Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 31. Oktober 2009

Sanhaim

Sanhaim ist das alte keltische Fest, was heute als Halloween so großartig vermarktet wird. Es stammt aus dem Keltischen und kündigt die dunkle Jahreszeit an. Von nun an werden die Tage rapide kürzer, leider.
Bei den Kelten fing an diesem Tag das neue Jahr an. Man gedachte der Ahnen und feierte ein Fest des Mondes. Sanhaim ist ein Vollmondfest. In 2 Tagen ist es diesmal wieder Vollmond.
Halloween finde ich persönlich überhaupt nicht schön. Es gehört irgendwie nicht in unseren Kulturkreis. Keine Ahnung warum hier jede Vermarktung von Festen über den großen Teich schwappt.
Aber wir müssen ja nicht mitmachen.

Montag, 26. Oktober 2009

Stufen

casa_batllo_barcelona (von Hermann Hesse)

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
(Hermann Hesse)

Sonntag, 25. Oktober 2009

Der Augenblick

"In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einen zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehen Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch je so erträumt haben könnte.
Was immer du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt!"
(Johann Wolfgang von Goethe)

Freitag, 23. Oktober 2009

FREYA

"Wüsstest du auch nur um die Hälfte der außergewöhnlichen unbesonnenen Dinge, die ich tue, du würdest gewiss dem Gedanken zuneigen, dass irgendein Zauber auf mir liegt."


Ada Lovelace (1815-1852), geniale Mathematikerin & erste Programmiererin


Donnerstag, 22. Oktober 2009

Schwangerschaft

Das Thema begleitet mich seit einigen Tagen. Nicht bei mir selbst, aber es beschäftigt mich trotzdem. Von dem Moment an, wo frau sich sicher ist, das ein Kind in ihr wächst, verändert sich vieles in ihrem Leben. Manche Frauen merken es gleich, nach dem sie mit einem Mann geschlafen haben, das etwas geschehen ist, was von nun an ihr ganzes Leben verändert.
Andere Frauen merken es erst nach ein paar Monaten, durch Zufall, weil ihr Körper keine eindeutigen Signale gegeben hat, oder sie zu sehr mit anderen Dingen des Lebens beschäftigt waren.
Gestern traf ich eine junge Frau, die ich seit 2 Jahren kenne. Mir fiel gleich auf, das sie sehr sanft und weich wirkte. So hatte ich sie noch nie gesehen. Als wir miteinander ins Gespräch kamen, erzählte sie mir, das sie  seit 2 Wochen schwanger ist. Ihre Augen strahlten und funkelten in einem tiefen grün und sie sah in dem Moment unglaublich schön aus. In dem Moment kamen mir, wie von selbst Tränen in die Augen und ich musste sie einfach umarmen. Mir wurde augenblicklich klar, was für ein besonderer glückseeliger Zustand in dieser Frau herrscht.
Gleich darauf erzählte sie mir, das ihre Blutwerte leider sehr schlecht sind, und der Arzt ihr keine großen Hoffnungen macht, das sie das Kind austragen kann. Mein Gott, wie nah beieinander liegen manchmal Glück und Leid.
Ich würde so gerne etwas tun, um ihr zu helfen, aber ich habe erkannt, dass hier ganz jemand anderer entscheidet. Ich glaube zu wissen, wie es manchmal in Ärzten aussieht, die einem Patienten helfen möchten, es aber nicht können. Warum manche Ärzte so verbissen daran gehen, Leben zu retten.
Gestern habe ich erstmalig in meinem Leben erkannt, das wir nicht immer wissen, was gut für andere ist und auch nicht darüber zu entscheiden haben, wer leben darf und soll.  Und das ist auch gut so.


Donnerstag, 15. Oktober 2009

Begegnung mit einem Arschengel

Seit dem ich Robert Betz kenne, kenne ich den Begriff Arschengel.
Das sind die Menschen, die einen auf die Palme bringen, mit einem einzigen Satz, mit Gesten, mit ihrem Verhalten. Es sind aber auch die, die uns etwas spiegeln, ungeliebte oder ungelebte Anteile, die wir gerne verdrängen.

Jeder hat sicher des öfteren mit ihnen zu tun. Es gibt Tage, das regen sie mich nicht auf, an anderen Tagen reicht ein Gedanke an bestimmte Menschen und innerlich brodelt es in mir.

Heute war wieder ein Arschengeltag für mich. Es reicht die pure Gegenwart eines Einzelnen und ich könnte an die Decke gehen. Heute war ein richtig Schlechtelaunetag. Selbst ein Besuch beim Hexenhaus bei schönstem Wetter und das malen eines Bildes konnten meine Laune nicht verbessern.
Trotzdem ist es ein netter Begriff für die Menschen, die wir nicht so unbedingt lieben können.
Grüsse an Eure Arschengel, sie haben auch ihr gutes. Mit denen kann man sich richtig zanken. Das braucht man manchmal als Ventil.
Arschengel400

Übung

uebung
Ich lieb diese Bilder, im Moment ist mir nach Feen und Elfen. Ich treffe mich täglich mit dem Kind in mir.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Brief an das Kind in Dir

Schreib doch mal einen Brief an das Kind in Dir und erzähl ihm alles, was es so einzigartig macht.
Lob es für all das, was es kann, und tröste es für alles, was Dich damals so traurig und einsam gemacht hat.
Egal wie alt Du jetzt bist, das Kind von damals ist immer bei Dir und wartet bis heute darauf, dass ihm Aufmerksamkeit und Liebe geschenkt wird.
Du wirst erstaunt sein, was Dir alles einfällt, was Du Dir mitzuteilen hast.
Fang an und schreib Dir alles von der Seele.  Es erleichtert Dich sehr, weil im tiefsten inneren sind wir immer noch die Kinder, mit unseren Verletzungen, Zweifeln und Ängsten.
Mach Deinem inneren Kind Mut.
Wenn Du ein paar Anregungen brauchst, oder nicht weisst, wie Du anfangen sollst, schreib mir einfach eine email, ich gebe Dir gerne Tipps . Meine email adresse findest Du bei http://www.begrenzungen-aufloesen.de/

Samstag, 10. Oktober 2009

Der Segen der eigenen Unvollkommenheit

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: “Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.”
Die alte Frau lächelte. “Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?” “Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir eines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.”
provence-luberon011
Diese schöne Geschichte, die ich im blog von Dori gefunden habe, wollte ich Euch auch erzählen.
In dem Sinne, lasst uns darüber glücklich sein, dass jeder von uns etwas blühendes hinterlässt auf seinem Lebensweg.

Samstag, 3. Oktober 2009

Verbundenheit

verbundenheit1
Schön zu fühlen, das wir immer verbunden sind, auch wenn wir uns nicht immer sehen.
Es zieht wieder etwas mehr Leichtigkeit und Lebendigkeit in den Alltag. Chancen bieten sich und neue und alte Kontakte blühen.
Im Sonnenzeichen Waage ist halt alles ein bisschen harmonischer.
Fühle mich gut und spüre, das durch meine innere Wandlung mehr Leichtigkeit in mein Leben gekommen ist.
Der September war ein sehr bewegter Monat, da ist richtig viel in Schwung gekommen
Der Falke begleitet mich weiterhin und schult meine Geduld.