Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 20. Februar 2017

Meine Zeit

Als Fischegeborene habe ich etwas übrig für Astrologie. Das war das Erste, wofür ich mich interessiert habe, bereits als Jugendliche. Damals war die Literatur sehr mager oder sehr dröge.

Ich durfte lernen, das es eine durchaus ernstzunehmende Astrologie gab, und dann noch die in den Zeitungen, die einem zwar etwas tolles versprach, es aber Zufall war, wenn es dann auch so kam.

Tatsache ist, das ich mich im März immer besonders wohl fühle, genau so wie im September, denn mein Aszendent steht, wem auch immer ich dafür danken kann, in der Jungfrau. Das beschert mir nicht nur die Kunst des Träumens, sondern auch die des strukturiert seins. Ich bin astrologisch im ziemlichen Ausgleich. Natürlich kommen einige Faktoren noch hinzu, aber ich habe festgestellt, das es mir in manchen Belangen besser geht, als manchen Fischegeborenen, denn ich bin realistisch, wenn ich muß und kann manchen Süchten besser widerstehen, weil ich vernünftig bin.

Heute tue ich wieder etwas, was Fische lieben, ich gönne mir eine Fußmassage. In der Zeit der Fischesonne ein sehr gutes Ritual, denn Fische sind den Füßen zugeordnet. Fußpflege ist in dieser Zeit besonders gut und wirksam.

Samstag, 18. Februar 2017

Erleuchtungsmoment beim Kochen

Ich stehe am Herd, mache mir ein köstliches Gemüserisotto und von einem zum anderen Moment habe ich ein solches Verbundenheitsgefühl, mir kommen liebe Menschen in den Sinn und Tiere, die ich sehr geliebt habe und ich bin mit ihnen aufs Tiefste verbunden. Für eine Minute oder auch zwei.

Das sind so Momente im Leben, unbezahlbar schön.

Mach Dir nix vor

Es gelingt mir zum Glück immer weniger, mir selber was vor zu machen. Ich kann mir nichts mehr schön reden.

Nicht die Menschen, die mich mit ihrer Oberflächlichkeit langweilen

nicht die Frauen, die sich als Superwoman darstellen und in Wirklichkeit nichts mehr von sich spüren außer grenzenloser Müdigkeit

nicht das Gesülze der Männer und das sich jetzt sogar die fast Siebzigjährigen an mich ranwerfen wollen. Die Selbstüberschätzung bei manchen Männern scheint nie aufzuhören.

Nicht das Getue der Zwanzigjährigen, die mir die Welt erklären wollen und glauben ich würde ihren durchsichtigen Schwindeleien nachsichtig auf den Leim gehen.

Die Wahrheit ist manchmal unbequem und macht manchmal einsamer. Doch trotzdem, hast Du einmal die Brille abgesetzt, die mit den rosaroten Gläsern, kannst Du sie nicht wieder aufsetzen. Du siehst den Mist, egal welche Farbe er hat.

Und trotzdem habe ich mein Leben noch nie so intensiv gelebt und geliebt. Der Spruch "das Leben ist schön, von einfach hat keiner was gesagt" ist meine persönliche Wahrheit geworden. Wenn das nix ist.


Auf FB gibt es solche Links, die setzen Fotos um in Malstile, finde ich ganz schön.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Die ersten Zeichen des Frühlings

Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse und Tulpen strecken schon mal vorsichtig ihre Blätter aus der Erde. Die Weidekätzchen tragen schon ihren weichen Pelz und die Haselnuss fängt auch schon das Blühen an. Und dann die Mittagssonne, die dazu einlädt, ihr das Gesicht entgegen zu strecken. Ich war gestern 3 Stunden draussen und es hat so gut getan. Man spürt förmlich die Bewegung um sich herum. Die Natur macht sich mit mittlerer Kraft bereit für den Frühling.

Ich habe im Augenblick ein sehr starkes Freiheitsbedürfnis und reagiere sehr gereizt, wenn jemand versucht, über meine Zeit zu verfügen und mich einfach mal eben so einplant ohne vorher mit mir gesprochen zu haben. Ich möchte jetzt nur noch tun, wozu ich bereit bin, meine Zeit ist mir heilig geworden.

Sonntag, 12. Februar 2017

Vergebene Liebesmüh, Frau hör auf damit

Übermorgen ist Valentinstag und es werden wieder so viele pseudoromantische Situation insziniert.

Vergeudest Du auch Zeit und Liebe an einen Mann, den Du meinst retten zu müssen? Weil er Opfer ist seiner Kindheit, seiner Vergangenheit , von Jugendsünden?

Lass es, lass ihn in Ruhe, er muß selbst erwachsen werden, retten kannst Du ihn nicht. Du vergeudest nur Deine Zeit, Deine Nerven, Deine Gesundheit.

Das wir Frauen uns immer einbilden, uns um gescheiterte Existenzen kümmern zu müssen. Was für ein Blödsinn. Du bist am Ende der Beziehung fertig mit den Nerven und er zieht fröhlich pfeifend weiter und bleibt, wie er ist, weil er so ganz gut durchs Leben kommt. Es wird immer eine Nächste geben, die wieder das rote Kreuz auf der Stirn hat und helfen will. Leider.

Hier ist gestern der Winter noch mal überraschend mit ein bisschen Schnee zurückgekehrt. Ich glaube, das wars dann aber tatsächlich mit dem Schnee für diesen Winter.




Samstag, 11. Februar 2017

Deine Haltung zur Aussenwelt und die Auswirkung auf Dein Kind

Man kann es gar nicht oft genug sagen. Wir prägen in den ersten Jahren die Einstellung zum Leben unserer Kinder. Jeder möchte ja natürlicherweise für sein Kind nur das Beste. Aber leben wir unserem Kind auch das Weltbild und die Einstellung vor, die wir uns für unser Kind wünschen?

Ich habe mich wirklich schon intensiv reflektiert und bin mir auch schon oft selbst auf die Schliche gekommen, mit meinen geerbten Glaubenssätzen und trotzdem tappe ich immer noch in die Falle, obwohl ich weiß, daß es nicht meine Einstellung ist, die mich da gerade leitet, sondern die meiner Eltern und Großeltern.

Einem Kind das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit mitzugeben, ihm Selbstvertrauen nicht zu verwechseln mit Narzissmus, mit auf den Weg zu geben, das alles ist überlebenswichtig. Es gibt so viele Menschen, die an Selbstzweifel, Misstrauen und Jammerlappenmentalität leiden. Aber auch an Schuldgefühlen, mit denen sie gar nichts zu tun haben. Das wundert mich immer sehr. Wie schnell jemand sich schuldig fühlt. Wieso fühlt ein Kind sich schuldig, wenn seine Eltern sich trennen? Weiß das jemand? Woher kommt das Gefühl bei einem Kind?


Am meisten gehen mir tatsächlich die Leute auf den Geist, die ewig jammern, obwohl sie eine Veränderung herbeiführen könnten, wenn sie es dann nur täten. Aber nein, es wird gejammert. Das können Deutsche offensichtlich mit am Besten.

Ich weiß noch, wie bei uns früher die alten Frauen aus der Familie am Tisch saßen und darüber jammerten, wie schlecht die Leute sind. Im nächsten Atemzug hatten sie aber die gesamte Nachbarschaft durch den Kakao gezogen und sind über jeden hergezogen.

Ich habe das als Kind für völlig normal gehalten. Heute noch versucht meine Mutter mir, Klatsch und Tratsch anzudrehen. Wenn ich sie dann frage, ob sie wirklich ganz sicher sei, ob das was sie mir da erzählt auch stimmt, kommt sie ins stocken. Sie hat auch gedankenlos all das übernommen, was ihr in jungen Jahren vorgelebt wurde.

Dienstag, 7. Februar 2017

Bewegungen

Alles bewegt sich in seinem eigenen Tempo. Selbst Steine und Berge bewegen sich.

Mal bewegt man sich zu etwas hin, ein andermal von etwas weg. In meinen Gedanken sitze ich gerade am Meer und schaue den Wellen zu, wie sie kommen und gehen. Das wichtigste ist, mitzugehen in seinem eigenen Tempo. Von hier nach dort. Ich merke gerade wie sich mein Leben wieder stärker bewegt. Eine Bewegung setzt ein und verändert langsam aber sicher das, was gerade noch wichtig war in etwas was gar nicht mehr so wichtig erscheint.

Das Leben macht mir kleinere oder größere Geschenke. Die Geschenke, die erstmal so groß wirken, sind manchmal bei genauerem hinsehen, eher klein. Und das, was so im vorübergehen einem zufällt, kann so wichtig und schön werden.