Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 31. Mai 2011

Lichtblicke am frühen Morgen

Gestern morgen als die Sonne mich geweckt hat und in mein Schlafzimmer schien, hatte ich die Idee für die nachfolgenden Bilder

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Das waren ein paar Eindrücke, die mich am frühen morgen schon aus dem Bett getrieben haben um mit der Kamera zu spielen.

Habt einen schönen Tag mit hoffentlich vielen Lichtblicken, auch wenns heute mal regnet, was ein ersehnter Lichtblick für die Natur ist.

Samstag, 21. Mai 2011

Wenn du nicht mehr in die Kleider Deines jetzigen Lebens passt....

dann zwickt es erst hier oder da. Später springen Dir die Knöpfe ab oder es reisst eine Naht.

Du kannst es nicht mehr verhindern hinzuschauen und festzustellen, daß Du Dich von Deiner alten ,vielleicht bis dahin bequemen Kleidern trennen musst. Sie passen Dir nicht mehr. Du passt nicht mehr hinein. Du bist herausgewachsen.

Bauch einziehen hilft nicht, weniger essen auch nicht, Du bist gewachsen und das kann man nicht vertuschen.

Dann gehst Du los, schaust Dich in den Geschäften um und kaufst Dir irgendwann neue Kleider, oder noch besser, Du hast das Talent Dir passende Kleidung selber zu nähen. Gut siehst Du aus. Noch ein bisschen fremd, aber das wird besser werden. Du schaust in den Spiegel und sagst zu Dir Ja das bin ich, ich erkenne mich und so will ich ab jetzt aussehen. Für eine Weile. Bis der nächste Wachstumsschub kommt.

Ankastella

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Denn alle Lust will Ewigkeit

ALLE LUST WILL EWIGKEIT
O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief -,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -
Die Welt ist tief,
Und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh -,
Lust - tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"

Aus:
Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra (1883-1891

Ist es nicht so, das wir alle die Sehnsucht haben, das schöne Gefühl, das wir gerade erleben, beim essen, beim lieben, beim erschaffen von neuem für immer und ewig zu erleben?   Wir Menschen haben im Gehirn einen Suchtfaktor, der uns nie zufriedenstellt. Wenn wir nicht aufpassen, verfallen wir der Sucht nach diesem ewig lustvollen.

Das ist das Thema dieser Tage und ich wünsche uns, den schönen Augenblick geniessen zu können und nicht darauf zu hoffen, er möge ewig dauern. Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören, das ist wohl des Rätsels Lösung und viel realistischer und gesünder.

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Dienstag, 17. Mai 2011

Lieber anders sein?

Das Große ist nicht, dies oder das zu sein,
sondern man selbst zu sein.

von Sören Kierkegaard

oder frei nach Eckhard von Hirschhausen

Du willst anders sein?

Andere gibt es schon genug

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Mittwoch, 11. Mai 2011

Friedliche Stimmung

Gestern war ein Tag, der mir sehr friedlich erschien. Keine Hektik um mich herum, egal wo ich auch hin kam. Alle Menschen bewegten sich gelassen und ruhig. Es lag etwas sehr entspanntes in der Luft.

Als ich abends mit dem Hund spazieren ging, hatte ich teilweise das Gefühl alleine auf der Welt zu sein. Sonst ist um die Zeit immer eine Menge los, viele Menschen sind mit ihren Hunden unterwegs, Fahrräder, Inlinescater, Jogger. Aber irgendwie war gestern höchstens ein Drittel der Menschen unterwegs und das bei so grandiosem Frühsommerwetter. Der Rhein floss ruhig und glatt an mir vorbei. Kaum eine Welle unterbrach das glatte Wasser. Kaum Schiffe, die sonst so geschäftig rheinauf- oder abwärts fahren.

Einen Bekannten, den ich mit seinem Hund traf, bestätigte mir meine Eindrücke. "Es ist so herrlich ruhig heute", sagte er und schaute sich um.

Die Welt schien ein wenig zu verschnaufen. Mir soll es recht sein, nach all dem hektischen Betrieb in  den letzten Wochen eine sehr angenehme Abwechslung. Von mir aus kann es ein Weilchen so bleiben.

Ohne Fernsehen, mit einem neuen Buch hab ich den Abend auf dem Balkon verbracht, bis ein leichter Gewitterregen mich dazu aufforderte, doch lieber ins Wohnzimmer zu wechseln. Selbst das Gewitter war ruhig und sanft und schnell wieder vorbei. Ein Blitz ein leiser Donner, etwas Regen und das wars.

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Freitag, 6. Mai 2011

Unmöglich?

"Man kann das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird.
Das Wunder ist eine Frage des Trainings."  

Albert Einstein

In dem Sinne, Euch allen ein sonniges Wochenende

japanischer Garten und Rheinauen 024

Donnerstag, 5. Mai 2011

Zeit für Wünsche und gute Gedanken

Ab morgen stehen uns die Sterne wirklich günstig. Venus und Merkur haben ein Stelldichein am Himmel und das für fast 2 Wochen.

Merkur der Planet für das Kommunizieren schlechthin in Zusammenarbeit mit Venus, da geht was. Eine gute Zeit versöhnliche Worte zu finden, Affirmationen wirksam werden zu lassen, durch Worte, die aus dem Herzen kommen etwas positiv zu ändern.

Ich mach mir heute mal ein paar Gedanken, was ich mir zur Zeit am meisten wünsche, um es dann in eine wirkungsvolle Affirmation zu verpacken und zu den Sternen zu schicken.

sternenherz

Sonntag, 1. Mai 2011

Vertrauen haben

Einer der schwierigsten Übungen in meinem Leben. Irgend jemanden zu vertrauen, mich jemanden anzuvertrauen, also so richtig meine ich, fällt mir unglaublich schwer. Von Hause aus misstrauisch, wachsam, lieber die Dinge selber kontrollierend, als zuzuschauen bzw. zu glauben, das irgend wer anders schon für mich sorgen könnte.

Das bin ich ganz und gar nicht. Natürlich hat es was damit zu tun, das sich diese Eigenschaft schon als Kind geprägt hat, und doch wünsche ich mir manchmal ein bisschen  mehr Vertrauen haben zu können, zu dürfen.

Übungssache? Ich weiss nicht.  Ich vertraue mal darauf, das ich das in diesem Leben noch lernen darf :)

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