Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 18. Mai 2010

Und wo lässt Du denken?

Ich bin gerne gut informiert. Und mich lassen die Geschehnisse um mich herum nicht kalt. Da ich in den letzten Jahren festgestellt habe, das mir das Fernsehen und die Politker nur das erzählen, was ich wissen darf, habe ich mir angewöhnt, kritisch zu sein, bzw. diese beiden Informationsträger zu meiden.

Trotzdem mache ich mir manchmal Sorgen, denn im Moment ist klar, das die Gier von einigen mächtigen und reichen Menschen uns und vor allem die Erde in den Kolaps treiben wollen.

Wir werden getrieben von Panikmache, dem Wunsch nach Konsum, mein Haus, mein Auto, meine Yacht, meine Altersvorsorge.

All das ist dazu da, uns am denken zu hindern. Meiner Meinung nach, kommt es im Leben nicht unbedingt darauf an, wieviel ich an äußerem materiellen Wohlstand herzeigen kann, der kann mir schnell wieder abhanden kommen.

Langfristige Finanzierungen vom Eigenheim macht uns zu Sklaven, genau so wie das schicke neue Auto, das sobald ich das Autohaus verlasse, schon nicht mehr dem Wert entspricht, den ich mir eben bei der Bank dafür geliehen habe.

Das sind die Dinge, die uns zu jedem Preis arbeiten lassen, zu allem ja und amen sagen lassen.

Ich hab vor 24 Jahren eine Altervorsorge abgeschlossen und bekomme nun jedes Jahr einen Auszug, der mir anzeigt, das die zu erwartenden Gewinne immer geringer ausfallen. Ausserdem darf ich das Geld, was ich dort einzahle und schon zigmal versteuert wurde, mit dem Staat und mit der Kirche teilen. Das freut mich ungemein.

Das hat mich zu dem Entschluß gebracht, das ich nun mit der Kirche nix mehr teile, sondern dort mein Geld hin gebe, wo ich es für richtig und wichtig halte. Dem Staat kann ich leider nicht kündigen, aber ich werde mir überlegen, ob ich weiter in eine Altersvorsorge einzahle, von der ich unter Umständen nicht mal mehr das rauskriege, was ich all die Jahre einbezahlt habe. Und ich werde auch ganz sicher nicht, im abhängigen Arbeitsverhältnis bis 67? brav meine Steuern zahlen. Ich bin ja lernfähig und ich hab Zeit nachzudenken, denn ich lasse mich nicht jeden Abend vom Fernsehen berieseln. Das Leben ist viel zu kurz und zu schön, um meine Zeit damit zu verbringen, mir eine Meinung aufdrängen zu lassen. Ich nehm mir die Zeit, das selbst zu erledigen.

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