Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 11. April 2011

Alle Pferde wieder im Stall

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Das letzte Wochenende war sehr kommunikativ und entwirrend. Viele Gespräche, die ich hatte, waren befreiend, entwirrend und richtungsweisend. Es waren nicht immer gute Nachrichten, die mir begegnet sind, aber sie haben Licht ins Dunkel gebracht. Und das war wichtig.

Auch in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, wird nun der Gier Tribut gezollt. Höher, weiter, schneller war gestern. Der Kampf ums überleben hat begonnen. Davor haben auch Fusionen nicht geschützt. Ich würde sagen, eher im Gegenteil.

Komischer weise macht mir das keine Angst. Es gehört zum Umbruch in diesen Zeiten. Überall zeigt sich jetzt deutlich, wo Fehlentscheidungen aus Macht und Gier getroffen wurden. Die Vorstände spielen mal wieder Roulette und tauschen ihre Plätze. Sie wandern ab in andere Unternehmen, wo sie noch kein Unheil angerichtet haben um auch dort ihre Finger in den Geldtopf zu legen.

Aber bald sind die Töpfe alle ziemlich leer und dann haben auch die Wanderheuschrecken kein Futter mehr.

Gute Leute, die im Vorstand sitzen, gehen, weil sie die Entscheidungen, die dort getroffen werden, nicht mittragen wollen und können. Das Verantwortungsgefühl gegenüber den vielen Angestellten lastet zu sehr auf ihnen. Wie immer im Leben gibt es solche und solche.

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