Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 2. Mai 2010

Selbstbild

Selbst im Spiegel nimmt man sich nie so war, wie einen die Außenwelt wahrnimmt, das macht mich nachdenklich. Oft höre ich, wie ich von anderen Menschen beschrieben werde und wundere mich darüber.

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Gestern morgen, kaum das die Sonne am Himmel stand, war ich wieder unterwegs mit meinem vierbeinigen Begleiter, um den Duft und die Schönheit des Frühlings in mich aufzunehmen. Da stand ein Schild mit einem Hinweis und ich spiegelte mich darin. Ich hab mich im Moment kaum wieder erkannt, manchmal hab ich innerlich ein völlig anderes noch viel jüngeres Bild von mir selbst.  Manchmal fühl ich mich ganz anders, als ich im außen aussehe.

Ausserdem gab es noch Stöckelschuhe zu bewundern

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Eine echte Torheit der Frauen. Unter dem Titel "Torheiten" gibt es wieder eine neue Ausstellung im Murbachtaler Sinneswald.

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Und eine weitere wenn auch wunderschön anzusehende Torheit ein Feld voll wunderschöner Tulpen, zum selberpflücken.

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Ich hätte gern ein Foto von dem ganzen Feld gemacht, jedoch war dort ein Vater mit seiner kleinen Tochter, die sehr sorgfältig ein paar Tulpen ausgesucht und abgeschnitten hat.  Die wollte ich nicht fotografieren.

Bei all der herrlichen Pracht und meinen derzeit prachtvollen Gefühle fällt es mir leicht, über die gewichtigen Alltäglichkeiten der ganzen Welt hinwegzusehen. Lebe den Augenblick und das will ich tun.

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