oder das alltägliche Laufrad ab und zu verlassen. Das habe ich eben gemacht.
Ausgeklinkt aus dem Gedankenkarussel der Alltagsgedanken und Geschehnisse. Es sollte so sein, das hatte ich mir jetzt anders vorgestellt, usw. Loslassen von Vorstellungen, wie was zu sein hat.
Ich habe in der Küche gesessen, das Fenster war gekippt und ich hörte zum ersten Mal bewusst dieses Jahr den Amseln bei ihrem Abendlied zu. Wie lange habe ich es nicht mehr gehört. Sie singen vom baldigen Frühling, davon das der Winter fast zu Ende ist. Das neues Leben sichtbar wird. Manchmal ist es mehr als heilsam, alle Geräuschquellen die aus dem Stromnetz kommen, auszuschalten und seine täglichen Gedanken fortzuschicken. Und wenn es nur für ein paar Minuten ist. Dann bist Du wieder verbunden, mit dem was ist.
Alles ist gleichzeitig und nicht nur das, was Du gerade denkst oder fühlst. Eine beruhigende Erkenntnis. Für mich jedenfalls.