Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 22. August 2017

Suchen Sie Arbeit?

Letzte Woche sprach mich eine entfernte Nachbarin an.

"Ich sehe sie immer den ganzen Tag hier, wenn sie mit dem Hund spazieren gehen, oder mal mit dem Auto wegfahren, Sie sind immer Zuhause. Suchen Sie eine neue Arbeit?"

Nein, wieso?

Ja ich dachte, Sie sind doch noch so jung und alleinstehend.


Das ist sehr nett von Ihnen, das Sie sich um mich sorgen, aber ich habe bereits 43 Jahre gearbeitet und das reicht mir völlig für dieses Leben. Jetzt mache ich nur noch, was ich möchte und mir Freude macht."

Dann hab ich noch brav gesagt, wie alt ich bin und eine gewisse Fassungslosigkeit im Gesicht der Nachbarin erkannt.

Ich dachte Sie wären viel jünger.

Dankeschön für die Fürsorge und das Kompliment bezüglich meines Aussehens.





Montag, 21. August 2017

Der neurotische Mensch

Keiner will gleich sein, wie der andere, jeder möchte als Individuum erkannt und anerkannt werden. Schwierige Zeiten aus denen wir lernen können.

Im Gleichschritt gehen mag zwar ungestörter vorwärts bringen, aber die Richtung ist sehr sehr fraglich

und vor allem diejenigen, die uns lenken wollen mit Angst und Brot und Spielen

ihnen ist nicht zu trauen.

Denke selber, erfinde Dich jeden Tag neu

und lass das, was Dir vor einiger Zeit noch richtig und wahr erschien

ruhig heute als Lüge erkannt werden.

Es ist ein Prozess zu Gunsten der Menschen



Montag, 14. August 2017

Gedanken zum Thema Tod

Am Wochenende bin ich mehrmals dem Thema Tod begegnet.

Einmal ist der Vater meiner Freundin am Freitag ziemlich unerwartet gestorben. Es hat sich schon angekündigt, aber meine Freundin hat es immer wieder kräftig verneint.

Ich habe mich dann natürlich mit meiner Freundin über den Tod und die Beerdigung unterhalten. Dabei hat meine Freundin festgestellt, das sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, wie sie beerdigt werden will. Die meisten Menschen haben so ein Grauen vor dem Tod, meist die, für die mit dem Tod alles vorbei ist, das sie es erfolgreich bis zu einem gewissen Punkt verdrängen.

Und dann habe ich auf Youtube mehrere Vorträge vom Berliner HP Andreas Krüger angeschaut und auch er hat ein homöopthisches Mittel besprochen, dessen typisches Zeichen es ist, sich ganz genau damit zu beschäftigen, wie man beerdigt werden will. Bis ins kleinste Detail durchdacht.

Ich bin bisher dem Tod in meinem nahen Umfeld einige Male begegnet und spüre einen unendlichen Frieden, von den Toten ausgehend. Sowohl bei Mensch als auch beim Tier.

Der Tod ist für mich kein Tabu und ich versuche immer wieder, mich mit ihm anzufreunden. Irgendwann werden wir uns sowieso begegnen. Warum nicht auf einer freundschaftlichen Basis.

Ich habe heute morgen noch mal meine Liste durchgearbeitet, wie ich meine Beerdigung wünsche und bin dabei auf einen Sarg gestoßen, der aus Zellulose hergestellt wird und mit verschiedenen Motiven bedruckt ist. Zellulose finde ich deshalb völlig ausreichend, weil ich mir eine Feuerbestattung wünsche und nicht will, das deswegen gutes Holz verwendet werden muß, nur um mich einzuäschern.

Ausserdem gibt es hier in meiner Stadt einen Friedhof, wo es Baumbestattungen gibt. Man kann seine Urne am Fuße eines Baumes in die Erde geben lassen, entweder anonym oder mit einer Plakette an dem entsprechenden Baum. Das finde ich für mich absolut stimmig.

Abschiedsworte der Lakota-Indianer

Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.
Ich bin
eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin
das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.




Sonntag, 13. August 2017

Machogehabe

Dieses Machogehabe dieser Männer, die leider auch noch an Hebeln der Macht sitzen, geht mir echt auf den Zeiger.

Ich denke es wird wieder Zeit für das echte Matriachat. Für Frauen mit Fürsorge für das Volk. Damit meine ich nicht Merkel, diese Frau ist machtgeil und feige zugleich.

Göttin steh uns bei.

Samstag, 12. August 2017

Aufhebung der Selbstverleugnung

Warum klappt so vieles nicht in Deinem Leben?

Du hast Potential

Du hast das Wissen

Du hast die Möglichkeiten

und doch, kurz vor dem Durchbruch

kurz bevor der Erfolg greifbar wird

bricht alles wie ein Kartenhaus zusammen.

Wieder mal. So oft schon geschehen.

Die Selbstverleugnung sitzt tief und Du wusstest es gar nicht,

hast Dich immer gewundert, wieso bei anderen, wieso nie bei mir

geht etwas auf, darf erblühen, sich entfalten.

Deine Selbstverleugnung ist hartnäckig.

Geh ihr auf den Grund, hebel sie aus und schick sie fort.

Für immer.

Nimm Deinen Platz ein und halte ihn. Er steht dir zu.

Ich nehme meinen Platz ein und halte ihn. Er steht mir zu in diesem Leben.

Jetzt und für immer.

Aho



Freitag, 11. August 2017

Die täglichen Wunder

Wenn Du etwas möchtest, bitte darum.

Ich bekomme im Augenblick sehr viele Heilungsimpulse für mich auf beinahe wundersame Art und Weise.


Wenn das Wunder kommt
Serviere ich ihm Tee
Und Kekse
Solange
Bis Du dran glauben kannst
Halte ich es für Dich warm
<3 Hannah lettmann

Donnerstag, 10. August 2017

Die Würde der Frauen

Wie sieht es mit Deiner Würde aus? Erwählst Du wirklich oder fühlst Du Dich nicht gut genug?

So viele Frauen haben Beziehungsprobleme, finden immer wieder den falschen Partner, der sie im Stich lässt, wenn es darum geht, Sicherheit zu geben.

Frauen die mitten im Leben stehen, einen guten Job machen, selbstständig sind und trotzdem immer wieder an einen Partner geraten, der sich unterschwellig als Frauenhasser herausstellt und bzw. nicht in der Lage ist, seinen Part nach Sicherheit für seine Partnerin herzustellen. Soll heißen, wenn die Frau ihn wirklich einmal braucht, weil sie mal eine Schulter zum Anlehnen braucht, oder er mal eine Verpflichtung übernehmen soll, kneift er oder verhöhnt sie auch noch, weil sie es nicht alleine schafft.

Viele Frauen sind leider wahllos oder nehmen den erstbesten, der sich für sie interessiert. Es ist oft zu beobachten, man sieht ein Paar und denkt sich, wie blind muß diese tolle Frau sein, das sie sich so einen Idioten ausgesucht hat. Das hat sie doch gar nicht nötig.

Es geht nicht darum, unbedingt Single sein zu wollen, es geht darum seine Würde zu wahren. Es geht um eine Partnerschaft und nicht um eine Mutterrolle, die die Frau hier dem Mann gegenüber einnehmen soll und in der dieser Mann dann den Hass gegen seine Mutter ausleben kann, stellvertretend natürlich.

Man sieht andere Paare und sieht, das der Mann hier die Sicherheit der Frau wahrt, in dem er ihr den Rücken stärkt, wann sie es braucht. Und Du fragst Dich, wieso sich solche Männer nicht für Dich interessieren.

Es macht keinen Sinn, nur damit Frau nicht allein ist, nicht sorgfältig zu wählen, wer an ihrer Seite lebt. Ja man darf an sich selber arbeiten, an seiner natürlichen Würde und nenn es von mir aus Selbstliebe. Auch daran, gut mit sich selbst allein sein zu können. Ja es kann dauern, aber Du hast dennoch die Wahl und Deine Würde, nicht zu verwechseln mit Arroganz. Arroganz entsteht aus Angst vor Nähe. Würde hat etwas mit Dir selbst zu tun, mit es wert sein.

In dem Zusammenhang fällt mir mein neuestes Buch auf dem Tisch ein, was ich gerade bekommen habe. Die Seelenflüsterin von Verena Maria Rottmar.

Sie schreibt Texte, die einen mitten ins Herz treffen. Über Frauen, über Spiritualität, über Männer, über Mütter und Väter. Ich finde das Buch wunderbar.

Hier ist ein Textauszug aus ihrem Buch

EINE ODE AN DIE ZUVIEL-FRAU

Und natürlich weiß

sie, daß es an ihr liegt.

Sie weiß, wenn sie

weniger wäre, weniger

fühlen würde, weniger

kompromisslos wäre,

weniger fordernd,

weniger extrem...

würde sie in einer

Beziehung sein oder bleiben. Wäre

es nicht schwer eine

Partnerschaft einzugehen.

Würden ihr Freundschaften

leichter fallen, wäre sie

eine angenehmere

Angestellte und eine

angenehmere Tochter

und Geliebte von

irgend einem

verheirateten Mann.

Da wäre dann mehr

Toleranz, mehr Akzeptanz,

mehr Gelassenheit, mehr

Genügsamkeit, mehr

Harmonie.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

hochsensibel ist,

dramatisch, leidenschaftlich,

temperamentvoll,

ungezügelt und von

allem ein wenig

zuviel und zwischendurch

noch hysterisch..

immer dann wenn etwas

nicht ganz ehrlich ist,

wenn etwas nach lüge riecht,

wenn etwas nicht ganz

ausgesprochen ist,

wenn etwas nicht ganz

transparent ist,

wenn etwas nicht

ehrlich kommuniziert

wird, aus dem Herzen

heraus und nicht aus

dem Kopf oder aus

dem Schützengraben.

Natürlich weiß sie,

daß es an ihr liegt...

Sie weiß, daß sie

kaum Konflikte vermeiden

kann, sie weiß daß sie

nur durch ihre Präsenz

andere triggert, dann wenn

sie zu laut, zu schön,

zu fröhlich, zu eigensinnig,

zu dominant, zu gross,

zu besitzergreifend,

zu abhängig ....

zu zu zu zu ist.

Sie weiß, daß sie es

niemandem leicht macht,

auch sich selber nicht.

Und doch dadurch

besticht sie, dadurch

lebt sie ihre Talente,

dadurch hinterfragt sie,

dadurch bricht etwas

auf, dadurch heilt

etwas in ihr und im

Umfeld, dadurch erweitern

sich die Grenzen, dadurch

bebt die Erde, dadurch

kommt mehr Licht

an dunkle Ecken,

dadurch kann nicht

mehr alles unter den

Teppich gekehrt werden,

dadurch entsteht Veränderung,

Wandel, dadurch werden

andere Inspiriert aufzuwachen,

Mut zu haben, Risiken

einzugehen.

Viele wenden sich von ihr ab.

Andere wenden sich ihr zu.

Vielleicht vielleicht

nicht immer die, von denen

sie es sich wünschen würde.

Doch sie weiß, in dem

was zuviel an ihr ist liegt

das Geschenk, denn ja sie hat

ZUVIEL.. darum ist es leicht

für sie, sich zu verschenken,

sich hinzugeben, sich zu

öffnen, sich zu ergeben.

In ihrem Hunger liegt die

Kraft über sich selber hinauszuwachsen,

eigene Grenzen zu überschreiten,

nicht stehen zu bleiben. Da liegt

viel Bewegung und auch die

absolute Stille die sich freisetzt

und in die sie sich hineinfallen lässt.

Du magst zu den Frauen gehören,

die zuviel sind. Doch sei nicht starr

damit, verbittere nicht, versteck

dich nicht dahinter, bleib weich,

bleib zärtlich, bleib liebevoll

und verletzlich.. brich alles auf,

was einst zugemüllt wurde, dich

hart gemacht hat, dehn das

zuviel sein noch mehr aus,

bewege es in eine neue Dimension

hinein....

Ja du weißt, es liegt an dir,

du bist zuviel. Mach es dir nicht

zum Vorwurf und auch anderen

nicht, daß sie nicht damit können.

Denn du hast begonnen,

es zu integrieren. Deine

Reife schenkt dir mehr

Erdung, mehr Weisheit,

mit deinem zuviel einfach

zu sein. Stehen zu bleiben.

Zuzuschauen und es

auch zu lenken. Du hast

dich vom Trotz heraus

befreit in ein klares

liebevolles Selbstvertrauen

hinein.

Sei zuviel. Und komm

in Frieden mit den

Konsequenzen, nein

mehr noch feiere sie/dich.

AHO Komplizin

Moksha Devi