Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 20. August 2009

Dankbarkeit und Freude

Wäre das Wort "Danke" das einzige Gebet, was Du jemals sprichst, so würde es genügen. Das hat ein kluger Mann  einmal gesagt und ich kann nachvollziehen, was er damit gemeint hat.

Wenn man von Herzen danke sagt, dann ist eine innere Freude in mir, ich fühle mich beschenkt, geliebt und geachtet.

Auch wenn mir klar ist, wie viel ich habe, was mir alles so selbstverständlich erscheint, dann bin ich dankbar.

Viele Situationen im Leben scheinen erst einmal alles andere als gut, aber wenn die Zeit vergangen ist, und ich zurück schaue, dann weiss ich oft, dass es zu meinem Besten war und im Nachhinein bin ich dankbar dafür.

Gestern bin ich z. B. reich beschenkt worden, mit wunderbaren kleinen Kunstwerken, die mit Liebe für mich angefertigt wurden.

Ich weiß, wieviel Zeit damit verbracht wurde, um so etwas herzustellen und auch darüber nachzudenken, was ich machen kann, damit es für den anderen schön und harmonisch ist.

Was mich auch mit Freude erfüllt, ist, wenn ich sehe, dass ich durch das was ich gebe, einen anderen mit Freude erfülle.

In allem etwas Gutes zu sehen, gelingt mir zwar nicht immer, aber ich wachse daran, meine Sichtweise zu vergrößern und auch aus anderer Sicht zu schauen und wieder was dazu zu lernen.

Es macht mich friedlicher und sanftmütiger und das tut mir gut.

RR bunte Wirbel und GAGE3 029

 

Diese wunderschönen Perlen sind gestern zu mir nach Hause gekommen und ich bin sprachlos und dankbar.

 

In Italien erzählt man sich die Geschichte von einem Grafen, der sehr, sehr alt wurde, weil er ein Lebensgenießer par excellence war. Er verließ niemals das Haus, ohne sich zuvor eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen. Nein, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können. Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen seiner Frau, ein köstliches Mahl, eine feine Zigarre, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas guten Weines -, für alles, was die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei. Abends saß er dann zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war, und freute sich. Und sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – hatte es sich zu leben gelohnt.
Gefunden in Horst Conen: Optimisten brauchen keinen Regenschirm

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