Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 10. Juni 2011

A new flame in town

Nach dem Füchse und Hasen unsere Dorfstrasse bevölkern, an die hab ich mich mittlerweile gewöhnt, gibt es seit einiger Wochen einen sichtbaren Neuzugang. Ein Wiesel.

Jedern Morgen wenn es dämmert, hoppelt er meine Gasse entlang.

wiesel-s

Ja und apropo new. Meinem Herzpatienten geht es auch besser. Die Medizin heutzutage macht das alles kurzerhand. Eben noch ein paar Stents gesetzt, jetzt schon wieder im Park unterwegs. Schön soweit. Aber was ist mit der Psyche? Die kann bei diesem Tempo aber nicht mithalten, denkt da auch mal jemand drüber nach? Ich tue es derzeit und frage mich, wie lange wird er brauchen, seine Sterblichkeit zu verkraften?

Kommentare:

Manou hat gesagt…

Bist du schon in der Dämmerung unterwegs ??? Somit würde ich das Wiesel niemals sehen (als Langschläfer). Freu dich darüber. Ich finde es toll. Das ist mal etwas anderes. Und gut erwischt :-)))

Liebe Grüße
Manou

ankastella hat gesagt…

Hallo Manou,
ja manchmal bin ich das, aber auf keinen Fall jeden Morgen. Aber jedesmal sehe ich diesen kleinen Kerl die Strasse lang flitzen.
Spannend was sich hier alles so rumtreibt
Liebe Grüsse

Anita

Dori hat gesagt…

Liebe Anita,
sich der eigenen Sterblichkeit bewusst zu werden, hatte für mich schon beinahe etwas Traumatisierendes. Du glaubst ja von Dir selbst niemals, dass DEIN Körper versagen könnte, hörst es immer nur von anderen.
Die Psyche wie Du sagst benötigt einige Zeit, um mit diesem Schock klarzukommen.
Ich wünsche Deinem Freund gute Besserung und Dir viel Freude bei Deinen Morgenspaziergängen und beim Beobachten der Tiere.
Hab ein schönes Pfingstfest, liebe Grüße von Dori