Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 28. Juni 2010

Vorsicht Verletzungsgefahr

Alle die im Moment ein bisschen zu flott unterwegs sind, werden vom kosmischen Kreuz ausgebremst. Also Achtung. Mich hat es heute morgen im Kreuz erwischt ( schnell noch den Balkon putzen, vor der Arbeit) und ein Bekannter hat sich gestern den kleinen Zeh dermaßen angehauen, weil er es so eilig hatte, das er jetzt schwarz und blau ist (der Zeh).

Also etwas mehr easy going, es ist sowieso zu warm um hektisch zu werden. (bei uns jedenfalls)

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Ein strahlendes Lächeln im Gesicht

hatte gestern jeder, kurz nach dem Spiel Deutschland gegen England.

Es war ein tolles Spiel und ich bin wirklich kein Fußballfan.  Es ging eine Welle der Emotionen durch Deutschland die ich so deutlich gespürt habe, das mir die Tränen in die Augen schossen. Ich hab selbst über mich gestaunt.

Deutlich war zu spüren, wie sehr die Menschen nach etwas fassbarem suchen, worüber sie sich freuen können, feiern können.

Die Sonne strahlte in den Herzen und kaum jemand konnte sich dem entziehen. Eine ähnliche Stimmung war 2006, als ganz Deutschland den Sommer feierte. Die gute Energie wollen wir doch nicht kaputt machen, sie tut allen gut.

Also danke Jungs für das schöne Spiel

Sonntag, 27. Juni 2010

Arbeiten und Leben wo andere Urlaub machen?

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Gerade habe ich eine Bewerbung abgeschickt, an einen Ort, den ich nur aus dem Urlaub kenne. Zwar innerhalb Deutschlands, aber doch eben für mich, arbeitstechnisch Neuland.

Für mich erscheint jetzt der richtige Zeitpunkt meinen Lebensmittelpunkt noch einmal zu verschieben. Ungebunden, sowieso im Begriff des Jobwechsels. Also warum nicht auch einen Ortswechsel, an einen Ort, in ein Bundesland, in dem ich mich sehr viel wohler fühle, als an dem, wo ich seit vielen Jahren wohne?

Lange hab ich überlegt, über ein halbes Jahr, ob ich dazu bereit bin, mit meinem ganzen Leben, noch mal völlig neu anzufangen.

Dann hab ich mich gefragt, worauf wartest Du, wann willst Du es tun, wenn nicht jetzt? Komischerweise hatte ich vor ein paar Wochen genau diesen Wunsch gehabt. Genau da und da möchtest Du als das und das arbeiten. Gestern fand ich eine Stellenanzeige, die genau das zum Inhalt hatte! Nun bin ich gespannt, ob ich gemeint bin. Ob mir jemand den Boden bereitet um einen neuen Lebensraum zu finden.

Carpe diem, ich bin gespannt, ob es klappt.

 

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Donnerstag, 24. Juni 2010

Fließende Erlebnisse

Der ganze Tag galt heute dem Element Wasser. Wasser hat etwas mit fließen der Gefühle zu tun. Bei mir ist was übergelaufen, bzw. ausgelaufen. Ein Leck im Wasserbett. Der Albtraum schlechthin.

Mit vielen Handtüchern habe ich das Leck eingedämmt und bin erst mal nach der Arbeit auf die Suche nach einer Wasserpumpe gegangen. Der Göttin sei Dank gibt es hier ein Wasserbettengeschäft, die natürlich auch diese Pumpen haben.

Nach 5 Stunden ist nun alles wieder trocken und ich bin dafür schweißgebadet. Ich hab nun schon über 10 Jahre ein Wasserbett und ich liebe es sehr. Aber solche Zwischenfälle sind natürlich die Kehrseite der Medaille. Heut nacht schlafe ich bestimmt gut, vorausgesetzt, das Bettchen wird wieder kuschelig warm, denn ein kaltes Wasserbett ist auch im Sommer keine Freude. Uff

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Hier noch ein Bild vom Wasserfall Schossrinn bei Aschau. Dort hab ich ein Steinmännchen aufgestellt, ob es noch steht?

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Mittwoch, 23. Juni 2010

Höhepunkt des Lichts

Hier lese ich gerne über die aktuelle Sternenkonstellation mit. Ich finde es sehr schön beschrieben und die nächste Zeit ist wirklich sehr erfreulich, sternentechnisch betrachtet. Ich bin sehr gespannt.



Mittwoch, 16. Juni 2010

Leichte Zeiten

Leichte Zeiten haben begonnen. Jetzt.
Von solchen Tagen
hat meine Seele oft geträumt.
Dass sie -
den engen Grenzen trotzend -
sich endlich ganz entfalten kann.

Wenn du erkennst, dass die Hindernisse,
die du im Außen siehst, lediglich die Spiegelungen
der Grenzen in deinem Kopf sind,
dann hast du das Wichtigste verstanden.
Du hörst auf, dir ständig Probleme vorzustellen.
Du veränderst deinen Blickwinkel und du trotzt der Logik.
Und du überlässt deinem Herz die Führung;
machst dich bereit für Wunder.
Jene Wunder, für die du unwiderstehlich anziehend bist

 

Meine Tageskarte heute von Signs Was für eine gute Nachricht, da fällt mir ja eine ganze Steinzeit vom Herzen

 

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Winslow mit Rudi dem Mamut

Dienstag, 15. Juni 2010

Die Begegnung mit der Smaragdeidechse

Smaragdeidechse
Bei einem Spaziergang in der Mittagssonne bin ich direkt am Chiemsee Ufer dieser schillernden Schönheit begegnet. Grün wie saftiges Gras sass sie bewegungslos in der Sonne. Sie machte auch keine Anstalten sich weg zu bewegen, als ich näher kam. Wie ein kleines Juwel strahlte sie in ihrer fast unechten Schönheit.
Ich hab zwar vorher schon viele Blindschleichen getroffen, die ja auch eine Echsenart sind, aber mit so einer prachtvollen Schönheit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Die Eidechse ist dem Feuerelement zugeordnet und findet sich oft in der Symbolik der Naturvölker wieder.

Montag, 14. Juni 2010

Wieder daheim

und die Sonne lacht. Erst hier merke ich, wieviel Power ich getankt habe in meinem Urlaub. Super.

Nachdenken tue ich zur Zeit darüber, ob man nicht überall ein bisschen daheim ist, wo man sich wohlfühlt.

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Eine Momentaufnahme von einem fröhlichen Springbrunnen

Sonntag, 13. Juni 2010

Abschied vom Chiemsee

Heute ist mein Urlaub, ich könnte auch sagen, mein persönlicher Vision Quest zu Ende.

Noch einmal bin ich an meinen Lieblingsplatz gefahren und habe auch dort zu mittag gegessen. Mir sind einige Lichter aufgegangen. 11 Tage mit mir allein, mit Hund durch die Natur gestreift, da kam einiges zum Vorschein.

Gestern hab ich noch ein ganz besonderes Geschenk erhalten. Darüber mehr, wenn ich wieder zu Hause bin.

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Besondere Steine Klobenstein bei Kössen

Dieser Stein hat mich als Kind schon fasziniert. Da war ich mit meinen Eltern und Großeltern hier und fühlte mich von dem Stein magisch angezogen.

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Ein riesiger gespaltener Felsbrocken durch den man hindurchschlüpfen kann. Der Sage nach soll dort bei einem Steinschlag eine Frau gestanden haben und dieser riesige Fels hat sich nach einem Gebet an die Heilige Maria gespalten und ist vor ihr angehalten. Dann wurde hier ein Marienbild aufgehangen und später eine Kapelle so eng dran gebaut, das eine Tür direkt durch den Klobenstein zu erreichen ist.
Mich ärgert, das die katholische Kirche jeden Ort, wo früher keltische oder einheimische Bräuche erfolgreich durchgeführt wurden, hier das durchschlüpfen durch den gespaltenenen Fels, um Krankheit und Kummer abzustreifen, gleich mit einem Kapellchen oder einer Kirche gedeckelt wird.

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Als ich gestern dort ankam und mir die Kapelle von aussen anschaute, kam so ein alter , gut bürgerlich in Sonntagstracht gewandeter Kirchenbeauftragter aus der Kapelle. Er schaute mich an, sah, das ich einen Hund dabei hatte und machte eine Handbewegung, als wenn er mich verscheuchen wollte.

Keine Angst, sagte ich, wegen der Kapelle bin ich ganz sicher nicht hier, ich will zum Stein, der war schließlich zuerst da un trägt die Kraft in sich."
Darauf schaute er mich verdutzt an und ich ging weiter. Etwas später sah ich ihn immer noch um die Kapelle rumschleichen, und mich mißtrauisch beobachten.
Eins ist sicher, der Stein wird noch stehen, wenn die katholische Kirche längst wegen ihrer Doppelmoral entheiligt wird. Dieser Zeitpunkt ist genau jetzt gekommen. Da nützen auch die prachtvollsten Kirchen nix.

Die Menschen suchen wieder nach den Urspüngen von Quellen und Steinkreisen. Die Kraft ist unzweifelhaft da und die katholische Kirche hat sie sich zu eigen gemacht, oder zu vertuschen versucht.
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Das ist der besondere Stein, auf dem man steht, wenn man genau in der Mitte des Felsens ist. Er wurde besonders markiert. Die Energie dort ist so kraftvoll, daß ich den Rest des Tages wie unter Strom stand.

Samstag, 12. Juni 2010

6 Millionen Liter Öl täglich

 

fließen nun seit fast 2 Monaten täglich in den Golf von Mexiko. Am Anfang hieß es 100.000 liter. Kann sich irgend jemand vorstellen, was das für Auswirkungen hat?  Ich glaube kaum

Freitag, 11. Juni 2010

Maria Eck ein Ort voller liebevoller weiblicher Energie

 

Hier ist eine Energie von Geborgenheit und der Möglichkeit sich fallen zu lassen, deutlich zu fühlen. Ausserdem kann man den Blick über das Chiemgau geniessen. Ich hab mich dort sehr wohl gefühlt

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Ein Herz, was sich ich auf dem Weg zum Kloster hoch gesehen habe.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Bewegung in die Stille

Gestern bin ich zur Winkelmoosalm gewandert.

Da die Sesselbahn und auch die komfortable ausgebaute Strasse hinauf gesperrt waren, musste man sich die Alm erwandern. Und das war ganz schön steil und schweißtreibend. Das Gute daran war, das nur ganz wenig Menschen dort oben waren. Herrlich diese Stille.

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Dem Himmel so nah, auch ohne Kreuz

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Eine Almwiese voller Schlüsselblumen

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Der schlimme Regen in den letzten Wochen hat einen Hang ins Rutschen gebracht.

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Bilderbuchblick bei herrlichem Wetter. Hier könnte ich es ein paar Wochen aushalten, ohne Touristen versteht sich. Ich denke gerade darüber nach, mal einen Almurlaub zu machen.

Dienstag, 8. Juni 2010

Die ungeliebten Geister

Angeregt durch einen Beitrag in einem Forum, was ich mitlese, habe ich mir ein paar Gedanken zu den ungeliebten Geistern, die uns immer wieder mit ihrer Anwesenheit beehren, gemacht.

Sie kommen in Form einer Krankheit, oder dunklen Gedanken und Gefühlen, die uns Angst machen. Am liebsten würden wir das alles ausblenden, nicht wahrhaben und doch sind sie immer wieder bei uns zu Gast.

Den Rat, sich mit ihnen anzufreunden, klingt erst mal befremdlich. Wer will sich schon mit seinem Feind anfreunden. Mit etwas was Schmerzen, körperliche Einschränkungen und ein tiefes Loch, in das wir hineinfallen, mitbringt.

Es ist schwer zu akzeptieren, das es in jedem Leben Licht und Schatten gibt. Bei manchen fällt der Schatten etwas größer aus, als bei anderen. Trotzdem hilft es nichts, den Schatten zu bekämpfen, er wird dadurch nur größer und größer. Alles, was wir mit Energie versorgen, wächst. Alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, erhält Nahrung. Im Guten wie im Schlechten.

Also hat es wenig Sinn, dagegen zu kämpfen, denn das ist ja ungeteilte Aufmerksamkeit. Besser ist es, anzunehmen. Vielleicht zu fragen, warum das, was uns so belastet, jetzt da ist. Es sich als eine Person oder ein Tier vorzustellen und damit zu kommunizieren. Die Schamanen sehen Krankheiten auch als Wesen an, mit denen sie kommunizieren. Sie fragen, was das Wesen will, damit es den Körper des Kranken wieder verlässt.

Es bedarf einiger Übung, das ist sicher. Aber ist es nicht besser zu verhandeln, als zu bekämpfen. Wenn wir als Feind betrachtet werden, und so behandelt werden, sind wir doch auch sauer. Und bei manchen von uns führt es dazu, das man innerlich beschließt, jetzt erst recht. Kämpfen kostet viel mehr Kraft, als verhandeln, bzw. anzunehmen, was gerade da ist, solange es da ist.

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Sonntag, 6. Juni 2010

Unterwegs am Untersberg


In diesem Urlaub werde ich rund um den Untersberg unterwegs sein. Dort gibt es sehr viele alte Kraftorte, die ich gerne besuchen möchte.

Gestern war ich in der Nähe von Bad Reichenhall, in Großgmain losgelaufen und auf der Alm Wolfsschwang gelandet.



Viele Tiere habe ich unterwegs getroffen, doch mit einem hatte ich ganz bestimmt nicht gerechnet. Der begrüsste mich beim ankommen auf der Alm.


Die Luft, die Ruhe und diese wunderbare urwüchsige Natur sind nicht zu beschreiben. Und es war relativ wenig los. Die meisten Touris lassen sich doch immer von den gleichen Orten anziehen. Bei mir ist es genau umgekehrt. Da wo viel los ist, werde ich mich nicht auch noch in die Reihe stellen. Viel zu laut, viel zu unruhig. Wie soll man da mit den Naturwesen aufeinander treffen. Gestern morgen beim ersten Hundespaziergang gab es ein wunderbares Nebel-Sonnen-Schauspiel. Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei.
 

Die Elemente sind die größten Künstler und zaubern Schönheiten in jeden Augenblick. So etwas kann man überhaupt nich auf eine Leinwand bringen. Dann habe ich noch dieses Licht-Schatten Tatoo gesehen


Gleich werde ich wieder Richtung Bad Reichenhall, was gar nicht weit von mir entfernt ist, aufbrechen, um den Herzstein zu finden. Davon dann morgen mehr.

Samstag, 5. Juni 2010

Mehr Kinder?

Im Moment bin ich am Chiemsee und es sind doch erstaunlich viele Touristen da. Es wimmelt von jungen Familien mit Kindern. Frauen mit einem Kind an der Hand und oft sind sie wieder schwanger.

Dann ist hier auch eine Kurklinik für die Mutter-Kind-Kur. Da sehe ich dann die Mütter mit ihren Kindern, die ganz schön geschafft sind, als alleinerziehende Mutter mit einem oder mehreren Kindern das Leben zu meistern.

Wieso bekommen wir von den Medien dauernd die Message, wir hätten zu wenig Kinder in Deutschland? Das hab ich mich schon vor Jahren gefragt. Egal wo ich mich aufhalte, ob in meinem Bekanntenkreis, oder woanders, es gibt reichlich KInder. Über den Pillenknick sind wir längst hinaus.

Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, bei noch mehr Kindern, noch mehr Nichtbildung und noch mehr Arbeitslosigkeit zu produzieren. Aber natürlich auch Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt aufgeben, weil sie es körperlich nicht mehr schaffen. Frauen bleiben dann halt letztendlich wieder zu Hause. Wenn sie es sich denn leisten können. Aber es gibt ja schließlich noch HartzV.

Dienstag, 1. Juni 2010

Unbequeme Wahrheit

Wenn man die Wahrheit sagt und danach handelt, gilt man oft als unbequem. Das ist heute bei Unternehmen und in der Politik nicht gerne gesehen. Das habe auch ich schon erfahren dürfen.

Gestern hat Bundespräsident Horst Köhler daraus seine Konsequenzen gezogen. Immer wieder hat er  mit dem Finger auf Umstände gezeigt, die in Deutschland und Europa Sache sind. Hat auch schon mal seine Unterschrift bei neuen Gesetzen verweigert. Er hat sein Amt meines Erachtens nach sehr ernst genommen. Dafür gab es immer wieder Ohrfeigen, aus eigenen Reihen und von den Medien. Offensichtlich war die letzte Äusserung, das Deutschland wirtschaftliche Interessen am Krieg in Afghanistan hat, etwas zu viel.

Er hat die Wahrheit gesagt, das ist nicht diplomatisch und zeigt Deutschland in einem Bild, was so nicht nach aussen dringen soll.

Nun hat er überraschend? seine Konsequenzen gezogen und ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Jetzt heulen viele Politker, das dieser Schritt uns in diesen Zeiten noch tiefer in die Krise stützt. Bestimmt wird Köhler jetzt als Sündenbock gehandelt, falls es mit Deutschland weiter bergab geht. Endlich haben wir einen Schuldigen, für die Mißwirtschaft der Banken und Politker.

Aber Hauptsache Lena hat für Deutschland gewonnen, was wollen wir mehr. Und wenn wir jetzt noch in der WM gut abschneiden, ist doch alles wieder gut, oder? Wir sind Deutschland, Hauptsache der Unterhaltungsfaktor ist gewährleistet. Da schaut man doch gerne über ein paar andere Kleinigkeiten hinweg.