Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Winterfreuden oder der kleine Unterschied

Nun ist er also wieder da, der Winter. Der eine freut sich, der andere hat noch den Schnee satt vom letzten Winter.

Ich gehöre zu den Schneeliebhaberinnen und freue mich über jede Schneeflocke, die vom Himmel fällt.

Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Da ist zum Beispiel die Räumpflicht vor dem Haus. Bei uns im Haus wird das abwechseln von den einzelnen Mietparteien gemacht. Das ist okay und ich sehe auch den Sinn ein, wenn ich die älteren Menschen morgens zum einkaufen gehen sehe. Mit Angst und vorsichtigen Schritten, damit sie nicht stürzen.  Wir räumen also den Bürgersteig vorm Haus, damit niemand fällt. Das ist auch alles gut und richtig. Nur wenn diese Menschen den Bürgersteig verlassen, um eine Strasse zu überqueren, hört der Spass schlagartig auf. Denn unsere Strassen sind nicht geräumt. Die Schneereste sind hart gefroren und sind auch für junge Menschen eine gefährliche Herausforderung. Da frage ich mich, wie ist das mit der Pflicht. Die jenigen, die uns zur Sicherheit unserer Mitmenschen anhalten, und bestrafen, wenn wir nicht dafür sorgen, kommen ihrer Sorgfaltspflicht nicht im entferntesten nach. Hallo Leverkusen, gehts noch. Hier wird mal wieder einseitige Politik gemacht. Ich höre von anderen Städten und Gemeinden, daß es da ähnlich zugeht. Wie ist das, sollen die Menschen zahlen, für die Nachlässigkeit der Gemeinde? Ist wieder kein Salz da in Leverkusen, wie letzten Winter? Nix gelernt, aus dem Desaster von letztem Winter?

dagegen

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