Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 5. Januar 2012

Kraftzentrale Unterbewusstsein?

Manchmal traue ich mich schon gar nicht mehr aufzuschreiben, was ich mir vornehme, was ich mir wünsche, was ich auf gar keinen Fall will. Irgendwie ist da was, was mich ständig vom Gegenteil überzeugen will. Ich achte normalerweise darauf, wie ich es formuliere, aber natürlich kommt es vor, das ich Dinge ausspreche, schreibe oder denke, die nicht gefiltert durch dieses Programm laufen. Komischerweise bei anderen liege ich mit meiner Intuition zu 90 Prozent richtig. Sehe aber auch, das diese sich ständig durch Glaubenssätze boykottieren.

Vor 2 Jahren etwa, sagte ich, so jetzt hab ich eigentlich in der Richtung alles erlebt, was es zu erleben gibt, ausser dieses eine. Aber das kommt für mich sowieso nicht in Frage.

Und.... was passierte, langsam aber sicher schlitterte ich genau da hinein.  Wieso passieren Dinge, wider besseres Wissen, obwohl man sie sich nicht wünscht, gar nicht das Verlangen hat, diese Erfahrung zu machen?

Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich liebe das Leben, und ich gestalte es mir, wie ich möchte. Und dennoch tappe ich in Fallen, die ich nicht als solche erkenne. Wieso erkenne ich sie bei anderen, aber nicht bei mir selber?

Ich bin auf der Suche nach einer Antwort. Vielleicht kennt sie ja jemand und kann mir weiterhelfen?

428-blueman

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Anita
es ist doch meist einfacher, als Zuschauer eine Geschichte entwickeln zu sehen, die zarte Stimme der Intuition ist deutlicher, die Sicht klarer. Als Hauptdarsteller einer Erfahrung, blendet einen die Kulisse, die eigene Geschichte und die Intuition spricht inmitten grössten Lärms. Abgesehen davon, mit jeder selbst erlebten Erfahrung, bist du für andere ein überzeugenderes Gegenüber. Ein Blatt mehr, in deinem Lebensbuch, das deinen Namen trägt.
Auf das du hoffentlich mit einem Lächeln und mit Stolz blickst.
Liebe Grüsse
Erika

Rita hat gesagt…

Liebe Anita,

Ja, ich versteh das sehr gut, und habe mich damit auch schon beschaftigt. Die Antwort ist eigentlich einfach. Nur Gott ist perfect, wir sind nicht, obwohl Sie sagen, dass Sie ihr Leben hergestellt haben wie es Ihnen gefallt,und da ist ja die Antwort , weil Sie nicht perfect sind,hat ein Fehler passiert. Gross oder Klein, ist alles dasselbe. Wir haben aber die Moglichkeit, so etwas weniger ofters to erleiden, wenn man lernt in Meditation,im Moment zu leben, und dann "erwacht" man und alles wird einfacher im Leben.

anita hat gesagt…

Danke für Deine Worte liebe Erika. sie tun gut. Und das Lächeln ist so langsam wieder da, nur mit dem Stolz auf mich, da ist es noch nicht weit her. Ich bin verletzt, was natürlich auch etwas mit Stolz zu tun hat, nur in die falsche Richtung ;).
Aber ich weiss, was Du meinst und bin sicher, auch das wird werden.
Schön das Du hier warst.
Herzlichst
Anita

anita hat gesagt…

Hallo liebe Rita,
wie schön, das Du Dich zu dem Thema meldest. Das ich nicht perfekt bin, so wie wir es alle nicht sind, das weiss ich, aber das ich so naiv war, gegen besseres Wissen in meine eigene Wunschfalle zu tappen. Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten. Aber dadurch wird mir das Menschsein immer vertrauter und ich hüte mich immer mehr davor, zu verurteilen. Vielleicht ist es das, was ich zu lernen hatte.
Ganz liebe Grüsse nach Medford.
Anita

Philosophie des Lebens hat gesagt…

Hallo Anita!
Unser biologisches Gehirn kennt das Wort "nicht" nicht.
Das ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, dass genau das eintritt,
wovor wir uns so sehr fürchten, dass sie eintreten.
Ein besserer Ansatz wäre der Angst entgegen zu treten, anstatt vor ihr davon zu laufen. Josef.

anita hat gesagt…

Lieber Josef,
die Theorie das unser Gehirn keine Verneinung kennt, kann ich nicht glauben, ich glaube das sind überholte Ansichten, weil wir es immer noch nicht besser kennen.
Angst, nein offensichtlich nicht. Ich bin sehenden Auges in diese Situation hineingegangen und habe mich sicher nicht gefürchtet davor.
Manchmal glaube ich an ein bisschen Selbstüberschätzung meinerseits, aber auch das ist nur eine Theorie.

Liebe Grüsse und schön das Du hier warst.
Anita