Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 23. Januar 2009

Falkin


Nach dem mich in der Zeit der Rauhnächte immer wieder ein´Falke besucht hat und auch ein Falkenauge (Heilstein) den Weg zu mir gefunden hat, habe ich mich intensiv mit dem Falken als Totemtier befasst. Das was ich dort gefunden habe, passt so gut auf meine derzeitige Situation, das ich die Botschaft der Spirits verstanden habe.

Ich danke meinen Spirits dafür. Wir sind nie allein.

Freitag, 16. Januar 2009

Ein Kapitel aus meinem Buch

Heute möchte ich eine Leseprobe aus meinem Buch "Begrenzungen auflösen" einstellen.
Ich bin der Meinung, das dieses Kapitel gerade am Anfang eines neuen Jahres sehr gut passt

6. Kapitel Achten Sie auf sich

Wir suchen alle nach Freunden im Leben und glücklich kann sich der jenige nennen, der davon eine Handvoll hat.

Aber trotz dem sollten wir uns selbst der bester Freund sein. Niemand sonst begleitet uns von der Geburt bis zum Tod. Seien Sie gut zu sich selbst. Sorgen Sie gut für sich und nehmen Sie Ihre Bedürfnisse als besonders wichtig. Gerade Frauen neigen dazu, weil wir so erzogen wurden, die Bedürfnisse anderer vor die ihren zu stellen. Wobei das in den letzten 30 Jahren, Alice und Co. sei Dank, eine erfreuliche Veränderung erfahren hat. Die jungen Frauen von heute sind glücklicherweise nicht mehr ganz so bereitwillig, ihre eigenen Bedürfnisse zu ignorieren.

Es ist wichtig, als Mutter für die Kinder da zu sein, denn sie sind in den ersten Jahren so dringend auf unsere Liebe und Aufmerksamkeit angewiesen. Das steht außer Frage. Wer sich als Frau für Kinder entscheidet, ist lange Zeit in erster Linie Mutter. Aber dennoch sind Sie immer noch auch eine Frau, die eigene Bedürfnisse hat und diese wollen berücksichtigt sein.

Gönnen Sie sich immer wieder Pausen, auch wenn andere Pflichten noch so sehr rufen. Was nutzt es, wenn Sie völlig ausgepowert sind und irgendwann einfach nur noch funktionieren, ohne fühlen zu können, was Sie eigentlich brauchen.

Die größte Pflicht ist, sich selber gut zu sein, denn wir haben alle ein ordentliches Pensum an Aufgaben, die unser Leben mit sich bringt, und da ist es wichtig, sich selbst nicht zu vernachlässigen.

Ich meine damit nicht unbedingt, das wir jede Woche zum Friseur oder zur Kosmetikerin gehen. Nein, ich meine die Zeit in der wir uns zurückziehen können, die Seele baumeln lassen und nur so für unser eigenes Wohlbefinden sorgen. Das kann ein Treffen mit Freunden bzw. Freundinnen sein, ein gutes Buch, ein langes Bad oder einfach nur mal morgens länger im Bett bleiben. Ein Spaziergang in der Natur und das bewusste Wahrnehmen, das wir auf einem wunderbaren Planeten zu Hause sind. Die Arbeit läuft nicht weg. Sie wartet geduldig auf uns.

Überprüfen Sie doch von Zeit zu Zeit, wie viele Dinge sie nur tun, weil Sie glauben, das andere dies von Ihnen erwarten. Ist das wirklich so, oder glauben Sie das nur? Wollen Sie tatsächlich Misses oder Mister Perfect sein?

Gerade solche Menschen geraten leicht in Panik, weil sie ihren eigenen Ansprüchen nie genügen können. Ich weiß wovon ich spreche.

Auf diesem Weg war auch ich lange genug unterwegs um feststellen zu können, das auch, wenn ich nicht brav all meinen vermeintlichen Pflichten nachgekommen bin, nicht vom Blitz eines zornigen Gottes getroffen wurde. Hören Sie auf, sich selber Druck zu machen.

Hier möchte ich noch einmal davor warnen, sich von außen manipulieren zu lassen. Gut ist, was sich für Sie gut und richtig anfühlt. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, sich nicht manipulieren zu lassen. Aber ich habe festgestellt, je älter ich werde, um so eher durchschaue ich, wenn ich wieder in die Falle eines anderen getappt bin.
Dann kann ich immer noch entscheiden, ob und wie lange ich das mitmachen möchte.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, holen Sie sich Hilfe. Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens über Ihre Zweifel. Es hilft.

Was ich schade finde, ist, das Männer auf diesem Gebiet lieber an ihren Problemen erkranken, körperlich wie seelisch, als sich mit jemandem auszutauschen. Es ist keine Schande oder gar unmännlich, mal seinem Herzen wieder etwas Platz für schöne Dinge zuzugestehen.

Zum Schluss dieses Kapitels möchte ich noch ein paar Worte zu unserem Körper sagen. Unser Körper ist das Haus, worin unsere Seele wohnt.

Sie spüren selbst, was und wie viel Ihnen gut tut und wo die Schmerzgrenze, im wahrsten Sinne des Wortes erreicht ist. Jeder ist ein bisschen anders von seiner Konstitution her, und daher gibt es auch kein Patentrezept für Gesundheit. Von allem in Maßen, dann ist das Leben lebenswert. Sich zwanghaft gesund zu ernähren ist mit Sicherheit genau so falsch, wie einfach alles in sich hinein zu stopfen. Von einmal im Monat Mac Donalds wird Ihr Körper nicht zusammenbrechen. Und ab und zu ein paar Pralinen oder ein Stück Kuchen tun der Seele gut.

Es ist doch wunderbar, das wir all das haben können und die Nachkriegszeit ist ja nun mittlerweile auch lange genug vorbei, als das wir vor lauter Entbehrung das Gefühl haben, alles gleichzeitig in uns hineinstopfen zu müssen. Auch hier haben unsere Eltern und Großeltern uns etwas überliefert, was auf uns nicht mehr zutrifft.

Ich erinnere mich noch gut an meine Großmutter, die für uns alle gut und gerne gekocht hat. Leider tat sie auch immer des guten zu viel. Hier noch ein extra Stich Butter, und da noch ein bisschen mehr Sahne. Mich ekelte das als Kind manchmal, das alles so im Fett schwamm und ich habe das Essen ganz einfach verweigert. Aber verstehen kann ich sie schon. Ich glaube, wer einmal so wirklich Hunger gehabt hat, tagelang mit leerem Magen ins Bett gegangen ist, vor Hunger nicht schlafen konnte, der will einfach nur, das es seinen Lieben und sich selbst an nichts mehr mangeln soll. Die Geschichten meiner Großeltern und Eltern sind mir noch sehr lebhaft in Erinnerung.

Was mich in den letzten Jahren sehr erschreckt, ist der gedankenlose Konsum von Sexualität. Den meisten Menschen ist offenbar nicht bewusst, das es beim Sex zum Austausch von männlichen und weiblichen Energien kommt.

Genauer gesagt, bekommt ein Mann dadurch, das er mit einer Frau Sex hat, ein Stück neuer Lebensenergie. Dies wissen offensichtlich sehr viele Mädchen und Frauen nicht, sonst würden sie sich nicht so wahllos mit so vielen Männern ins Bett legen. Außerdem tritt hier die Emanzipation wieder ein Schritt in die gegenteilige Richtung an.

Wir Frauen sind wahre Energieerzeuger, aufgrund unserer Fähigkeit, neues Leben auszutragen. Solange eine Frau nicht in den Wechseljahren ist, erzeugt ihre Gebärmutter sehr viel Energie, die sich jeden Monat selbst reinigt und erneuert. Erst wenn eine Frau in die Wechseljahre kommt und ihre Blutung ganz aufhört, lässt diese Fähigkeit langsam nach.

Böse Zungen behaupten, das die Frauen bis zu dem Zeitpunkt genug Gelegenheit hatten, festzustellen, das es sich in den meisten Fällen nicht gelohnt hat, sich mit einem Mann einzulassen. Für das bisschen Vergnügen, so viele Kompromisse zu schließen.

Mir ist aufgefallen, das gerade Männer, die selbst über sehr wenig eigene Energie verfügen, geradezu sexsüchtig sind. Sie müssen sich immer wieder an der Energie einer Frau bedienen, damit sie lebensfähig bleiben.

Deshalb gehört auch dies für mich zum Thema, sich selber gut zu sein, denn auch ein one-night-stand bleibt energetisch nicht ohne Folgen.

Nach der Lehre alter Schamaninnen verbindet sich 7 Jahre lang eine energetische Faser zwischen Mann und Frau, die miteinander geschlafen haben, auch wenn es nur einmal war.
Dabei kann lediglich der Mann weiter von der Energie profitieren, die Frau ist die Gebende.

Deshalb sollten wir uns als Frauen ganz gut überlegen, wem wir denn so als Kraftwerk dienen möchten. Seien Sie achtsam mit Ihrer Energie.

Ich will Sie nicht erschrecken, Sex ist etwas sehr schönes und gehört zum Leben, wie das atmen, aber wir atmen ja auch nicht freiwillig Giftgase ein. Ein Mann sollte es immer noch als etwas besonderes ansehen, mit einer Frau das Bett teilen zu dürfen und sich auch entsprechend mit Respekt verhalten. Dies ist leider in den Jahren der sexuellen Befreiung völlig in Vergessenheit geraten. Aber deshalb ist es vielleicht jetzt richtig, wieder einmal daran zu erinnern.

Auch die Frauen, die glauben, sich Männer mal eben so in ihr Bett holen zu können, werden es irgendwann fühlen müssen, das sie sich viel zu oft verschenkt haben und sich und ihre wahren Gefühlen viel zu oft belogen haben.

Sexualität hat etwas heiliges und energetisches und ist kein allgemeines Konsumgut, auch wenn damit auf anderen Ebenen eine Unmenge Geld verdient wird.

Wir sind Menschen und keine Supermarktware, die man beliebig bekommen und konsumieren kann.

Jeder von uns ist einmalig in seinem Sein.