Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 30. Juni 2011

Krank sein zum Quartalsende, ganz schlechte Karten

Gestern hab ich mir das Knie verdreht. Bin gestolpert und das wars dann. Resultat war ein dickes schmerzendes Knie.

Heute morgen war ich bei meinem Hausarzt, um mir eine Überweisung zum Orthopäden zu holen. Der erste Schwachsinn.

Wollen Sie nicht warten bis morgen? Sonst müssen Sie morgen noch mal kommen, falls Sie heute keinen Termin bekommen. Und noch einmal 10 Euro zahlen.

Was für ein schwachsinniges System. Ich bin in die Apotheke gegangen, hab mir eine Salbe besorgt und mich selbst verarztet. Das kann es doch nicht sein.

Wofür zahle ich eigentlich jeden Monat meine Krankenversicherung?

Dienstag, 28. Juni 2011

Sommerabend

Eis essen,  Stimmengewirr und lachen. Blicke von der Seite oder von gegenüber. Danach in die Kühle des Waldes flüchten und durchatmen von der heissen Luft dieses Sommertages.

Noch ein paar Stunden auf einer Liege sitzen und quatschen über das Leben und den Tod. Kein Thema wird ausgespart heute.

Zum Abschluss noch ein Glas gekühlten Wein und dann ins Bett,

Das war ein schöner Tag, endlich wieder ein Sommergefühl.

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Samstag, 25. Juni 2011

ZuHause

Nach dem ich nun 3 Wochen Urlaub hatte, kann ich sagen, das dieser Urlaub völlig anders war, als ich es mir vorgestellt habe.

Völlig unentspannt, der Zeitqualität entsprechend, habe ich mein neues Zuhause endlich vollständig möbliert, dank einem Geldsegen, der mir ins Haus geflattert ist.

Das Wetter hat mich leider auch völlig im Stich gelassen. Ganz entgegen den Erfahrungen, die ich sonst immer im Urlaub gemacht habe, erster Urlaubstag und von da an war das Wetter traumhaft, war es diesmal regnerisch und kühl.

Ausserdem gab es sehr viel Aufregung um einen guten Freund, dem es gesundheitlich gar nicht gut ging.

Alles in allem völlig anders. Entspannung und eine gewisse innere und äussere Sicherheit habe ich in der Zeit bei meinen Spaziergängen mit dem Hund gefunden. Hier war alles in Ordnung, vertraut, ruhig, schön anzusehen und nährend. Ich habe für mich erkannt, das die Natur mir mein Zuhause bietet, mit ihren Rhytmen, mit ihrer Beständigkeit. Da fühle ich mich, wie sich mancher vielleicht in der Kirche fühlt, oder an sonst einem Ort, dem er an hohes Maß an Sicherheit und Schutz findet in einer Zeit, in der die Veränderung aller Lebensumstände unabdingbar geworden sind.

Ich finde mich dieses Jahr in einem Raum wieder, wo Flexibilität, neue Wege finden und möglichst sich nicht von einer Welle der Panik mitreissen lassen, die einzige Möglichkeit bedeutet, den Überblick zu behalten. Also versuche ich, wie ein Fluss zu denken, der mal viel, mal wenig Wasser führt. Sich durch das Leben zu schlängeln, Hindernisse zu umgehen, sich andere Wege zu suchen. Mein derzeitiger Lehrmeister ist das Element Wasser.

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Mittwoch, 22. Juni 2011

Schöne Kleinigkeiten

erfreuen das Auge. Deshalb mal wieder schnell ein paar Bilder, die mein Auge heute besonders erfreut haben

 

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Die Perlen die der Regen in einem Spinnennetz auf den Balkon gezaubert hat.

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die neue Badezimmerkommode, die ich sehr günstig erstanden habe und dann mit meinen Lieblingsfarben passend dekoriert habe

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Die Eidechse, die im Zeichen des Sommerfeuers steht, jedoch ein bisschen einen Gaudi-Effekt von mir bekommen hat, wie ich meine

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und meine Sommerschale aus frischen Wiesenblumen rot-orangen Bändern und einer roten Kerze. Die Rabenfeder lag in der Wiese und ist daher auch mit dabei.

Montag, 20. Juni 2011

Litha oder Sommersonnenwende

 

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Heute ist der 21. Juni und es ist wieder eine Zeit für ein Jahreskreisfest

Heute ist die

-Sonnenkraft am Höhepunkt-

-Höchster Stand-

-Längster Tag und kürzeste Nacht-

-Fest des Erreichten, der Hoffnung und Erwartung-

-Feiern der eigenen Individualität und Kreativität-

-Konzentration auf persönliche Belange-

-Mitte der Zeit-

-Heimlicher Beginn des Todes-

-Mitten ins blühende Leben wird bereits der Keim des

Todes gelegt-

-Hochzeit der Natur, in der sich Befruchtung und Zeugung vollzieht-

Also ein echtes Freudenfest, viel Spass beim feiern

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Mittwoch, 15. Juni 2011

In den Himmel schauen....

können heute abend alle, die gerne eine Mondfinsternis sehen möchten. Hoffentlich ist der Himmel klar, das gibt bestimmt sehr schöne Fotomotive.

Die Griechen gehen wieder auf die Strasse und protestieren wegen der von ihnen geforderten Sparmassnahmen.

Was ist mit uns? Von unseren Steuergeldern werden Milliarden in die totkranken EU Staaten gepumpt. Wir bleiben aber ruhig und gelassen. Gleichheit für alle heisst, am Ende sind wir alle platt und gehen als Gastarbeiter ins Ausland, weil in Deutschland die Wirtschaft, Banken und wie sie alle heissen, die uns das Geld schamlos aus der Tasche gezogen haben, das Land endgültig ruiniert haben. Aber bleibt ruhig zu Hause und schaut Fernsehen. Da kriegt man doch immer noch gezeigt, das es uns wirtschaftlich wieder richtig gut geht. Und Arbeitslose , quatsch, haben wir kaum noch.

Alles im grünen Bereich.

Freitag, 10. Juni 2011

A new flame in town

Nach dem Füchse und Hasen unsere Dorfstrasse bevölkern, an die hab ich mich mittlerweile gewöhnt, gibt es seit einiger Wochen einen sichtbaren Neuzugang. Ein Wiesel.

Jedern Morgen wenn es dämmert, hoppelt er meine Gasse entlang.

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Ja und apropo new. Meinem Herzpatienten geht es auch besser. Die Medizin heutzutage macht das alles kurzerhand. Eben noch ein paar Stents gesetzt, jetzt schon wieder im Park unterwegs. Schön soweit. Aber was ist mit der Psyche? Die kann bei diesem Tempo aber nicht mithalten, denkt da auch mal jemand drüber nach? Ich tue es derzeit und frage mich, wie lange wird er brauchen, seine Sterblichkeit zu verkraften?

Donnerstag, 9. Juni 2011

Gute Gedanken

in der Hoffnung das sie helfen. für einen Freund, der heute ins Krankenhaus musste. Es hat sich schon lange angekündigt und nun ist es passiert, wovor er sich so gefürchet hat.

Das Beste hoffen und wünschen, mehr bleibt mir im Moment nicht.

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Mittwoch, 8. Juni 2011

Panikmache

Warum immer wieder diese Panikmache von der Regierung (wobei es mir schon schwerfällt, das Wort Regierung im Zusammenhang mit den Poltikern, die unser Land in ein Chaos verwandeln, zu nennen)

EHEC ist das neue Lieblingswort der Politker und der Medien. Verunsicherung, Panikmache, den Menschen gesundes Essen mies machen.

Diesen Virus bzw. Keim gibt es immer. Warum steht nicht in der Zeitung "Leute geht nicht ins Krankenhaus, lasst Euch nicht operieren, da lauern tödliche Bakterien auf Euch" 700.000 Menschen pro Jahr erkranken und sterben nicht selten an Bakterien, die sie sich im Krankenhaus zugezoegn haben.

EHEC ist das neue Wort für Schweinegrippe, Vogelgrippe oder was uns sonst noch in der Vergangenheit zugemutet wurde, um uns zu ängstigen und uns impfen zu lassen. Geht es der Pharmaindustrie wieder mal nicht gut genug? Scheinbar nicht. Da sich die Leute nicht mehr von der bösen Grippe genug fürchten, und viele Impfstoffe einfach nicht abgerufen wurden, müssen sie sich was neues einfallen lassen.

Lasst Euch nicht für blöd verkaufen.

Dienstag, 7. Juni 2011

Zu schnell..

auf hundert, zu schnell müde, zu schnell misstrauisch, zu schnell hungrig, zu schnell ungeduldig, zu schnell geduldig, zu schnell traurig, zu schnell mit den Worten, vieles mache ich derzeit zu schnell.

Fühle mich gejagt, ich frag mich bloß von wem. Von mir selbst?

Ich will wissen, und wenn ich es weiss ist es immer noch nicht genug.

Bin gespannt, wann sich meine Ruhe wieder mit mir trifft. Es ist dringend, also beeil Dich, ich warte.

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Freitag, 3. Juni 2011

Ich bin so, weil ich daran glaube....

 

Wenn wir einen Menschen kennen, seine äußere Erscheinung sehen und seine Ausstrahlung, sehen wir diesen Menschen durchaus ganz anders, als er sich selber sieht und wahrnimmt.

Wir sind meistens so sehr geprägt, von dem was wir selbst von uns glauben, das wir unser wirkliches Potential und unsere Möglichkeiten ausblenden.

Meistens entwickeln sich Menschen so, weil ihnen in der Kindheit zu viele Begrenzungen gesetzt worden sind. Es wurde ihnen vieles einfach schon mit den Worten, das kannst Du nicht, das darfst Du nicht, das ist nur was für Leute aus besseren Kreisen (wer bestimmt was bessere Kreise sind?) verbaut.

In unseren Köpfen herrscht, wenn Du durch diese Tür trittst, wirst Du tot umfallen.  Die denen Du das sagst, werden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wirklich tot umfallen. Wenn jemand es nicht weiß, und diesen Spruch nicht gehört hat, ist diese Wahrscheinlichkeit erheblich geringer. Unser Gehirn sorgt dafür.

Daher ist es schön, schön zu denken. Sich schön zu denken. Auf seine Gedanken achten.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit vielen guten Gedanken über Euch selbst. Gönn Dir eine gute Meinung von Dir selbst und von Deinen Mitmenschen.

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