Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 12. September 2011

Vertrauen in das was ist

Heute morgen bei einem Gespräch mit einem Freund. Wir haben die vergangenen Monate seines Lebens kurz analysiert. Beim erzählen kam mir die Erkenntnis, das es so, wie es gelaufen ist, für ihn viel besser war. Wäre es so gelaufen, wie er es geplant hatte, hätte es ihn durch ungeahnte Zwischenfälle, die sich ergeben haben, schier zerrissen.

Weisst Du, das Du wirklich gut behütet wirst, von Deinem Schutzengel?
fragte ich ihn. Erst verständnislos, dann aber erkennend, was ich meinte, nickte er stumm .



Die heutige Vollmondqualität spricht davon, ob man mit seinem Schicksal hadert, oder sich ihm einfach einmal anvertraut und daran glaubt, das die Ereignsse einen tieferen Sinn haben.

Kommentare:

C. hat gesagt…

Was für ein wunderschönes Bild!
Das Thema, sich vertrauensvoll dem Leben anzuvertrauen beschäftigt auch mich momentan sehr.
Ich werde die heutige Nacht nützen. Danke für den Hinweis!
Lieben Gruß
C.

ankastella hat gesagt…

Liebe C.
es fällt mir auch manchmal schwer, ruhig zu bleiben und zu akzeptieren, das aus irgendwelchen Gründen meine Pläne nicht funktionieren. Aber dann erkenne ich, das es gut ist, wie es ist. Wenn trotz aller Bemühumngen nichts klappen will, dann nehme ich es an. Aber es ist nicht immer leicht zu vertrauen, das geb ich zu.
Liebe Grüsse
Anita

Dori hat gesagt…

Wie schön, liebe Anita,
vielleicht habe ich jetzt gerade dieses tiefe Vertrauensgefühl. Oder ob es durch das Buch kommt? Oder beides zusammen?
Ich wünsche Dir einen schönen Tag,
liebe Grüße von Dori
P.S. Ich lese gerade Deine Antwort auf Cs Kommentar.
Es fällt sicherlich oft schwer, in seiner Mitte zu bleiben. Gerade gestern habe ich einer lieben Freundin, die leicht in Panik ist, gerade dies geraten.
Im Augenblick habe ich das Gefühl, all das, was ich im Leben erfahren habe, ist genau aus dem Grunde zu mir gekommen, damit ich nun die jüngeren Frauen, die in mein Leben komme, berate und ihnen zur Seite stehen kann. Ist nur so eine Ahnung im Moment.

ankastella hat gesagt…

Liebe Dori,
ich schrieb ja, das Vertrauen im Augenblick ein asstrologisches Thema ist. Wir werden alle darin geprüft. Ich fühle augenblicklich Vertrauen in mein Leben und kann daher vielleicht beruhigend auf einen anderen einwirken, der derzeit völlig verwirrt ist. So wie Du es auch tun darfst.
Herzensgrüsse
Anita

Alejandro Guepardo hat gesagt…

Ja, das ist eine tolle Eigenschaft, sich einfach hingeben und die Dinge zu akzeptieren. Statt ständig den Kopf rattern zu lassen, alles überlegen, viel Energie zu verbauchen und dann läuft es doch schief!

ankastella hat gesagt…

Lieber Alejandro,
schön wieder von Dir zu lesen. Wir machen ja irgendwie immer Pläne für unser Leben, und das ist ja auch gut so. Nur klappen sie halt nicht immer so und das dann zu akzeptieren, okay. Wie Du schon in Deinem blog zu richtig geschrieben hast, wenn Du nach nichts suchst und das auch ausstrahlst, dann kommen die Gelegenheiten von ganz allein.
Liebe Grüsse

Anita