Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 1. Januar 2010

Macht und Gier

Diese beiden Begriffe haben die westliche Welt in eine offensichtliche Krise gestürzt. Soweit ist das sicher schon allen bekannt.
Doch auch in unseren privaten, persönlichen Bereichen sind diese beiden Begriffe immer deutlicher erkennbar. Menschen, die eine gewisse Popularität in ihrem Umfeld haben, haben auch die Macht Meinung zu bilden. Wenn diese Menschen dann hingehen und falsche oder verschwommene Aussagen über Dritte treffen, hat das oft zur Folge, das ihnen zunächst uneingeschränkt Glauben geschenkt wird.
Die Gier nach mehr, sei es mehr Liebe, Aufmerksamkeit, Zuwendung, Gewinn treibt manchen Menschen dazu, Dinge oder Situationen so hinzustellen, das sie auf jeden Fall die Gewinner sind und alles was sie machen, ist einfach nur richtig und gut.
Doch irgendwann kommt alles zum Vorschein, wie im Großen, so auch im Kleinen. Die Banken haben das Vertrauen ihrer gutgläubigen  Kunden missbraucht, mit dem Fazit, dass sie erstens dem Kunden in verantwortungsloser Weise geschadet haben, aber auch, dass sie ihr eigenes Ansehen und ihren bisher guten Namen deutlich in Verruf gebracht haben.
Und auch die teilweise wissentlich verschleiert geschilderten Situationen im privaten Umfeld können zu einem Imageverlust führen.
Das ist eine Lektion, die ich vor kurzem aus nächster Nähe beobachten  und dabei feststellen durfte, daß sich die große Bewegung der Menschen auch im kleinen oder relativ kleinen Kreis widerspiegelt.

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