Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 18. Dezember 2010

Winterland

Streift die Stille durch die Wälder
Im Traum aus Eis und Licht
Liegt der Schnee auf Baum und Tälern
Streicheln Flocken mein Gesicht
Sehnt mein Herz sich nach der Heimat
Nach Zuhause
Schutz und Halt
Rückt das Leben näher zusammen
Spiegel Träume sich im Winterland
Schneit der Himmel weisse Sterne
Werden Wünsche wieder wahr
Liegt die Welt im Silberschnee
Fängt die Zeit zum Träumen an
Die Bäume stehen in tiefer Stille
Der Wind das Astwerk hebt
Die Kinder lachen
Auf Seen und Bächen
Der Frost Schneeblumen an die Fenster weht
Schenken Fremde sich ein Lächeln
Reichen Menschen sich die Hand
Kommt die Welt sich etwas näher
Spiegeln Träume sich im Winterland
Schneit der Himmel weisse Sterne
Werden Wünsche wieder wahr
Liegt die Welt im Silberschnee
Fängt die Zeit zum Träumen an
Schneit der Himmel weisse Sterne
Werden Wünsche wieder wahr
Liegt die Welt im Silberschnee
Fängt die Zeit zum Träumen an

Der Song von Unheilig beschreibt die Stimmung der Tage sehr schön.

Es ist zwar kein Vergnügen mit dem Auto unterwegs zu sein, aber um so schöner ist es, spazieren zu gehen. Und wie durch ein Wunder bringt der Winter die Menschen ins Gespräch und es zeigt sich auch eine gewisse Hilfsbereitschaft untereinander. Ich mag den Winter, so wie er sich im Moment zeigt sowieso sehr.  Die Kinder sind draussen und toben im Schnee. Gestern abend, als ich mit dem Hund unterwegs war, kugelten sich 2 Mädchen immer und immer wieder den schneebedeckten Hang zur Rheinwiese runter. Sie hatten solchen unbändigen Spass, das einem das Herz aufgehen konnte.

Viel  zu selten sehe ich Kinder heute noch draussen ausgelassen herumtoben und lachen.  Der Winter bringt ihnen unverhofft Schulfrei und die Lust am draussen sein. Sie bauen Schneemänner, fahren Schlitten, und haben rote Nasen und strahlende Augen. So wie wir als Kinder auch. Schön, das sie das Kindsein endlich wieder in vollen Zügen geniessen. Manchmal hab ich wirklich ein bisschen Angst, das Kinder heute nicht mehr die ausgelassene und sorgenfreie Zeit haben, wie ich sie als Kind kannte. An solche Momente wie jetzt werden sie sich sicher noch als Erwachsene gerne erinnern.

winterland3

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