Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 22. Januar 2011

Fürs Protokoll

Ein für allemal Lottospielen ist nix für mich.

Nach Jahren hab ich mich noch mal dazu hinreissen lassen. Warum?

Ein bisschen oder ein bisschen mehr materieller Reichtum kann doch nicht schaden oder?

Ich hab einfach die falsche Einstellung dazu. Schon beim ausfüllen des Scheines denke ich, diese Zahlen werden nicht gezogen. Unmöglich. Dann schau ich mir die vorgedruckten Zahlen von Spiel 77 und wie sie alle heissen an, und denke, die gefallen mir nicht.

Beim abgeben des Scheins fragt mich dann der Ladenbesitzer, Sie haben da nichts angekreuzt, wollen Sie die Zusatzspiele nicht? Nein, sage ich, die werden sowieso nicht gezogen, mit einer 0 am Ende, ist sehr unwahrscheinlich den Pott zu knacken.

Also hab ich 1,85 € in meine Zukunft als wohlhabende Grande Dame investiert und bin raus aus dem Laden.

Was soll ich sagen, nix, wie immer. Ich hab vielleicht 15 mal, wenn es hoch kommt 20 mal in meinem Leben Lotto gespielt. Immer mit dem Wissen, das es nix wird. Diesmal war es aber wirklich das letzte Mal.

Wie war das mit dem Millionär Manu? Es entwickelt sich langsam zum runing gag lach. Aber soll ich ehrlich sein? Den will ich auch nicht.

Samstag, 15. Januar 2011

Wer bin ich eigentlich?

Die wenigsten Menschen die ich kenne, können sich diese Frage mit Sicherheit und Gewissheit beantworten. Sie nehmen sich anders wahr, als es ihre Umwelt tut. Vor allem die, die sich über ihre Leistung definieren. Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, ihr wisst schon.

Im Arbeitsleben fällt mir immer wieder auf, wie sehr die Menschen ihr Ansehen mit ihrem Titel oder ihrem Bankkonto identifizieren. Für mich stimmt das nicht. Weil ich im Laufe meines Berufslebens gesehen habe, wie schnell all das Schall und Rauch ist.

Du bist eine Sonne, Dein Licht (Ausstrahlung, Liebe, nenne es wie Du magst) wärmt mindestens ein Wesen auf der Welt. Ich sage ganz bewusst Wesen. Weil auch Tiere und Pflanzen Wesen sind, um die sich wer kümmert, und die dafür aus Dankbarkeit gedeihen und ihre persönliche Schönheit entfalten.

Meine Antwort, oder sagen wir mal zur Zeit gültige Antwort für mich heisst, Du bist nicht das was Du zu sein glaubst, sondern das was Du zum Gedeihen bringen kannst. Das können Menschen, Tiere, Pflanzen, Worte, Bilder oder sonst etwas sein, was Dir gelingt.

Darüber definiert sich Dein Sein, ohne das Du es manchmal wahrnimmst. Andere tun es und beneiden oder lieben Dich dafür.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Katzenhumor

Alle Katzenliebhaber kennen bestimmt schon Simon s Cat. Das ist mein Lieblingsvideo. Katzen können ja so gemein sein.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Wieso wissen die Sterne so viel über uns?

Astrologie war meine erste Begegnung mit dem was nicht so einfach zu erklären ist, und trotzdem funktioniert. All die Jahre habe ich auf die Astrologie geschaut, mich eingelesen, wieder aufgehört. Wieder angefangen. Es ist so ein komplexes Thema. Es bedeutet sehr viel lernen müssen, eine Menge Übung und auch eine Portion Intuition.

Das Thema lässt mich trotzdem nicht los. Immer wieder fange ich an, weiterführende Bücher zu lesen. Stück für Stück arbeite ich mich in die einzelnen Themen. Und das schon seit über 35 Jahren.

Das Einzige, was ich noch nicht gefunden habe, ist ein wirklich guter Lehrer, oder eine Lehrerin hier in meiner Nähe. Aber da ich ja jetzt angefangen habe, das laut zu denken, gehe ich fast davon aus, das sich mein Fokus darauf ausrichtet und endlich ein guter Vermittler dieser Materie bei mir einstellen wird.

Vielleicht liest ja jemand mit, der mir einen guten Rat geben kann.

TSP1204

 

Zur Feier des Tages ein Bild von meinem Lieblingshaus und Lieblingsarchitekten Gaudi. Ich liebe seine Art zu bauen.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Worauf möchtest du eines Tages zurückschauen?

 

ich meine damit die Stunde oder das Wissen, das dieses Leben für Dich nun endgültig zu Ende geht.

Eine Arbeitskollegin sagte kürzlich, mein Leben soll wie ein EKG sein, es soll Höhen und Tiefen zeigen. Das gleichbleibende Signal ist für sie eine Art Deadline, also sie wäre dann tot. Sie will das Leben spüren.

Für den einen ist es die eigene Familie, die man gründet, mit allem, was dazu gehört. Der Nächste lebt sein Leben, so intensiv und schnell, das es für 2 Leben reichen könnte.

Ich hab mir diese Frage natürlich auch schon viele Male gestellt. Ich möchte lächeln können, in den Erinnerungen an viele schöne und auch traurige Momente, die mein Leben als Eckpfeiler hatte.

Möchte an all die Menschen in Herzlichkeit denken, die eine Weile Weggefährten waren und ihnen alles vergeben, was mir teilweise so schmerzhaft war. Vor allem mir auch selbst vergeben können, für die Taten, die ich an mir und anderen begangen habe. Nicht das ich jemanden umgebracht habe, aber manchmal tötet man etwas in einem anderen und weiß es gar nicht.

Es interessiert mich wirklich, was Euch das Leben lebenswert macht. Wofür Du jeden Morgen aufs neue die Füsse aus dem Bett nimmst, um wieder einen Tag zu meistern. Als Meister Deines Lebens.

Solche Gedanken haben mich in jungen Jahren nie beschäftigt. Den Tod konnte und wollte ich mir nicht vorstellen. Ich hatte Angst davor.

Heute bin ich eher gelassen. Ich hab immer noch ein bisschen Angst, aber vor ganz anderen Dingen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Entscheidungen

Denken ist eine harte Sache. Werturteile fällen ist schwierig. Es bringt euch an den Ort der reinen Schöpfung, weil ihr so viele Male sagen werden müßt: "Ich weiß nicht. Ich weiß einfach nicht." Und trotzdem müßt ihr entscheiden, müßt ihr eine Wahl treffen - eigenmächtig.

(Quelle Gespräche mit Gott)