Im Moment hab ich das Gefühl ich halte den Atem an. Alte Empfindlichkeiten (beruflich) sind wieder fühlbar. Es hat sich zwar schon einiges geändert, aber wirklich wohl fühlen tue ich mich nicht dort. Zur Zeit gibt es aber auch noch keine Alternative.
Sorgen um Freunde, eigentlich bin ich positiv gestimmt und vermittel gerne Zuversicht, lassen mich oft lange am Fenster stehen und völlig andere Dinge vor den Augen sehen, als das, was ich eigentlich sehen sollte.
Meine Nachbarin, die mir direkt gegenüber wohnt, ist gestern abend mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht worden. Es ist eine sehr liebe ältere Dame. Wir winken uns immer zu, wenn wir auf dem Balkon sind und haben ein Auge aufeinander, im besten Sinne. Ich hoffe, sie kommt bald gesund wieder zurück.
Es sind noch einige Dinge, die mein Herz derzeit ein bisschen schwer machen, aber irgendwo ganz hinten im Winkel des Herzens seh ich auch wieder die Lichtfunken, die mir so bekannt sind und die Hoffnung und Zuversicht senden, an mich. Heute scheint die Sonne, und sie wird sicher helfen, wieder ein bisschen fröhlicher durchs Leben zu gehen.
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