Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 15. Oktober 2011

Die Ehre erwiesen

Jetzt wohne ich schon ein ganzes Jahr in der kleinen Gasse. Fast jeden Tag hat er mich aus den Augenwinkeln kurz angeschaut, manchmal auch nur kurz geblinzelt.

Jeden Tag sehe ich ihn mehrmals die Gasse hinauf und herab flanieren. Mal bleibt er dort stehen, mal hier. Meistens liegt er irgendwo majestätisch in der Sonne. Auch gerne mitten auf der Fahrbahn.

Heute morgen dann, als ich zum Auto ging, kam er direkt auf mich zu, maunzte mich an und strich mir um die Beine. Endlich hat er mich mal ohne Hund erwischt, der rote Kater. Und sofort wurde ich aufgefordert, ihm nun aber mal endlich die Ehre zu erweisen, mich vor ihm zu verbeugen und ihn zu streicheln. Hab ich gern gemacht.

jack

1 Kommentar:

*^*Siglinde*^* hat gesagt…

Liebe Anita,

das ist ja ein schönes Erlebnis, da wird mir richtig warm ums Herz!

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich Dir

Siglinde