Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 13. Juni 2010

Besondere Steine Klobenstein bei Kössen

Dieser Stein hat mich als Kind schon fasziniert. Da war ich mit meinen Eltern und Großeltern hier und fühlte mich von dem Stein magisch angezogen.

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Ein riesiger gespaltener Felsbrocken durch den man hindurchschlüpfen kann. Der Sage nach soll dort bei einem Steinschlag eine Frau gestanden haben und dieser riesige Fels hat sich nach einem Gebet an die Heilige Maria gespalten und ist vor ihr angehalten. Dann wurde hier ein Marienbild aufgehangen und später eine Kapelle so eng dran gebaut, das eine Tür direkt durch den Klobenstein zu erreichen ist.
Mich ärgert, das die katholische Kirche jeden Ort, wo früher keltische oder einheimische Bräuche erfolgreich durchgeführt wurden, hier das durchschlüpfen durch den gespaltenenen Fels, um Krankheit und Kummer abzustreifen, gleich mit einem Kapellchen oder einer Kirche gedeckelt wird.

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Als ich gestern dort ankam und mir die Kapelle von aussen anschaute, kam so ein alter , gut bürgerlich in Sonntagstracht gewandeter Kirchenbeauftragter aus der Kapelle. Er schaute mich an, sah, das ich einen Hund dabei hatte und machte eine Handbewegung, als wenn er mich verscheuchen wollte.

Keine Angst, sagte ich, wegen der Kapelle bin ich ganz sicher nicht hier, ich will zum Stein, der war schließlich zuerst da un trägt die Kraft in sich."
Darauf schaute er mich verdutzt an und ich ging weiter. Etwas später sah ich ihn immer noch um die Kapelle rumschleichen, und mich mißtrauisch beobachten.
Eins ist sicher, der Stein wird noch stehen, wenn die katholische Kirche längst wegen ihrer Doppelmoral entheiligt wird. Dieser Zeitpunkt ist genau jetzt gekommen. Da nützen auch die prachtvollsten Kirchen nix.

Die Menschen suchen wieder nach den Urspüngen von Quellen und Steinkreisen. Die Kraft ist unzweifelhaft da und die katholische Kirche hat sie sich zu eigen gemacht, oder zu vertuschen versucht.
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Das ist der besondere Stein, auf dem man steht, wenn man genau in der Mitte des Felsens ist. Er wurde besonders markiert. Die Energie dort ist so kraftvoll, daß ich den Rest des Tages wie unter Strom stand.

Kommentare:

Dori hat gesagt…

Liebe Anka,

hast Du dort ein deja-vu?
Bei der Vorstellung, dort zu stehen, überkommt mich ein Ganzkörperkribbeln.

Ich wünsche Dir dort eine gute Zeit, alles Liebe für Dich
von Dori

ankastella hat gesagt…

Als Kind hat er mich total geängstigt. Ich hatte große Ehrfurcht vor dem Stein. Heute fühlt er sich für mich anders an. Es hat etwas von absoluter Wahrhaftigkeit. Du kannst Deine waren Gefühle nicht mehr verstecken, wenn Du zwischen diesem Stein stehst. So geht es mir jetzt jedenfalls.
Alles was mich derzeit in meinem Leben behindert und blockiert kam hier zum Vorschein.
Aber vielleicht fühlt jeder etwas anderes, wenn er zwischen diesem mächtigen Stein steht.
Liebe Grüsse
Anka