Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 28. Februar 2010

An der Handschrift wirst Du sie erkennen

Wer etwas über sich erfahren möchte, kann dies anhand seiner Handschrift auf dieser Seite tun.

Ich bin beeindruckt, mich dort anhand eines Textes, der als Vorlage auf ein Blatt Papier geschrieben wird, so gut erkannt zu sehen.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:
falkin ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.
falkin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
falkin ist bestrebt, nach außen etwas darzustellen.
falkin ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Sie besitzt so etwas wie einen Beschützerinstinkt.
Ein wenig ist diese Eigenschaft von einer Tendenz zum Beherrschen anderer getrübt,
weshalb dieses Beschützen oft als nicht uneigennützig eingestuft werden muss.
falkin legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.
Sie ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.

Samstag, 27. Februar 2010

Alles selbstverständlich

Wenn uns nichts weh tut, wir uns ungehemmt bewegen können, ist das  für die meisten von uns selbstverständlich. Erst wenn wir durch Schmerzen oder durch einen Unfall, oder eine Krankheit in unserem Leben eingeschränkt sind, wird uns bewusst, was Gesundheit eigentlich bedeutet.

Gestern war ich im Krankenhaus, einen Familienangehörigen besuchen, der Gott sei Dank, nichts wirklich schlimmes hat. Als ich so im Krankenzimmer saß, beobachtete ich den Mann, der am Fenster des Zimmers in seinem Bett lag , den Blick aus dem Fenster von uns weg richtete, und offensichtlich mit sich und seinem Schicksal haderte. Er wischte sich immer wieder verstohlen ein paar Tränen aus den Augenwinkeln und war mit sich im Gespräch, leise. Immer wieder machte er eine wegwerfende Handbewegung, so als versuche er, etwas von sich weg zu wischen.

Er war sichtlich verzweifelt. Wie sich später heraus stellte, wird ihm ein Bein abgenommen, weil es nicht mehr durchblutet wird. Der Mann wird ca. 70 Jahre alt sein. Jetzt verstand ich seinen Kummer, weil ich mich einfühlen konnte, in den Gedanken nicht mehr richtig laufen, mich bewegen, trepp auf trepp ab zu laufen, zu tanzen usw. zu können.

Ich bedanke mich sporadisch bei meinem Körper, das er meinem Wunsch nach Bewegung, nach Ausdruck, dem wahrnehmen mit all  meinen Sinnen, mit all dem, was ein gesunder Körper für meinen Geist tut, nachkommt. Tag für Tag. Das habe ich von einem Schamanen gelernt. Sprech mit Deinem Körper, bedanke Dich, bei allen Organen, bei Armen und Beinen, bei Augen, Nase, Mund, Ohren, bei jeder Zelle. Ich behandle meinen Körper (meistens) gut, er wird gepflegt und gut ernährt.

Es ist so schön gesund zu sein, aber ist es auch selbstverständlich?

Freitag, 26. Februar 2010

Der kleine feine Unterschied

In diesen Tagen ist es wieder einmal so, daß eine Frau, die in einem Amt ist, was nach Meinung der Kirche keiner Frau zusteht, wegen einer Verfehlung, die für einen Mann selbstverständlich ist, angegriffen und gedemütigt wird.
Die evangelische Bischöfin, Margot Käßmann, ist bei rot über eine Ampel gefahren und wie sich nachher herausstellte, hatte sie Alkohol getrunken. Eine Strafttat, das ist sicherlich nicht wegzudiskutieren, aber sie wurde angefeindet und angegriffen, als hätte sie jemanden umgebracht. Wenn alle mächtigen Männer dieses Landes, aus Kirche, Politik oder Wirtschaft, die aus diesem Grund schon einmal ihren Führerschein abgeben mussten, zurücktreten würden, hätten wir wahrscheinlich eine völlig andere Liga in diesen Reihen.
Frauen sind anders, feinfühliger aber auch angreifbarer. Vor allem eine streitbare Frau wie Frau Käßmann. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und das wird ihr halt übel genommen.
Schade Frau Käßmann, ich finde Sie klasse und gerade heraus, aber wahrscheinlich haben Sie durch diesen Akt mehr Freiheit auch weiterhin sagen zu können, was Sie sagen wollen, ohne sich ständig vorwerfen lassen zu müssen, daß Sie ja sowieso nur eine Trinkerin sind, die nicht weiß, was sie redet (das wurde ihr ja schon kurz nach dem Vorfall mehr oder weniger unterstellt, unglaublich).

Es ist beispiellos, die Kirche versucht mit allen Mitteln ihre Männer zu decken,die nachweisliche in vielen Fällen Kinder und Jugendliche missbraucht haben. Aber wenn eine Frau bei rot über die Ampel fährt und auch noch etwas getrunken hat, also da hört es aber auf, das ist höchst unmoralisch. Ich könnte kotzen, über diese Doppelmoral. Wann hört das endlich auf.

Freitag, 19. Februar 2010

Das Medizinrad 2. Teil Die Mondin der großen Winde Der Puma

Damit es nicht gleich wieder in Vergessenheit gerät möchte ich das Medizinrad heute fort führen, da sich die Sonne weiter bewegt hat und vom 19. Februar bis 20. März im Zeichen des Pumas /manchmal auch Wolf genannt, steht.

Menschen, die im Zeichen des Pumas durchs Leben gehen, sollten sich das Puma genau anschauen. Der Puma ist fast unsichtbar, man bemerkt ihn zunächst gar nicht, weil er sich hervorragend seiner Umgebung anpassen kann. Trotzdem versteht er es auf leisen Sohlen, sein Revier abzustecken und es zu verteidigen.
Er kann unbemerkt eine Führungsrolle übernehmen, und wenn es dann von anderen bemerkt wird, kommt es manchmal zu Revierkämpfen. Der Puma greift selten an, aber wenn, geht er zielsicher an die verletzlichste Stelle seines Gegners.

Die Zeitqualität steht für das Geheimnisvolle, das Mystische und Meschen mit dem Puma Totem sollen darauf achten, nicht zu weit abzudriften in diese Bereiche, sondern sich immer wieder zu versichern, daß sie mit beiden Beinen auf der Erde bleiben.

Seine Stimme kann scharf klingen und er hat den Hang auf Themen herumzureiten. Sein ganzes Leben lang wird er immer wieder mit den Problemen anderer konfrontiert. Daher bietet es sich an, eine Position in der heilenden und lehrenden Art zu wählen, da er nie darum herum kommen wird.

Höre dem Puma genau zu, damit Du verstehst, was er Dir zu sagen hat.


Mittwoch, 17. Februar 2010

Astrologie des Medizinrads

Das Medizinrad erklärt das Universum, alles was ist, aus der Sicht der Indianer. Sun Bear hat darüber ein wunderbares Buch veröffentlicht.
Ich möchte von nun an sporadisch den Weg des Medizinrads nach Sun Bear wiedergeben und ihm einen Teil meines blogs widmen.
Anfangen möchte ich mit der Astrologie des Medizinrads. Genau wie in der westlich orientierten Welt gibt es entsprechend den 12 Zeichen auch hier für jedes Sternzeichen ein entsprechendes Totem.
Für den Monat Februar ist das der Otter, welcher dem Wassermann entspricht. 20. Januar bis 18. Februar
Immer lebt der Otter mit der intuitiven Gewissheit, dass nicht nur in der Natur bald Neues und Großartiges geschehen wird. Der Otter steckt voller Zuversicht und Hoffnung und ist vor allem geistig aktiv. Ein humaner und engagierter Zeitgenosse, der auch über einen erfrischenden Humor verfügt - das macht sie allseits beliebt.
Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist sehr ausgeprägt und er kann es nicht nachvollziehen, dass es Priviligierte und Minderbemittelte gibt. Oft setzt er sich für soziale und gesellschaftliche Veränderungen ein, aber dennoch sind sie revolutionär und rebellisch veranlagt.
Doch nimmt er auch eine gehörige Portion Individualität in Anspruch, bei der er sehr kooperativ ist und in Gruppen und Organisationen durch seinen Teamgeist manches bewirken kann. Freundschaft und Solidarität stehen für den Otter Geborenen an erster Stelle - dabei ist er bereit zu teilen, selbst wenn es das "letzte Hemd" ist und er unterstützt nicht nur in Not geratene Freunde, sondern auch hilflose Menschen, die Unterstützung brauchen.
Er erweist sich oft als spritziger und origineller Geselle, der sich in der Gesellschaft wohl fühlt

totem_otter

Dienstag, 16. Februar 2010

Ausgesorgt

Was für ein Wort. Es ist mir unlängst begegnet auf einer Karte. Sofort fiel mir ein, daß dieses Wort früher häufiger benutzt wurde, bei uns zu Hause zum Beispiel-

Heute scheint es mir eher unmodern geworden zu sein. Scheinbar sind wir heute der Ansicht, das es keinen Zeitpunkt im Leben gibt, an dem man ausgesorgt hat.

Für mich hat das Wort zweierlei Bedeutung. Zunächst hat es etwas beruhigendes. Es bedeutet für mich, finanziell unabhängig und damit bis zu einem gewissen Grad sorgenfrei zu sein. Das bezieht sich zunächst auf das Materielle, worauf sich wohl auch der umgangssprachliche Ursprung bezieht. Man hat es geschafft, ist wohlhabend, braucht sich keine Sorgen mehr zu machen.

Zweitens lässt es mich darüber nachdenken, das sich das Wort auch darauf bezieht, endlich aufzuhören, sich über alles Sorgen zu machen. Ob ich mir nun endlos über etwas den Kopf zerbreche, oder nicht.  Also ich hab jetzt ausgesorgt.  Und ich find das Gefühl sehr angenehm.

Sonntag, 14. Februar 2010

Neumondnacht

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Immer noch winterliche Stimmung herrscht auf meinem Balkon und ich hab mal ein bisschen Romantik ins winterliche Schneebild gebracht. Ich will jetzt gar nicht vom Valtentinstag schreiben, der für mich nur Kommerz ist und ein innerer und äußerer Zwang, Geschenke an einem Tag zu machen, den der Kalender Liebenden vorschreibt.
Der Winter ist dieses Jahr besonders. So viel und so lange Schnee, daran kann ich mich in unseren Breitengraden nicht erinnern.
Bei uns herrscht gerade die 5. Jahreszeit, sprich Karneval. Aber irgendwie scheint mir alles ein bisschen ruhiger zu sein auf den Straßen. Den Menschen ist es zu kalt um sich lange draußen aufzuhalten.
Bis jetzt hat mich der Virus des jecken Treibens noch nicht angesteckt, zuviele Zukunftspläne beschäftigen mich derzeit. Ich sammle noch meine Energien um dann, wenn es nötig ist, meine Kraft zur Verfügung zu haben. Solange halte ich es noch ein bisschen mit den Murmeltieren. Im Außen lebe ich derzeit auf Sparflamme, im inneren brennt ein strahlend helles Licht.
Viele Gespräche, die meine Vorhaben für dieses Jahr betreffen, werden geführt. Viele emails geschrieben. Eine Zeit voller Vorbereitungen und Pläne. Unerwartete Zwischenergebnisse, mal gut mal weniger gut. Aber alles in allem nehmen die Dinge Gestalt an.
Und ich werde immer wieder geprüft, wie weit ich wirklich bereit bin, meine Pläne in die Realität zu holen.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Chancen und Möglichkeiten


Wenn Du nur anfängst mit dem ersten Stein,

die Wand Deiner Hindernisse wegzuräumen,

fällt manchmal ganz schnell die ganze Mauer ein.

Wichtig ist mit innerer Überzeugung und Mut zu beginnen.

Ankastella
Mit dem ersten Schritt, den ich getan habe, mein Leben dieses Jahr auf neue Bahnen zu lenken, dem ersten Schritt, den ich wirklich von Herzen getan habe, werde ich plötzlich vom Universum weitergereicht und es bieten sich Chancen und Möglichkeiten, die ich vorher nicht erahnen konnte.
Das Zitat, was Elisabeth in ihrem blog aufgeschrieben hat

Wenn alle Stricke reissen, bist Du frei

hat mir heute sehr gut gefallen. Natürlich sollten wir auch wissen, was wir mit dieser neuen Freiheit anfangen möchten.
Meine innere Sonne scheint heute sehr hell und ich schicke Euch allen ein paar goldene Strahlen
berge regenbogen

Dienstag, 9. Februar 2010

Was wärst Du?

Gefunden in einem blog einer anderen Perlenmacherin, nehme ich dieses Gedankenspiel gerne auf.
Was wärst Du gerne bei folgenden Begriffen
ein Monat:  September
ein Wochentag:  Freitag
eine Tageszeit: Sonnenaufgang
ein Planet: Uranus
ein Meerestier: Delphin
eine Richtung: Osten
eine Zahl: 4
ein Kleidungsstück: Lieblingsjeans
ein Schmuckstück: Freundschaftsring
eine Kosmetik: Tagescreme
eine Blume oder eine Pflanze: Löwenzahn
eine Flüssigkeit: Wasser
ein Baum: Linde
ein Vogel: Falke
ein Möbelstück: Lieblingssessel
ein mythisches Wesen: Einhorn
ein Tier: Puma
eine Farbe: türkis
ein Element: Wasser
ein Lied: Für mich solls rote Rosen regnen
ein Film: Forest Gump
eine Filmfigur: Captain Jack  Sparrow
eine Stimmung: verliebt
ein Körperteil: Hand
ein Gesichtsausdruck: fragend
ein Schulfach: Kunst
ein Wort: wohlfühlen
ein Körpergefühl: entspannt
eine Sportart: Skifahren
ein Getränk: Champagner
eine Eissorte: Himbeersorbet
ein Märchen: Peterchens Mondfahrt
ein Spielzeug: Teddy
ein Land: Norwegen

Sonntag, 7. Februar 2010

Früher Frühjahrsputz

Ich habe beschlossen, mich von einigen meiner gefühlten tausend Bücher zu trennen. Ich werde heute den Tag nutzen um mal eine Liste zu machen, von Büchern, die das Vogelhaus verlassen möchten.
Wer Interesse an dem oder den einen oder anderen Buch (Bücher) hat, bitte eine email schicken.
Ich möchte die Bücher gern gegen etwas selbstgemachtes von Euch tauschen.
http://ankastella.blogspot.com/2010/02/fruher-fruhjahrsputz_07.html
Unter diesem Link habe ich die Liste und ein paar Fotos eingestellt.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Manche Tage

verlangen nach 2 Einträgen im blog
So war ich heute wieder in befreundeten blogs unterwegs und fand dies
Die wilde Frau ist zugleich eine freie Frau. Frei, weil sie unabhängig ist von den Urteilen der Menschen. Sie weiß, diese Urteile dienen nicht dem Leben, im Gegenteil, sie sollen Leben einschränken. Die wilde Frau lässt sich aber nicht einschränken, sie richtet sich nicht nach den Menschen, sondern nach ihrer Intuition. Diese Intuition ist in uns Frauen oft verschüttet. Wir finden sie, wenn wir aufmerksam in uns hineinhören und empfänglich sind für das, was wir im Innersten spüren. Es ist unser Selbsterhaltungstrieb, der uns fragen lässt: Soll ich hierhin oder dorthin, soll ich warten oder mich beeilen, was ist heilsam für mich?
Es ist diese Sehnsucht nach Leben, die uns dazu bringt, zündende Ideen zu entwickeln und leidenschaftlichen Einsatz zu zeigen, wenn wir uns eine neue Perspektive für unser Leben geben wolle. Wenn wir warten, bis es andere für uns tun, bleiben wir abhängig. Die wilde Frau in uns setzt ihre eigenen Kräfte dafür ein, dass sich etwas in unserem Leben verändert. Sie spürt, was für sie stimmt, und sie handelt daraus, auch wenn es für andere ungewöhnlich erscheint. Sie vertraut ihrer inneren Stimme mehr als den Stimmen von außen, die sie oft in die Anpassung zwingen wollen. Sie folgt ihrem Instinkt, dem Vertrauen in ihre innere Kraft. Das macht sie zur wilden und innerlich freien Frau. Die wilde Frau spürt ihr inneres Feuer, sie weiß, was sie an Ungebändigtem in sich hat. Sie ist ohne Hemmung, deswegen lebt sie ihre Freude auch als Freude, und ihren Kummer als Kummer. Sie hat auch als erwachsene Frau das Ursprüngliche in sich nicht verloren.
Die wilde Frau ist immer dann unangepasst, wenn andere ihre Lebendigkeit eingrenzen wollen. Dann folgt sie ihrem ganz Eigenen, anstatt ihre Natur zu verleugnen. Sie gibt sich selbst den Raum, den sie zum Leben braucht.
Die wilde Frau kennt auch ihre feurige Seite, sie leugnet nicht ihre zerstörerischen Energien und ihre Wildheit. Sie hat jedoch gelernt, damit achtsam umzugehen. Jede wilde Frau kennt ihre destruktiven Seiten, ihren Hass, ihren Zorn oder ihre Geheimnisse. Sie muss sie nicht abschneiden, vielmehr kann sie darin auch Gaben und Weisheiten für sich erkennen. Dann können sich diese Energien in aufbauende Kräfte verwandeln, die etwas in ihrem Leben bewegen.
Genauso lebt eine wilde Frau auch ihre Zartheit und ihr Mitgefühl für alles Verletztliche. Die Kraft der wilden Frau dient immer dem Leben.
Die wilde Frau macht anderen deutlich, dass sie sich ernst nimmt. Sie lässt sich nicht einfach
beiseite schieben, sie geht mit ihrer Wildheit aus sich heraus und lebt ihre Kraft. Sie weiß, dass sie damit etwas in Bewegung bringt, dass sie zum Ziel kommt mit dem, was ihr wichtig ist. Eine wilde Frau ist die, die zeigt wie sie ist. Sie ist echt und klar in ihrem Ausdruck und bringt die Dinge auf den Punkt.
Wichtig ist, dass die wilde Frau sich traut zu sagen, was sie zu sagen hat – ob sie damit von anderen gemocht wird oder nicht. Das ist für die wilde Frau zweitrangig. Sie muss sich selbst mögen und annehmen mit dem, was zu ihr gehört. Dadurch wird sie frei – vor allem frei von den Urteilen anderer.

aus “Königin und wilde Frau” von Anselm Grün und Linda Jarosch

Danke liebe Dori  fürs finden dieses Textes, der Dir, mir und vielen anderen wilden Frauen aus dem Herzen spricht.

Gaffer

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen sich an Zank und Streit, oder Unglück ihrer Mitmenschen ergötzen.
Da werden kilometerlange Staus auf der Autobahn produziert, nur um ein bisschen Gänsehaut zu kriegen. RTL und Co. leben von diesen Sensationsgeilen, deren Leben offensichtlich so langweilig ist, das sie sich stundenlang irgendwas Erfundenes,  Insziniertes anschauen, damit sie am nächsten Tag mit ihren Freundinnen und Kumpels in der Kneipe darüber diskutieren können.

Ebenso sensationsgeil sind auch Forenmitglieder, die was läuten gehört haben, nach Artikeln in blogs suchen, von denen sie anhand der Überschrift glauben, etwas ableiten zu können.