Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 25. August 2016

Ein kleines Luxusproblem

Bikini oder Badeanzug?

Ich habe mir einen neuen Badeanzug gekauft. Natürlich liebe ich Bikinis und ich hab auch einige gesehen, die ich schön finde, aber ich finde mich nicht mehr so schön im Bikini. Ich bin ziemlich eitel und auch kritisch bei anderen, wenn es darum geht, viel Haut zur Schau zu stellen. Und genau deshalb hat der Badeanzug Einzug gehalten. Ich bin zwar noch ziemlich schlank ohne viel Hüftgold usw. aber die Haut ist nicht mehr so, wie ich sie gerne hatte, zumindest nicht bikinitauglich meiner Meinung nach.

Jetzt wo ich so ganz langsam auf die 60 zu marschiere, möchte ich mir und anderen Menschen nicht das zumuten, was ich bei anderen als Zumutung empfinde. Ich gebe zu, im Augenblick habe ich ein kleines Problem mit dem Alterungsprozess. Ich hoffe, er legt sich wieder und ich gewöhne mich an meine äußeren Veränderungen. Dieses Jahr ist wirklich das erste Jahr, wo mir auffällt, manche Prozesse sind leider nicht mehr aufhaltbar. Ein bisschen trauern tue ich schon, und ich denke, das ist auch legitim. Außerdem wie gesagt, ist es ein Luxusproblemchen, da ich mich körperlich richtig gut fühle, es tut nix weh und alles andere ist gut. Das ist unterm Strich das allerwichtigste und dafür bin ich überaus dankbar.

Samstag, 20. August 2016

Nachdenkliches

Zu wieviel Prozent bist Du eigentlich Du selbst?

Wie hört sich das an, wenn Du laut sagst, ich bin ich? Stimmt das zu 100 Prozent?

Oder bist Du auch das, was man Dir als Kind schon vorgegeben hat, was die Medien Dir über Deine Herkunft suggerieren, Du in der Schule gelernt hast, Dir Deine Arbeitskollegen, Dein Partner, Deine Kinder oder wer auch immer versuchen, weiszumachen, weil es für die anderen nützlich ist?


Bild: Ankastella

Freitag, 19. August 2016

Necesito... no sé,
un escape, una salida.
Sentarme en la arena y hablar de todo con alguien".

Der Vollmond geht dieses Mal wieder ganz schön tief hinein.


Fotoquelle unbekannt

Donnerstag, 18. August 2016

Die Reise rückt näher

Gestern habe ich Post vom Reiseunternehmen bekommen. Noch ein paar Wochen und dann geht's an Bord.

Das Wetter ist derzeit blendend, ich glaube ich gehe gleich zum See und mache mir einen schönen Tag.

Unsere erste Station auf der Seereise wird Madeira sein. Hier ist unser Schiff im Hafen von Funchal.


Fotoquelle: Facebook




Mittwoch, 17. August 2016

Kurzes Intermezzo

Das mit dem Job im Buchhandel war ein kurzes Intermezzo. Leider stellte sich die Inhaberin als Bissgurken, wie man in Bayern sagt, oder zu deutsch richtige Zicke heraus. Zum Glück muss ich mir das nicht geben und habe beschlossen, dieses Kapitel schnell wieder zu beenden. Der Personalschwund bei ihr war offensichtlich legendär.

Dann geniesse ich lieber den augenblicklich so wunderbaren Sommer. Ich habs so gut.

Sonntag, 14. August 2016

Träume ausprobieren dürfen

Ich liebe Bücher, schon immer. Mir ging es als kleines Mädchen gar nicht schnell genug, selber lesen zu lernen. Jeden Morgen hab ich mir die Tageszeitung vom Küchentisch gegriffen, und versucht, darin zu lesen. Deutsch war von Schulbeginn an mein Lieblingsfach. Meine Märchenbücher waren sehr zerlesen, und die Zahl meiner Bücher wuchs schnell ins Unermessliche.

Ich liebe Buchläden, darin zu stöbern, mich darin aufzuhalten, in die Bücher hineinzulesen. All diese Geschichten, die in so einem Laden darauf warten, von mir gelesen zu werden und mich mitzunehmen in ihre Wirklichkeit. Irgendwann hatte ich auch den Wunsch, einen eigenen kleinen Buchladen haben zu können. Ich stellte es mir toll vor, den ganzen Tag mit Büchern beschäftigt zu sein.

Vor 2 Wochen las ich dann eine kleine Stellenanzeige, ein Buchladen in der Nähe sucht eine Buchliebhaberin für 3 mal in der Woche nachmittags.

Das hat mich gereizt und ich bin hingefahren, in den Laden gegangen und hab mich dort umgesehen. Der kleine Laden gefiel mir. Also fragte ich die Ladenbesitzerin, ob sie immer noch jemanden suche für nachmittags, ich hätte ihre Anzeige gelesen. Die Stelle ist noch frei, sagte sie, ich habe noch nicht die Richtige gefunden.

Jetzt arbeite ich in diesem Buchladen als Buchliebhaberin. Ich finde es so schön, das ich wieder einen Wunsch in meine Lebensrealität holen und erfüllen kann. Und der Stundenlohn ist auch sehr erfreulich. Wenn ich bedenke, das ich für meine Arbeit mit den Kindern nur den Mindestlohn von 8,50 € bekommen habe, und jetzt doch einiges mehr. Eigentlich unglaublich, das diese Verantwortung und auch diese Belastung so gering honoriert wird. Natürlich ist das auch in anderen Pflegeberufen so. Für mich nicht nachvollziehbar, mit alten oder kranken Menschen oder eben auch Kindern jeden Tag präsent zu sein, bedeutet volle Aufmerksamkeit, Hingabe und Liebe zu jedem Einzelnen. Meiner Meinung nach sollte das höher dotiert werden, als irgend ein anderer Job.

Meine Stelle mit den Kindern musste ich leider aufgeben, weil ich mich ständig ansteckte und dauererkältet war und mein Immunsystem dermaßen in den Keller gefahren war, das ich wirklich 3 Wochen krank war und mein Arzt mir keine Hoffnung gemacht hat, das sich das so schnell ändern würde. Das geht nicht, ich habs eingesehen, auch wenn mir die Trennung von den liebgewordenen Kindern sehr schwer gefallen ist.

Aber wie gesagt, jetzt bin ich beruflich Buchliebhaberin. Buchtipps werden möglicherweise jetzt öfter hier nachzulesen sein.

Mittwoch, 10. August 2016

Die Reiter und ihre Pferde

Für mich immer ein Grund zur hellen Freude, wenn ich ein Pferd mit seinem Reiter in vollkommener Harmonie zusammen sehe. Dabei ist es egal, ob es im Gelände, auf dem Springplatz oder bei der Dressur ist, man sieht es sofort.

Michael Jung und sein Sam haben das erste Gold bei der Olympiade geholt und die Beiden waren so großartig. Ich freue mich immer darauf den Reitern und ihren Pferde bei der Olympiade zu folgen und freue mich mit ihnen über jeden Erfolg. Ansonsten ist die Olympiade für mich eher langweilig. Aber jeder hat ja so seins, wo er mit Herz und Seele dabei ist.