Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 15. Juli 2009

Was für mich Reichtum bedeutet



Mitten in einem Fluß zu stehen (diesemal ist es die Dhünn und nicht der Rhein) und das angenehme kühle Wasser an meinen Beinen zu fühlen








Hier wohnen zu dürfen. All das befindet sich unmittelbar vor meiner Haustür.
Das erste Mal in meinem Leben zu fühlen, was es bedeutet, wenn man sich irgendwo zu Hause fühlt.
Die Schönheit der Natur in mich aufnehmen zu können, mich gesund zu fühlen.
Das zu geniessen, was ich habe.
Meine Kreativität ausleben zu dürfen ohne Bewertung darüber zu erfahren. Nur für mich, weil es mich glücklich macht.
Das essen und trinken zu können, was mir schmeckt und wonach mir ist.
Das sagen oder schreiben zu können, was ich möchte, ohne zu fürchten, dass ich dafür getötet werde. (Ich denke jetzt an andere Länder, an vergangene Zeiten und daran, dass ich eine Frau bin.
Mir die Zeit nehmen zu können, die ich für mich brauche.
Mich selbst so anzunehmen, wie ich bin und mich dabei sehr wohl zu fühlen.
Lesen und schreiben zu können.
An einem sicheren Ort zu leben, wo Frieden herrscht, ein Dach über dem Kopf zu haben, nicht zu hungern, zu frieren oder krank zu sein, ohne die Hoffnung darauf, wieder gesund werden zu können.
Da zu helfen, wo es sich für mich richtig anfühlt.
All das ist meine persönliche Meinung, mein Empfinden und ich bin sehr dankbar, für all das, was ich habe und ich danke heute allen, die es möglich gemacht haben, dass ich heute so lebe, wie ich lebe.












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