Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 2. Januar 2011

Entscheidungen

Denken ist eine harte Sache. Werturteile fällen ist schwierig. Es bringt euch an den Ort der reinen Schöpfung, weil ihr so viele Male sagen werden müßt: "Ich weiß nicht. Ich weiß einfach nicht." Und trotzdem müßt ihr entscheiden, müßt ihr eine Wahl treffen - eigenmächtig.

(Quelle Gespräche mit Gott)

Kommentare:

Hermann Josef hat gesagt…

Liebe Anita,
ich wünsche Dir ein gutes und reichhaltiges 2011, mit vielen schönen Überraschungen, immer leichtem Gepäck und Menschen um Dich, die Dir etwas schenken, was das Beste ist: Liebe in aller Vielfalt.
Viel Schönes und beste Grüsse von
Hermann Josef

Johannes hat gesagt…

Hallo Anita,
vorab erst einmal mein Wunsch für Dich auf ein 2011, das Dein Herz sich weiter, immer weiter öffnen lässt für Dich und Dir zugleich die Fähigkeit gibt, Dich zu schützen.
Ich kenne natürlich nicht die Stelle im Zusammenhang, die Du zitierst, aber ein Kennzeichen göttlichen Seins ist für mich, kein Werturteil zu fällen. Wir tun das - so kann man es rechtfertigen - zu unserem Schutz, damit wir auf „Böses“ vorbereitet sind und uns dem „Guten“ öffnen. Aber in meiner Vorstellung wertet Gott nicht, er entscheidet auch im Sinne dieses Zitates nicht! Dieses Entscheiden bringt uns meiner Ansicht nach genau nicht an den Ort der reinen Schöpfung, sondern entfernt uns von ihr. In seiner Liebe ist Gott Böses wie Gutes gleich wertvoll, denn seine Kinder sind, wo sie auch immer sich befinden, ihm gleich wertvoll, voller Wert.
Wenn wir Mist bauen, ist es unser Schuldgefühl, unsere Selbstverurteilung, die uns blockiert. Früher haben sich Menschen selbst gegeißelt, um Gott näher zu kommen. Wenn Gott etwas getan hat, dann hat er da in meiner Vorstellung geweint, weil das das Letzte ist, was er will.
Vielleicht ist es so, dass wir eine grundsätzliche Wahl treffen, in welche Richtung wir gehen. Je weiter aber wir zu uns kommen, nach Hause, desto weniger scheiden wir, entscheiden wir, desto weniger teilen wir, urteilen wir.
Freilich gibt es da die Sache mit dem Jüngsten Gericht in der Bibel. Ich verstehe das so, dass Gericht bedeutet, aus-ge-richtet sein: auf Gott, auf unser Selbst-Inneres, auf die Liebe hin. Und zwar immer im Augenblick. So erkläre ich mir das „Jüngst“.
Für mich ist GOTT oder - wenn man so will - unser SELBST kein Richter, kein Entscheider, eher ist er ein ARZT, der unsere Wunden verbindet und dann sagt: Auf! Weiter! Lass uns weiter gehen. Zu mir nach Hause.
Alles Gute auf Deinem Weg und liebe Grüße von
Johannes
PS: Das neue Foto finde ich goldig!

ankastella hat gesagt…

Lieber Hermann-Josef,
vielen Dank für Deine guten Wünsche, die nehme ich sehr gerne mit auf den Weg durch 2011.
Alles Liebe wir lesen uns auch dieses Jahr
Anita

ankastella hat gesagt…

Lieber Johannes,
ja das mit dem Herz öffnen und sich gleichzeitig schützen, das ist wirklich etwas, woran ich schon mein Leben lang übe.
Ich denke, das Entscheidungen treffen, immer eine Art Schöpfungsakt sind, für mich jedenfalls, weil ich hier eigenmächtig mein Schicksal lenke. Wie es ausgeht, wer weiss das schon. Immer in der Hoffnung, das es gut und richtig ist, werde ich sie auch weiterhin treffen und hoffen, das eine schützende Hand über mich gehalten wird.

Danke für das goldig, ich fühl mich grad so, wie ich da schaue.
Liebe Grüsse und auch Dir ein gutes, segensreiches 2011.
Liebe Grüsse
Anita