Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 25. September 2010

Kleine Pause wegen Umzug

Da ich für eine kurze Zeit keinen Internetzugang haben werde, melde ich mich wegen der heissen Phase des Umzugs für ein paar Tage ab.

Euch allen ein schönes Wochenende . Bis bald

Ich bin dann mal weg

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Mittwoch, 22. September 2010

Freiheit

Über die Freiheit wurde schon viel geschrieben und gesungen.

Ich empfinde zur Zeit eine eigene Form der Freiheit, meine Gedanken und mein Handeln so frei wie nur möglich zu lassen.

Neu hinzusehen, neu zu spüren, wie sich heute Freiheit für mich anfühlt.

Es fällt mir im Augenblick sehr schwer, Begrenzungen zu akzeptieren. Ich möchte mich gerne ausweiten innen und aussen.

So viele Ideen, Pläne und so viel alltägliches zu tun, was mich an der Umsetzung noch hindert.

Trotzdem bin ich frei, es wieder aufzugreifen und zwischendurch ein paar Stunden Freiheit zu geniessen, ganz nach meinem Geschmack.

Die Sonne hilft mir dabei die letzten Spätsommertage auszukosten.

Die heisse Phase des Umzugs beginnt heute. Ich melde mich sporadisch bis alles wieder einen vorerst entgültigen Platz gefunden hat.

Wenn ich die Farben von Freiheit beschreiben sollte, wären es ganz bestimmt die auf dem Bild unter dem Text.

 

Einsamer tropischer Strand

Dienstag, 14. September 2010

Alles geben

Ich gebe alles.
Allen Mut fasse ich zusammen.
Jede Faser meines Seins wird lebendig.
Ich hole tief Luft und: Springe!

Ein mittelmäßiges, halbherziges Leben interessiert dich nicht.
Du bist nicht hier, um ein lauwarmes Dasein zu fristen.
Ohne Intensität und Leidenschaft.
Du bist auf den Geschmack gekommen und du weißt,
dass du Risiken eingehen musst,
um intensiv und total zu leben.
Erst, wenn du alles riskierst, lernst du wahrhaft,
auf der Klaviatur des Lebens zu spielen.
Alles andere sind Trockenübungen.
Jetzt zeigt sich, warum du hier bist.
Jetzt zeigt sich, was du wirklich gelernt hast.
Wende dieses Wissen an.

Diese Karte hat mich heute morgen erwartet und ich muss sagen, sie entspricht genau meiner Stimmung. Also ich springe!

 

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Samstag, 11. September 2010

Bewusst wahrnehmen

Ist eine Kunst, in der ich mich immer wieder gerne übe.

Im Alltag vergisst man oft das hinschauen und hinhören in die Stille. Auf das zu schauen und zu hören, was leise daher kommt. Heute werde ich den Sommer verabschieden und den Herbst willkommen heissen. Draussen in der Natur. Dem Bach lauschen, den Blättern zuhören, wenn der Wind durch sie hindurchfegt. Das Knirschen unter meinen Füssen wenn ich den Weg entlang gehe. Alles in mir aufnehmen und wieder loslassen. Heute bin ich wieder an meinem Lieblingsplatz unterwegs. Er ist immer für mich da und wartet geduldig, daß ich zurück komme um mir erzählen zu lassen, was in der Zwischenzeit geschehen ist.

Euch allen ein schönes Wochenende

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Mittwoch, 8. September 2010

Auf Herz und Nieren geprüft

werden wir in diesem Jahr.

Das haben eine Freundin und ich gestern gemeinsam festgestellt. Ganz viele Umzüge, Standortwechsel, innen wie aussen, haben schon stattgefunden oder stehen noch bevor.

Alles was wir aufgeschoben haben, wird überdeutlich unbequem oder gar nicht mehr lebbar. Es tauchen Ungereimheiten auf, die wir nicht hinnehmen können.

Es ist ein richtiges Aufräumjahr. Unbequem aber heilsam. Ich glaube das ist erst der Anfang.  Wenn ich alleine in den befreundeten blogs lese, wer dieses Jahr schon alles umgezogen ist, oder dabei ist seine sieben Sachen zu packen, ist es schon bemerkenswert.

Ein gute Gelegenheit den Hausstand mal wieder auf Überflüssiges zu untersuchen.  Ich mache so etwas sehr gerne. Ich trenne mich leicht, bin keine Sammlerin. Selten habe ich bereut, mich von etwas zu schnell getrennt zu haben.

So und gleich gehts weiter mit den Aufräumarbeiten.

 

Als Kontrast zu der allgemeinen Unruhe stelle ich heute ein Bild des spiegelglatten Tumbsees in der Nähe des Unterbergs ein. Schön wars.

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Freitag, 3. September 2010

Eine Umzugskiste voller Wissen

Jetzt habe ich meine gesamten Lehrbücher eingepackt, die ich vor Jahren für das Studium zur Heilpraktikerin benötigt habe. Wenn ich sie in den Händen halte, habe ich immer noch dieses Gefühl, wie vor Jahren, als ich vor der Prüfung stand. Wie sollst Du das alles nur in Deinen Kopf kriegen und auf Abruf wieder raus??

Wer glaubt das Heilpraktiker keine Ahnung von Schulmedizin haben, der irrt sich ganz gewaltig. Seit dieser Ausbildung weiß ich bestens bescheid, woran ein Mensch alles erkranken kann und wie ein Körper sich im Einzelnen aufbaut. Ein gewaltiges Wunderwerk an Perfektion, worüber ich heute noch immer staune.

Die Durchfallquote bei der Prüfung zum Heilpraktiker liegt bei ca. 90%. Es wird einem sehr viel Wissen abverlangt und wer glaubt, das wir eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen, den kann ich gerne eines besseren belehren. Manchmal kam ich mir vor, als sollte ich das komplette theoretische Wissen eines Allgemeinmedziners repräsentieren. Die Prüfung erfolgt übrigens vor der ansässigen Ärztekammer. Ich bin der Meinung, mehr kann man nicht tun, um sich kompetent in diesem Beruf zu qualifizieren. Dazu kommen dann noch das Wissen über die diversen alternativen Heilmethoden.

Das war ja der Hauptgrund meines damailigen Studiums. Die Prüfer interessiert dieser Teil der Ausbildung so gut wie gar nicht.

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Mittwoch, 1. September 2010

Wunschvortellung und Ideale

 

Jeder von uns kennt das. Es gibt Gedanken und Wünsche in unseren Köpfen,die wir als absolutes Glück empfinden.

Wenn ich das könnte, oder wenn ich den Job hätte, oder den Partner, dann wäre mein Leben ein einziges Glück.

Aber es ist dann meist doch etwas anders, als es sich in unseren Träumen anfühlt.

Wir idealisieren Situationen, die wir noch nie gelebt haben und staunen dann, wenn sie eintreffen, das wir bestimmte Aspekte einfach übersehen haben.

"Das hab ich mir aber ganz anders vorgestellt" ist dann unser Ausruf.

Trotzdem ist es schön, sich vorzustellen, was wäre ,wenn es anders wäre, ein bisschen Tagträumen hat noch nie geschadet und erhöht das innere Glücksgefühl. Hauptsache wir wissen, das wir gerade träumen. Wir können Kraft daraus ziehen und unsere Kreativität erhöhen. Manchmal bieten sich Lösungen, an die wir vorher gar nicht gedacht haben.

tagtraeume