Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 9. November 2011

Grossreinemachen

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame (huhu Christine) hab ich mir beim Sternenlichter-blog einen Text mitgenommen, bezüglich des morgigen Vollmonds. Es kann oder ist unter Umständen bereits ziemlich heftig. Wenn ich sehe, was gerade in meinem Umfeld vorgeht, da haben Sicherheit, Haben, Verzicht ganz ganz grosse Dominanz.
 
Hier ein Textauszug von Osiras blog Sternenlichter, den Interessierte auch rechts auf meinem blog in der sidebar finden.
 
Dieser Vollmond wird dominiert von den Fragen um Sicherheit und Loslassen, von Haben und Sein, von Genuß und Verzicht. Es sind existentielle Fragen, die nach einer Neubewertung unserer persönlichen und finanziellen Sicherheit rufen, unserer Grundwerte, und unserer Ohnmacht, wenn wir uns fremden Mächten ausliefern. Es ist die Frage nach Freiheit und Lebendigkeit, und die muß man Deutschland insbesondere stellen. Es sollte uns wirklich bewußt werden, wie sehr wir uns in der Anpassung befinden.


Auf der spirituellen Ebene gilt es ebenso auszuloten, wie es mit unserer persönlichen Lebendigkeit und Freiheit aussieht; was wollen wir behalten, was loslassen; was wäre unbedingt zu klären und zu bereinigen, und können wir trotzdem in der Freude sein? Dankbarkeit wäre hier das Stichwort: für alles was schon da ist, für liebe Menschen die uns begegnen, für unser kostbares Leben, und für unsere Fähigkeiten – drückt alles aus, jedes Gefühl und jede Gabe, denn all dies verweben wir zu einem gemeinsamen Wunderteppich, der all unsere individuellen Muster trägt. Das ist Leben, das ist Schönheit, das ist Freude!

Kommentare:

C. hat gesagt…

DANKE , meine Liebe!
Ein "Wunderteppich" aus Gefühlen, Gaben und Fähigkeiten! Das ist`s, was ich brauche.
Vielleicht wird ja meine Decke auch eine "Wunderdecke".....

Ganz lieben Gruß, ich liebe deine Vollmond-Erklärungen!
Christine

anita hat gesagt…

Gerne geschehen liebe Christine,
der Mond bzw. die Mondin, wir sind in der deutschen Sprache wohl da ein bisschen durcheinander mit dem männlichen und weiblichen Bezug, hat auf mich ziemlichen Einfluss, und ich schenke ihr gerne Beachtung. Heute nacht ist wieder mal ein Vollmond der mich nicht schlafen lässt.
Ich bin gespannt auf die Wunderdecke ;)
Liebe Grüsse

Anita