Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 31. Oktober 2011

Toller Trick

Mein Hund hat wohl mitbekommen, das heute abend Halloween ist.

Frei nach dem Motto westhochland_weisses_terrier_halloween_sticker-p217382073660550550z8xod_152

hat der kleine Mistkerl  mich ganz schön ausgetrickst. Ich habe mir in der Küche heute abend 2 Brote gemacht. Wie immer genauestens beobachtet von meinem nimmersatten Hund.

Es gab aber nichts ab ätsch. Ich hab die Brote mit ins Wohnzimmer genommen und sie auf den Wohnzimmertisch abgestellt. Dann noch schnell die Kerzen auf dem Sideboard anzünden und lecker Abendbrot essen, dachte ich.

Falsch gedacht. Als ich mich wieder zum Tisch umdrehte, das ganze hat vielleicht eine halbe Minute gedauert, sah ich mein Brot im Maul meines verhungerten Hundes verschwinden, selber ätsch dachte er und schluckte so schnell er konnte, den Rest runter.

Das hat er sich noch nie geleistet. Böser Hund! Zur Strafe muss er nun pappsatt ins Bett,  lach.

imagesCAW4QYOA

Samhain

wheel samhain word tag med small

Ich wünsche allen ein schönes Samhain, die dunkle Jahreszeit beginnt und die Grenzen zwischen den Welten der Ahnen und uns werden dünner.

Macht es Euch gemütlich und fühlt Euch wohl am eigenen Feuer.

samhain_934efa62

Samstag, 29. Oktober 2011

Späte Glücksboten?

Mitte der Woche hatte ich ungewöhnlich viele Marienkäfer auf dem Balkon. Mindestens 10 Stück.

Wie ich jetzt in der Zeitung lesen konnte, nennt man sowas eine Plage????

Ich nenne es unverhoffte Glücksboten ;))

Harmonia_axyridis01

Freitag, 28. Oktober 2011

Herbstwochenende

Die Blätter schneien jetzt von den Bäumen und ich mag diese Sturmstimmung draussen sehr gern. Es bläst die trüben Gedanken weg und bringt Kindergefühle zurück. Ich habe beschlossen, den Dingen mal ihren Lauf zu lassen, ohne zu glauben, das ich ständig irgendwas tun soll.

Bilderquelle: Franziska W.

Allen ein wunderschönes sonniges Herbstwochenende. Und nicht vergessen die Uhr umzustellen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die Krähen kreisen im Sturm

96

Die Neun der Schwerter. Hunderte von Krähen kreisten heute abend über dem Rhein im Sturm. Und ich ziehe die Neun der Schwerter

Die Ratio siegt über das Gefühl. Dinge werden zu Tode gedacht. Oder auch die Chance, das eine tiefe Erkenntnis möglich ist.

Zuviele Dinge sehe ich, die ich wirklich grausam finde. Gruselig. Heile Welt wird zur Zeit nicht geboten. Wieviel Leid können Menschen aushalten? Am schlimmsten ist es, im Auge des Sturms zu stehen, und zu sehen, wieviele derzeit wirklich leiden. Egal wohin ich blicke. Viele Illusionen sterben derzeit, bei vielen Menschen. Hoffentlich kommt bald die Erkenntnis, das jeder sich letztendlich selber helfen kann und muss oder darf.

Alles zerdenken bringt auch nicht weiter. Ich schalte mal den Kopf aus.  So gut es geht.

Es liest sich schlimmer als es ist. Aber mir kommt es im Moment wirklich gruselig vor, was geschieht.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Tag der Schatten

Heute ist der Neumond im Skorpion. Das kann bedeuten, das wir heute intensiv unseren Schattenseiten begegnen. Durchaus kein Alles-ist-gut  Tag.

Also ich sehe ganz gerne über die dunkle Seite hinweg, die mich mit meinen Schwächen, die ich mir persönlich so übel nehme, konfrontieren.

Das hat bei mir gestern schon begonnen. Unzufrieden mit meinem Äußeren war ich gestern nachmittag ganz schön schlecht gelaunt.

Beim Blick in einen Aufzugspiegel bei wirklich unschönen Lichtverhältnissen, so wie wir Frauen das lieben, wenn wir in einer Umkleidekabine etwas anprobieren und das Licht so wunderbar unsere Schwachstellen am Körper beleuchtet. Wer denkt sich so etwas eigentlich aus? Wenn ich im Marketing wäre, würde ich vor allem für schmeichelnde Lichtverhältnisse in allen Umkleidekabinen der Welt sorgen. Wer ist schon motiviert, wenn sich das Licht so unfreundlich auf seinem Körper breitmacht?

Das ist zwar nur eine äußere Schwäche, die vom Ego gesteuert wird, aber nennt mir ein weibliches Wesen, das dagegen immun ist.

images

Also ich fahr jetzt zu I*kea

Dienstag, 25. Oktober 2011

Ich freue mich auf

den Winter. Ich kann es kaum abwarten, das die ersten Schneeflocken fallen. Bitte nicht schimpfen, aber so ist es nun mal

Schnee1

Sind sie nicht unglaubliche Kunstwerke?

 

schneelandschaft06

Sonntag, 23. Oktober 2011

Ungeahnte Wirkung

Die Umbau Massnahmen in meinem Inneren haben schneller ungeahnte Wirkung getan, als ich erhoffte.

49

Die 4 der Stäbe , die Aufhebung von Begrenzungen

Samstag, 22. Oktober 2011

Lass die Leute reden

allen recht machen, können wir es sowieso nicht. Und ich will es auch nicht mehr.

blablabla1_r2_c2

Egal was Du tust, irgendeiner stösst sich immer daran. In den Augen von Irgendwem machst Du es wieder nicht richtig.

Oft stosse ich noch an meine eigenen Begrenzungen von richtig und falsch. Das ist die härteste Hürde. Also baue ich mal wieder um und erweitere meinen eigenen Handlungsspielraum.

christbaumkugel38424

Schönes Wochenende Ihr Lieben

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Herbst Medizin

Wenn das kalte Wetter anfängt, ist mir immer nach meiner Herbstmedizin. Herbstzeit heisst Gemüsesuppe mit Rindfleisch. Das ist bei mir ganz ganz wichtig. Sie hält mich gesund, wärmt meinen Körper und auch meine Seele, irgendwie.

Samstag, 15. Oktober 2011

Die Ehre erwiesen

Jetzt wohne ich schon ein ganzes Jahr in der kleinen Gasse. Fast jeden Tag hat er mich aus den Augenwinkeln kurz angeschaut, manchmal auch nur kurz geblinzelt.

Jeden Tag sehe ich ihn mehrmals die Gasse hinauf und herab flanieren. Mal bleibt er dort stehen, mal hier. Meistens liegt er irgendwo majestätisch in der Sonne. Auch gerne mitten auf der Fahrbahn.

Heute morgen dann, als ich zum Auto ging, kam er direkt auf mich zu, maunzte mich an und strich mir um die Beine. Endlich hat er mich mal ohne Hund erwischt, der rote Kater. Und sofort wurde ich aufgefordert, ihm nun aber mal endlich die Ehre zu erweisen, mich vor ihm zu verbeugen und ihn zu streicheln. Hab ich gern gemacht.

jack

Freitag, 14. Oktober 2011

Die Magie der Venus

Gestern Abend stand sie direkt rechts neben dem Mond und ich konnte sie mit blossem Auge sehr gut erkennen.

276473_267431396618589_3816990_n

Die Venus, die im Moment gut fühlbar wirkt.

Ich wünsche Euch ein sonniges Wochenende2

Die Zeitqualität entspricht aus Begegnungen zu lernen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Was bleibt

Immer wieder wenn ich an diesen Ort komme, fühle ich, das ich dort hingehöre. Die Landschaft, die Luft, alles was dort zu finden ist, bringt mich in tiefe Ruhe und Zufriedenheit.

Vor 3 Jahren war ich das erste Mal bei einem Spaziergang dort und habe eine Bekannte besucht. Seit dem weiss ich, das ich irgendwann einmal dort wohnen werde.

Bei meiner letzten Wohnungssuche hat es nicht geklappt, ich habe mir einiges angeschaut, aber es passte nicht.

Nach dem ich diesen Sommer aus anderen Gründen dort einige Wochen jeden Abend war und immer tief zufrieden nach Hause gefahren bin, weiss ich es ganz genau. Diese Landschaft und das was dort ist gehört zu mir. Das ist die Erkenntnis, die ich aus diesem Jahr mitgenommen habe.

Vielleicht nächstes Jahr, wer weiss.

IMG_0750

IMG_0737

IMG_0739 

Bis es soweit ist, werd ich es mir erst mal gemütlich machen, für die kommende Zeit.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Alles im Lot?

Wovon es in unserem Leben zu viel oder zu wenig gibt, das wird uns anschaulich am morgigen Tag gespiegelt.

Der Vollmond am Mittwoch steht im Widder und wirkt kräftig mit Saturns Unterstützung, der dann mit der Sonne anbändelt Entscheidungen bringen, vor denen wir uns schon viel zu lange drücken. Es kann ein bisschen ungemütlich werden. Aber manchmal  hilft nur noch ein kräftiger Ruck von außen, um die Dinge wieder in eine gewisse Ausgewogenheit zu bringen.

Ich hoffe, es wird nicht ganz so heftig.

img_3311

Freitag, 7. Oktober 2011

Wieder am Band

wie meine Kollegin es nennt, wenn wir zusammen im Büro sitzen und den Schreibtisch von den Sachen, die zu erledigen sind, freischaufeln.

Seit Dienstag ist der Urlaub vorbei und ich darf mich wieder einfinden in der Deprizentrale. Irgendwie ist im Moment jeder genervt, depremiert, jedem ist in letzter Zeit mindestens eine Laus über die Leber gelaufen.  Der schlimmste Schlechtelaune-Verbreiter ist unser Chef. Wir beide haben sowieso ein ganz besonderes Verhältnis, wir umschleichen uns immer lauernd wie zwei Raubkatzen auf dem Sprung lach.

Vorgestern war er so schlecht drauf und ich saß gerade in seinem Zimmer, um mit ihm ein paar Sachen durchzusprechen. Da jammerte er wieder rum, das er nicht gut drauf sei, irgendwie sich krank fühlte usw. Als ich ihm dann ein paar tröstende Worte sagte und ihm den Vorschlag machte, doch mal ein paar Tage auszuspannen, hätte er sich vor lauter Freude über meine Anteilnahme beinahe auf meinen Schoß gesetzt. Hilfe! So kenn ich den gar nicht. Seit wann sind wir Freunde und haben uns lieb?

Danach ist er aufgestanden hat seine Sachen zusammengepackt und gesagt: Sie haben Recht ich geh jetzt nach Hause, mir reichts für heute." Und wurde seit dem diese Woche nicht mehr gesehen.

So einfach kann das Leben sein lach. ich geb dem Chef frei und wir haben unsere Ruhe! Na also geht doch.

Und jetzt erst mal

images

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Das Leben hat immer Recht

Das Leben, das hat immer Recht.
Brauch es nicht länger drehen und wenden.
Ich lebe meinen Traum…
…und nehme endlich das an,
was ich in meinen Händen halte.

Immer wieder erschaffen wir uns Träume,
mit denen wir uns selbst in die Knie zwingen und in einen
regelrechten Kampf mit dem treten, was nicht ist.
Ja, du kannst dir dein Leben gestalten.
Nein, du hältst nicht alle Macht in deinen Händen.
Nicht du alleine erschaffst.
Es ist ein Mysterium. Gehe in tiefste Kontemplation damit.
Beginne JETZT, dein Leben mit all seinen Facetten
zu akzeptieren.
Und werde dir gewahr, was du alles besitzt.
Auf allen Ebenen.
Wie sollte da das Leben nicht Recht haben?

 

Hier gibt es diese Weisheiten, die mir oft Denkanstöße geben.

Vor allem der Satz, das wir uns Träume erschaffen, die uns selbst in die Knie zwingen ,um sie zu verwirklichen. 

Manches gelingt uns eben nicht, oder der Preis ist so hoch, das der erfüllte Traum zum Albtraum wird. Das braucht doch auch keiner, oder?

aschau 005

Wenn ich seine Träume erfüllen würde, würde er über kurz oder lang platzen.  Aber das stimmt auch nicht so ganz. So leidenschaftlich wie er gute Sachen in sich hinein saugt (als fressen kann ich das nicht mehr bezeichnen), liebt er es , hinter Wellen herzulaufen bis zum Horizont. Oder Inlineskater zu jagen *seufz*

Dienstag, 4. Oktober 2011

Gedanken zum Oktober

"Sehne dich nach einer stillen, natürlichen Lebensweise, wo das Herz zum Herzen spricht, und wo du das Beste hast, was du haben kannst: Ehrlichkeit, Liebe, Freiheit." Theodor Fontane

015383

Montag, 3. Oktober 2011

Mitakuye Oyacin

 

sind viel zitierte Worte der Lakota Indianer und bedeutet soviel wie Wir sind mit allem verwandt. 

Vor dem Betreten der Schwitzhütte werden die Worte "für alle meine Verwandten" gesagt, was heissen soll, das ich im heiligen Raum der Schwitzhütte das was ich dort für mich empfange auch für alle und von allen, mit denen ich verbunden bin, erhalte.

Als ich letzte Woche in der Sauna saß und der Aufguß gemacht wurde, hatte ich eine ganz starke Erinnerung an die Schwitzhüttenzermonie, in der ich oft an meine körperlichen Grenzen gekommen bin.

Und es hat mich wieder stark verbunden mit allem was ist, auch wenn es gar nicht geplant war.

In der Schwitzhütte werden auf glühend heissen Steinen viele Aufgüsse gemacht und so eine Zeremonie dauert mitunter über eine Stunde. Es ist eine ganz besondere Zeremonie, bei der wir etwas abgeben, was wir in unserem Leben nicht mehr benötigen (einen Wesensanteil, den wir uns angeeignet haben, aber entwachsen sind zum Beispiel) wir bitten für einen anderen, den wir kennen und auch für uns selbst. Jeweils der Reihe nach alle im Kreis sitzend in fast völliger Dunkelheit der Schwitzhütte, nur ab und zu glimmen die Feuersteine auf.

Ich möchte gar nicht alles im einzelnen beschreiben, weil auch jeder anders empfindet. Nur eins ist mir wieder in den Sinn gekommen.

Alles was wir tun oder auch  nicht tun hat Folgen für alles was lebt.

lakotaprayerwj3