Ich fühle mich zur Zeit dermaßen hilflos, wenn ich zusehen muss, wie einem Freund von mir scheinbar alles, was er sich in seinem Leben aufgebaut hat, durch die Finger gleitet. All die Worte und Gesten, die trösten sollen scheinen wie zum Hohn durch die nächste Katastrophe noch getoppt zu werden. Ich verstehe nicht, wozu das gut sein soll.
Andererseits ist er ein Mensch der voll trüber Gedanken ist und ich ihm schon so oft gesagt habe, er solle damit aufhören, alles so schwarz zu sehen. Es kommt mir vor, wie ein Lehrstück von, was Du denkst, rufst Du herbei. Grausame Vorstellung, passt leider genau in das Thema, was ich ja gerade so oft bespreche. Von wegen Fokus und so.
2 Kommentare:
Liebe Anita,
(ich kenne das zur Genüge), ich bin jetzt mal ganz krass: kannste nix machen! Das ist sein Leben, nicht Deins. Er geht seinen Weg, Du den Deinen. Vielleicht ist er ganz einfach noch nicht so weit. Hol ihn da ab, wo er steht. Und akzeptiere, dass seine Seele ein anderes Leben wählt als Du es tust.
Auf die Art und Weise sind in meinem Leben schon die schönsten Freundschaften zerbrochen. Daraus habe ich gelernt.
Und ganz ehrlich: umgekehrt würdest Du doch auch nicht wollen, dass jemand Deinen Lebensweg nicht gut findet, oder?
Ich auf jeden Fall nicht, das erfahre ich ja grade wieder ganz deutlich. Und dann bleibt schon mal der oder die andere auf der Strecke, die mich nicht "in Ruhe lassen".
Liebe Sonnengrüße von Dori
Liebe Dori,
Er ist aber ein Jammerer. Warum ich, warum passiert mir das alles usw. Er bettelt um Hilfe, also nicht so wörtlich nehmen. Wenn ich ihm Hilfe anbiete in Form von dem was ich gelernt habe, kommt wie zum Trotz, die nächste Katastrophe. Als wolle er mir beweisen, das das bei ihm nicht klappt. Ich hab ihm jetzt das Buch von Secret geschenkt. Mehr tue ich jetzt auch nicht mehr. Es zieht mich nur selber runter. Damit ist keinem geholfen.
Liebe Grüsse und Dir einen schönen Tag
Anita
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