelt hätte. Nein, ich war nur ungewohnt ehrlich, auf eine freundliche Art und Weise, und meinte es ernst. Oft war ich versucht, mich zu rechtfertigen, aber wozu, wenn es mir dient und keinem anderen schadet? Nur weil es anders ist, als man mich so kennt?
Sehr befreiend und ungewohnt :)
Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten mit hoffentlich mehr Sonne.
Bildquelle: Künstler leider unbekannt
Meine Lotosblume bekommt inzwischen riesige Blätter, das grösste ist so groß wie meine beiden Hände nebeneinander. Sie wartet auf Sonne und Wärme, wie wir alle :)
Ich liebe es mit Buntstiften zu malen
Freitag, 10. Mai 2013
Was wirklich wichtig ist im Leben
....das erkennen die Menschen meistens, wenn schon viel ihrer Lebenszeit ins Land gegangen ist.
Die jenigen, die schwer krank sind, werden sagen Gesundheit, andere die kein oder sehr wenig Geld haben, werden sagen, Geld ist wichtig. Für wieder andere ist es Macht, die sie ausüben können.
Wieder andere sagen, Freunde, die Familie ist mir sehr wichtig.
Viel gäbe es auf der Liste der Wichtigkeiten im Leben zu nennen, alles hat sicher für den Einzelnen eine individuelle Bedeutung und seinen Stellenwert.
Ein Menschenleben hat viele Stationen und jedes Lebensalter hat seine eigene Wichtigkeit. Unterm Strich, wenn man ältere Menschen fragt, hört man, das Dankbarkeit und das Erkennen im Nachhinein für die Momente im Leben, die einen persönlich zufrieden gemacht haben, wichtig sind. Das eigene Denken, die Neugier auf das was möglich ist, aber auch das Annehmen, von dem was eben nicht möglich ist. Etwas zu wagen, auch wenn andere sagen, Du spinnst doch, wie kannst Du nur ,,,,,
Für mich ist es die Lust am Lernen, die nicht aufhört. Nach Möglichkeit das im Leben zu tun, was mich zufrieden und glücklich macht. Meine eigene Meinung zu behalten, also nicht nachzuplappern, was andere, angeblich schlauere Menschen mir vorsagen. Freunde, die an meinem Leben Anteil nehmen und ich an ihrem. Immer wieder den Mut zu haben, in einer Situation, die erst mal als sehr bedrohlich erscheint, den Mut und das Vertrauen zu haben, es zu verändern. Und Geduld. Das Leben hat mich gelehrt, das es wichtig ist, manchmal warten zu können.
Und was ist für Dich wirklich wichtig im Leben? Schreib doch was dazu, wenn Du magst :)
Mittwoch, 8. Mai 2013
Tiefe Erkenntnis
Heute morgen hab ich bei newslichter hier der link (klick) ein wunderbares Gebet gefunden, der meine derzeitigen Gedankengänge so einzigartig wiedergibt, das ich, wenn mir die Worte eingefallen wären, es selber verfasst haben könnte.
Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde. Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer regeln zu wollen.
Mach mich nachdenklich, aber nicht schwermütig, hilfsbereit, aber nicht bestimmend. Angesichts meines großen Reichtums an Lebensweisheit scheint es bedauerlich, nicht alles nützen zu können, aber du weißt, Herr, dass ich schließlich doch ein paar Freunde behalten möchte. Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und hilf mir, die Dinge auf den Punkt zu bringen.
Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr. Ich wage es nicht, um so viel Gnade zu bitten, dass ich die Erzählungen anderer über ihre Schmerzen mit Freuden anhöre, aber hilf mir, diese mit Geduld zu ertragen.
Ich wage es nicht, ein besseres Gedächtnis zu erbitten, dafür aber zunehmende Bescheidenheit und abnehmende Selbstsicherheit, wenn meine Erinnerung mit der anderer in Widerspruch zu stehen scheint. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte keine Heilige sein – mit manchen von ihnen lebt es sich so schwer.
Lehre mich, Gutes an unerwarteten Orten zu sehen und ungeahnte Talente in anderen zu entdecken – und verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
Amen.
Samstag, 4. Mai 2013
Sag die Wahrheit
Gestern war ich wieder in so einem Zwiespalt. Eine unbequeme Frage an mich, und ich dachte, wie sage ich jetzt auf eine freundliche Art die Wahrheit. Viel einfacher wäre es gewesen, sich etwas auszudenken, was nicht ganz der Wahrheit entspricht, meinem Gegenüber aber sicher besser gefallen hätte.
Aber ich habe mich dazu entschlossen, die Wahrheit zu sagen. Es ist unterm Strich einfacher. Weil ich bei mir selber bin und mich nicht verstellen will. Weil ich auch nicht gerne belogen werde.
Mein Gegenüber ist mir sympathisch, aber das, was er von mir wollte, stand für mich überhaupt nicht zur Debatte. No go.
Es ist nicht immer einfach. In letzter Zeit habe ich öfter vor dieser Entscheidung gestanden. Beruflich und privat. Sag ich jetzt, was andere hören wollen, oder sag ich das, was meiner Wahrheit entspricht. Zu lernen, auch freundlich abzulehnen, aber so, das mein Gegenüber auf jeden Fall merkt, das ist kein vielleicht, sondern ein nein. Für mich ein echtes Lehrstück. Viele Menschen sind nämlich der Meinung, solange Du freundlich lächelst und höfliche Worte wählst, könnten sie Dich doch noch umstimmen.
Freitag, 3. Mai 2013
Jeder Tag
ist wie ein Fest. Ich weiß, daß es vielen derzeit nicht so gut geht, und deshalb ist es um so wichtiger, die schöne Zeit der Natur, den Mai zu feiern und in den Sommer hinein zu leben. Sich die Kraft und Freude am Leben aus der Natur zum Vorbild zu machen und wieder aufzublühen nach dem langen Winter.
Geburtstag
Ich werde öfter in der Sonne sitzen und träumen.
Ich werde Eis und Erdbeeren essen,
wenn ich dazu Lust habe.
Ganze Nächte durchtanzen und das Leben feiern.
Mir bewusst machen wie kostbar jeder einzelne Tag ist.
Ich werde die Angst vor der Liebe überwinden
und mich öffnen für all die wundervollen Erfahrungen und Abenteuer, die noch auf mich warten.
Ich tauche ein, in ein Universum voller Wunder
gesehen bei Happinez