Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 28. Februar 2011

Zwischenspiel

oder das alltägliche Laufrad ab und zu verlassen. Das habe ich eben gemacht.

Ausgeklinkt aus dem Gedankenkarussel der Alltagsgedanken und Geschehnisse. Es sollte so sein, das hatte ich mir jetzt anders vorgestellt, usw. Loslassen von Vorstellungen, wie was zu sein hat.

Ich habe in der Küche gesessen, das Fenster war gekippt und ich hörte zum ersten Mal bewusst dieses Jahr den Amseln bei ihrem Abendlied zu. Wie lange habe ich es nicht mehr gehört. Sie singen vom baldigen Frühling, davon das der Winter fast zu Ende ist. Das neues Leben sichtbar wird. Manchmal ist es mehr als heilsam, alle Geräuschquellen die aus dem Stromnetz kommen, auszuschalten und seine täglichen Gedanken fortzuschicken. Und wenn es nur für ein paar Minuten ist. Dann bist Du wieder verbunden, mit dem was ist.

Alles ist gleichzeitig und nicht nur das, was Du gerade denkst oder fühlst. Eine beruhigende Erkenntnis.  Für mich jedenfalls.

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Freitag, 25. Februar 2011

Die Sache mit der Erkenntnis

Du weisst es eigentlich vorher schon. Trotzdem setzt Du die Brille der Illusion auf die Nase und schaust nur durch sie, weil Du dort nur Deine Bilder siehst, und nicht das, was wirklich ist.

Ausserdem ist da noch die Hoffnung, das es bei Dir anders laufen könnte.

Nach einer Weile merkst Du, das die Bilder, trotz Brille, schärfer werden und Dir zeigen, das Du auf dem Holzweg bist. Innerlich wehrst Du Dich noch ein bisschen zu akzeptieren, aber die Erfahrung hat Dich gelehrt, das nun der Punkt gekommen ist, an dem Du es in der Hand hast, weiter in die Sackgasse zu laufen, oder umzukehren

Erkenntnis hat bei mir immer etwas mit einem schmerzhaften inneren Gefühl zu tun. Erst dann bin ich bereit, die Brille abzusetzen und das zu sehen, was wirklich ist. Ich bin eine Träumerin und werde es wohl auch immer bleiben. Aber träumen ist einfach zu schön.

 

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Mittwoch, 23. Februar 2011

Aufs Maul geschaut

Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Wort das Gewollte sich vorzustellen vermag

Von Zeit zu Zeit schaue ich gerne in die Zitatensammlung im Internet.

Heute habe ich diese mitgebracht. Diese stammt von Adolf Hitler, der wie wir alle wissen, es sehr gut verstanden hat, die Masse im Griff zu haben.

Mir ist dabei wieder bewusst geworden, das wir nicht vorsichtig genug sein können, mit den immer wieder kehrenden Botschaften, die uns die Medien so unterjubeln wollen.

Selber denken und urteilen hilft in solchen Fällen besser, als nachzuplappern. Aber wem sag ich das.

Samstag, 19. Februar 2011

Rücktritt kopfschüttel

Wem ist denn der zu Guttenberg auf den Schwanz getreten, das sich jemand so akribisch mit seiner Doktorarbeit beschäftigt?

Er hat die Quellenangaben vergessen, deswegen soll er jetzt zurücktreten? Ich fass mich an die Stirn.

Wenn ich an die Fehltritte vergangener und amtierender Politker denke, da gab es dann doch ein paar bessere Argumente.

Was ist mit Berlusconi? Dem machen jetzt ein paar Frauen den Prozess, endlich würde ich sagen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Zeit für neue Pläne

Die augenblickliche Zeitqualität ruft nach neuen Taten. Ich spüre förmlich die Energie, die darauf wartet genutzt zu werden, um neue Pläne in die Tat umzusetzen.

Es ist Aufbruchstimmung, raus aus alten Schuhen und schauen, was neues auf uns wartet.

Alle, die sich bisher nicht getraut haben, oder Angst hatten, etwas Neues zu beginnen, sollten sich heute und morgen noch einmal ganz konkret vor Augen führen, was sie in ihrem Leben verändern möchten.

Was wartet schon lange darauf, das Du es beginnst?

Wo drückt die Seele, und wartet darauf, das Du das änderst, was Dich schon so lange Zeit quält und nicht mehr zu Dir passt?

Besser Du tust es freiwillig, als zu warten, bis das Leben die Veränderung hervorbringt, die Du so nicht gewollt hast.

Ich wünsche Dir den Mut, die Segel jetzt zu setzen zu neuen Ufern.

starclipper

Mittwoch, 16. Februar 2011

Du musst das Leben nicht verstehen

 

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke

kirschblüten

Samstag, 12. Februar 2011

Beobachtungen

Andere Menschen dabei zu beobachten, wie sie handeln und denken, wenn es um eine lebenswichtige Erneuerung geht, ist für mich gerade sehr lehrreich.

Sie verfallen in wilden Aktionismus, getrieben davon, das zu halten, was mit dem ruhigen Verstand betrachtet, nicht zu halten ist.

Alle WIchtigkeit, die sie vorher als oberste Priorität betrachtet haben, wird vorläufig über Bord geworfen und sie sind bereit, Ihre Seele zu verkaufen, um ihren Status ja zu bewahren, so gut es geht.

Ist das der Preis, denke ich gerade, auf alles einzugehen, bzw. dazu bereit zu sein, gegen besseres inneres Wissen?

Wie leicht sind wir doch aus unserer Mitte zu holen, gilt es, das Materielle, unseren Status, vermeintlich retten zu wollen.

Erkennen, das, wo Sicherheit gewünscht aber nicht zu haben ist, den Mut zu haben, andere Wege zu gehen, braucht ein wenig Abstand und ein bisschen Ruhe.

Ich wünsche allen den Mut und die Ruhe einen Schritt zurück zu treten, damit Du siehst, das die Welt rund ist und nicht in einem dunklen Tunnel endet.

schilder

Dienstag, 8. Februar 2011

Vorfrühling

 

ist es nicht herrlich? Trotz aller Schicksalsschläge überall auf der Welt lässt sich die Vorfreude auf den Frühling nicht aufhalten, und das ist wunderbar

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Es ist eine Freude, das die Tage wieder länger hell sind, das Bunte zurück kommt, die Sonne wieder wärmer scheint. Was will ich mehr?

Sonntag, 6. Februar 2011

Sehr durchsichtig

Wir bekommen also bald Besuch vom ägyptischen Staatsoberhaupt.

Der Arme ist so krank, das er dringend in Heidelberg einen Gesundheitscheck machen lassen muss. Hallo gehts noch?? Und dann haben wir ihn auf unsere Kosten sein Restleben lang im Luxusexil?

Die USA und unser aller Angie haben beschlossen, das sie ihren Kumpel nicht im Stich lassen können, also nimmt Deutschland ihn auf.

Glückwunsch, zum neuesten Outing, wo unsere führenden Politiker stehen. Da fühl ich mich doch gleich viel besser

Samstag, 5. Februar 2011

Ein langgehegter Traum rückt in die Wirklichkeit

Diese Woche erreichte mich eine email von meiner schamanischen Lehrerin.  Seit einiger Zeit hat sie eine Reise nach Arizona/Utah angekündigt und geplant, für die ich mich brennend interessiere.

Diese Landschaft interessiert mich schon, seit dem ich die ersten Bilder der USA im Kopf habe. (Kein Wunder, hier wurden ja unzählige Western gedreht)

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Der Gran Canyon und Panted Desert sind einige dieser Stationen

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Vor allem solche Aufnahmen haben mich schon immer unglaublich fasziniert. Wenn alles gut geht wird für mich im Sommer nächstes Jahr ein lang gehegter Traum Wirklichkeit.  Zusammen mit einer kleinen Gruppe, 16 Tage durch dieses Gebiet zu reisen, ist eine sehr spannende Vorstellung, die ich mir nicht entgehen lassen möchte.

Jetzt heisst es fleissig sparen, aber wenn man ein Ziel hat, fällt es einem doch leicht, auf manche Dinge zu verzichten.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Plötzliche Stille

Gestern abend kurz nach 18 Uhr war bei mir in der Wohnung plötzlich absolute Stille. Woran das lag? Fernseher und Internet hatten sich ohne Vorwarnung verabschiedet. Und ließen sich auch den ganzen Abend nicht mehr blicken.

Grund genug für mich das angefangene Buch Gargoyle von Andrew Davidson weiterzulesen. Eine bizarre Liebesgeschichte die ins Mittelalter und zurück führt. Das Buch fängt grausig an, wird dann aber immer schöner, sanfter und spannend.

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Ich musste mich dazu zwingen, die ersten 80 bis 90 Seiten zu lesen. Es handelt von einem Mann der völlig zugekokst und betrunken einen Autounfall hat und dabei fast in seinem Auto verbrannt wäre. Es ist so gnadenlos detailliert geschildert, das es mir Schwierigkeiten machte, weiterzulesen.

Er beschreibt seinen ganzen Leidensweg als Verbrennungsopfer bis ins kleinste Detail. Die Geschichte wird erst schön, als endlich eine Frau bei ihm am Krankenbett erscheint, die behauptet, sie kenne ihn schon seit hunderten von Jahren und sie seien immer ein Liebespaar gewesen. Wirklich lesenswert, und wer nicht unbedingt in die Tiefen des Leids solch eines Unfalls eingeführt werden möchte, dem schlage ich vor, die ein oder andere Passage zu überspringen.

Heute morgen stellte sich dann heraus, das im Keller die Hauptsicherung herausgesprungen war, weil das etwas altersschwache Stromnetz die ganzen Waschmaschinen und Trockner nicht verkraftet hat. So einfach kann es sein, einen Abend mal wieder in aller Ruhe mit einem Buch auf der Couch zu verbringen.

Nicht, das ich das nicht schon öfter getan habe, mich hat nur gewundert, mit welchem Gleichmut mir das gelungen ist. Und früh ins Bett bin ich auch noch. Wobei ich zugeben muss, das ich das Internet erheblich mehr vermisse, als den Fernseher.