Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die Krähen kreisen im Sturm

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Die Neun der Schwerter. Hunderte von Krähen kreisten heute abend über dem Rhein im Sturm. Und ich ziehe die Neun der Schwerter

Die Ratio siegt über das Gefühl. Dinge werden zu Tode gedacht. Oder auch die Chance, das eine tiefe Erkenntnis möglich ist.

Zuviele Dinge sehe ich, die ich wirklich grausam finde. Gruselig. Heile Welt wird zur Zeit nicht geboten. Wieviel Leid können Menschen aushalten? Am schlimmsten ist es, im Auge des Sturms zu stehen, und zu sehen, wieviele derzeit wirklich leiden. Egal wohin ich blicke. Viele Illusionen sterben derzeit, bei vielen Menschen. Hoffentlich kommt bald die Erkenntnis, das jeder sich letztendlich selber helfen kann und muss oder darf.

Alles zerdenken bringt auch nicht weiter. Ich schalte mal den Kopf aus.  So gut es geht.

Es liest sich schlimmer als es ist. Aber mir kommt es im Moment wirklich gruselig vor, was geschieht.

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