Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 25. Juni 2011

ZuHause

Nach dem ich nun 3 Wochen Urlaub hatte, kann ich sagen, das dieser Urlaub völlig anders war, als ich es mir vorgestellt habe.

Völlig unentspannt, der Zeitqualität entsprechend, habe ich mein neues Zuhause endlich vollständig möbliert, dank einem Geldsegen, der mir ins Haus geflattert ist.

Das Wetter hat mich leider auch völlig im Stich gelassen. Ganz entgegen den Erfahrungen, die ich sonst immer im Urlaub gemacht habe, erster Urlaubstag und von da an war das Wetter traumhaft, war es diesmal regnerisch und kühl.

Ausserdem gab es sehr viel Aufregung um einen guten Freund, dem es gesundheitlich gar nicht gut ging.

Alles in allem völlig anders. Entspannung und eine gewisse innere und äussere Sicherheit habe ich in der Zeit bei meinen Spaziergängen mit dem Hund gefunden. Hier war alles in Ordnung, vertraut, ruhig, schön anzusehen und nährend. Ich habe für mich erkannt, das die Natur mir mein Zuhause bietet, mit ihren Rhytmen, mit ihrer Beständigkeit. Da fühle ich mich, wie sich mancher vielleicht in der Kirche fühlt, oder an sonst einem Ort, dem er an hohes Maß an Sicherheit und Schutz findet in einer Zeit, in der die Veränderung aller Lebensumstände unabdingbar geworden sind.

Ich finde mich dieses Jahr in einem Raum wieder, wo Flexibilität, neue Wege finden und möglichst sich nicht von einer Welle der Panik mitreissen lassen, die einzige Möglichkeit bedeutet, den Überblick zu behalten. Also versuche ich, wie ein Fluss zu denken, der mal viel, mal wenig Wasser führt. Sich durch das Leben zu schlängeln, Hindernisse zu umgehen, sich andere Wege zu suchen. Mein derzeitiger Lehrmeister ist das Element Wasser.

altenberg 006

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