Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 25. November 2010

Stille

Wenn im Außen viele Dinge auf mich warten, die getan werden wollen, ist es hier etwas stiller als sonst. Mir fehlt im Moment die Ruhe, Gedanken hier einzustellen, aber das wird sich sicher auch wieder ändern.

Vielleicht eins noch, im Moment beschäftigt mich die Quantenmedizin. Mir ist ein Buch in die Hände gefallen von einem Mediziner Dr. Hollerbach mit dem Titel "Der Quanten Code". Das was ich dort lese, ist mir nicht neu, aber die Art, wie er erklärt, lässt mich verstehen, warum Gedanken die wir denken, unser Leben bestimmen.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und auf bald Ihr Lieben

stille

Sonntag, 14. November 2010

Warum denn nicht....

Kommst Du mit, wir sind vom Chef eingeladen, bei der Jahresauftaktversammlung in Frankfurt? fragte mich unlängst ganz aufgeregt meine Kollegin. "Nö, dafür ist mir meine Zeit zu schade, sage ich, ohne lange nachzudenken. Es ist ein Riesenevent wie man heute so schön sagt. Lange Zeit standen wir nicht auf der Gästeliste.

Heute lässt es mich kalt und ich will gar nicht mehr dabei sein.

Immer öfter sage ich ab, weil ich einfach keine Lust mehr habe, meine Zeit mit Sachen zu verschwenden, die für mich völlig unwichtig geworden sind. Was früher gaaanz wichtig war, weil ich dabei sein durfte, lässt mich heute oft kalt.

Auch ein Frühstück mit gewissen Menschen, mit denen mich nichts verbindet, oder eine Reise nach Hamburg, die ich schon x-mal gemacht habe und hinterher verärgert feststelle, daß ich mir doch schon beim letzten Mal geschworen habe, nicht mehr mitzufahren, weil es grottenlangweilig war, sage ich heute einfach ab.

Warum denn nicht, werde ich dann verständnislos gefragt. Weil mir meine Zeit zu schade ist, Dinge zu tun, von denen ich vorher schon weiß, daß sie mir keinen  Spass machen.

Ich lebe bewusster. Ich hab schon genug erlebt um alles noch mal erleben zu müssen. Das heisst nicht, daß ich mich zurückziehe, ganz im Gegenteil. Ich lerne immer noch gerne neue, interessante Menschen kennen, mache gerne Reisen an Orte, die mich interessieren. Probiere neue Rezepte aus. Aber eben bewusster und nach dem Prinzip, lieber Qualität als Quantität. Quantität ist ein Privileg der Jugend, die noch nicht wissen, was sie mögen, die noch viel ausprobieren müssen. Das trifft auf mich irgendwie nicht mehr zu. Ich bin zufriedener mit einem Nein zu rechten Zeit, auch wenn mich manche völlig verwirrt anschauen. Ich war noch nie Everybody 's Darling. Daran wird sich wohl auch jetzt definitiv nichts mehr ändern. Manche Dinge können bleiben wie sie sind.

Freitag, 12. November 2010

Aus Liebe?

Aus vielen Ecken lese und höre ich kluge Sachen zum Thema Liebe.

Das Liebe mit Bedürftigkeit verwechselt wird. Den Bedürfnissen nach Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Geborgenheit, Sex. Aber was heisst hier verwechselt wird? Sind Menschen nicht so zahlreich auf der Erde, damit sie als eine Gemeinschaft in einer kleinen oder großen Familie (Freundeskreis) zusammenleben? Es gibt für mich viele Arten von Liebe.

Ich gebe zu, das wir im Namen der Liebe viel Leid erlebt haben. Das fängt als Kind an und endet manchmal auf dem Sterbebett, wenn Angehörige sich nicht dazu entschließen können, die sogenannten lebenserhaltenden Maßnahmen abschalten zu lassen.

Trotzdem lerne ich, das die uneigennützige, selbstlose Liebe zu nichts führt. Sie lässt Dich zurück mit einem Gefühl der Leere.

Auch gibt es viele Menschen, die für alle anderen Menschen da sind, nur nicht für sich selbst. Das hat auch  meiner Meinung nach nichts mit Liebe zu tun. Sie sind es sich nicht wert, liebevoll zu sich selbst zu sein und hoffen, daß die anderen, um die sie sich ja so liebevoll kümmern, ihnen das geben, was sie sich erhoffen.

Gar nicht so einfach, das Thema. Und bevor ich es völlig zerrede höre ich jetzt lieber damit auf.

 

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Montag, 8. November 2010

Der richtige Ofen

 

keine halben sachen

und auch kein kompromiss

wenns kälter wird und älter

muss der ofen im haus

der richtige sein

 

Bei meinem Spaziergang durch die bloggerwelt habe ich von hier etwas mitgebracht, was mir sofort meine Zustimmung entlockt hat, einfach und treffend beschrieben.

Es passte so schön zu meinem vorherigen Beitrag, das ich diesen Text als Ergänzung noch dazu fügen möchte.

himmel 023

Sonntag, 7. November 2010

Der Blick zurück

Die ganze Zeit hab ich mich dagegen gewehrt, zu akzeptieren, das nun die schönen langen lichtvollen Tage erst einmal wieder zu Ende sind.

Die Aktivität nach und von Aussen ein wenig weniger wird und wir uns alle wieder zurückziehen, auf die gemütliche Couch mit vielen Kerzen oder sogar einem schönen Kaminfeuer.

Ich habs nun aber doch endlich geschafft, innerlich zurück zu schalten, mich aus dem Aktiven heraus zu wurschteln und langsam aber sicher eine Rückschau auf das zu machen, was ich dieses Jahr alles bewerkstelligt habe. Es ist zwar noch nicht Silvester, aber trotzdem rücken die letzten Tage des Jahres immer näher und ich finde die Zeit, zurück auf das Jahr 2010 zu blicken.

Kein Wunder, das es mir so schwer fällt, ruhig zu sein, denn es war ein wirklich sehr bewegtes Jahr, in dem sich bei allen von uns eine ganze Menge getan hat. Ich kenne niemanden in meinem Umfeld, bei dem es dieses Jahr nicht grosse Veränderungen gegeben hat.

Auch wenn es mir noch ein bisschen schwer fällt, einen Gang zurück zu schalten, gelingt es mir dieser Tage schon mal des öfteren in ein Kerzenlicht zu schauen und dabei nicht zu denken, was ich noch alles machen kann, will, soll.

Ich ordne jetzt erst mal innerlich ein bisschen, tanke neue Kraft , so wie es die Natur im Winter macht, und lege dann nächstes Frühjahr wieder mit der Kraft des neuen Lebens los.

Ein immer währender Kreislauf, der Sinn macht.

 

kaminfeuer

Dienstag, 2. November 2010

Petitionen

Aus aktuellem Anlass war ich mal wieder auf der Seite für Petitionen an den deutschen Bundestag.

In einem befreundeten blog wird darauf hingewiesen, das ab nächstes Jahr noch einmal jede Menge naturheilkundliche Mittel aus dem Verkehr gezogen werden. Es wird zum wiederholten Male unter anderem Sturm gelaufen gegen die Homöopathie. Aber auch gegen viele wichtige Kräuter, die bisher noch in den Apotheken erhältlich waren.

Wer sich an dieser Petition noch beteiligen möchte, klickt bitte auf diesen Link.

Interessant ist aber auch, sich einmal die anderen Petitionen anzuschauen und festzustellen, was jeden Tag für unsinnige Gesetze erlassen werden. Ich bin froh, das es Menschen gibt, die sich die Mühe machen und sich die Zeit nehmen, den Politikern auf die Finger und auf den Mund zu schauen.  Es ist unglaublich, was da für unausgegorene Dinge als Gesetze verabschiedet werden.

Wegschauen hilft nicht, eingraben von Atommüll hilft auch nicht, gegen das Verstrahlen, also informiert Euch, und haltet nicht den Mund, denn das hat noch immer am wenigsten geholfen