Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 29. April 2012

Guten Morgen

 

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Die Sonne zu fotografieren, wenn sie gerade morgens über den Dächern aufgeht

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ein bisschen später sich in meinem Wohnzimmer umschaut und Schattenspiele spielt.

Auf dem Balkon zu stehen und den Duft eines Frühlingmorgens einzuatmen, das ist für mich ein wirklich guter Morgen.

Ich bin derzeit fasziniert von den Farben draussen, wie habe ich sie vermisst.

Samstag, 28. April 2012

Hut ab vor einer Powerfrau

Heute bin ich zu einer Riesenfete eingeladen. Bei uns im Ort gibt es einige Friseurläden. Einer davon ist der Renner. Die Inhaberin ist eine echte Powerfrau, die dieses Jahr 50 Jahre alt wird. Sie ist immer gut drauf, die Kunden lieben sie, rennen ihr die Bude ein. Auch als Chefin ist sie beliebt und verehrt von ihren Mädels, weil sie menschlich und grosszügig ist. Sie schafft es, sich Loyalität von Kunden und Angestellten zu holen. Wer einmal bei ihr war, bleibt ihr treu.

Sie hat zwei erwachsene Töchter, die mittlerweile auch bei ihr im Geschäft mitarbeiten und ihre Mutter heiss und innig lieben.

Sie feiert heute 20 jähriges Geschäftsbestehen und lädt alle zu einer Riesenfete ein. Sie sagt zu mir, "ich feier lieber mit meinen Kunden, anstatt eine große Anzeige in die Zeitung zu setzen. Da haben wir doch alle mehr davon".

Für mich ist sie als Frau ein absolutes Vorbild. So rundum sympathisch und fleissig. Sie lässt es gerne krachen und hat mir  seit Wochen schon vorgeschwärmt, was sie alles an dem Tag geplant hat und wie sehr sie sich darauf freut. Und immer wieder der letzte Satz "Du kommst aber auf jeden Fall, ja"

Nichts was ich lieber täte.

Und diesen Riesenstern bekommt sie von mir, den hat sie sich wirklich verdient :)

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Donnerstag, 26. April 2012

Das Lustprinzip

Jetzt ist der April bald schon zu Ende, alles ist schön grün, aber was mal wieder fehlt, ist die Sonne.

Es macht einfach keinen Spass länger draussen zu sein, wenn es kühl und regnerisch ist. Ich möchte bitte meine Sommerklamotten anziehen, mich in die Sonne setzen und vor mich hin träumen. Mich draussen mit anderen Menschen ins Cafe oder in den Biergarten setzen.  Und überhaupt.

Na vielleicht bringt der Mai, der ja für diese Belange ausschließlich zuständig ist, das Erwünschte herbei.

Gestern war ich in einer Parfümerie und habe mal an den neuen Sommerdüften geschnuppert. Die riechen alle sehr künstlich und ekelig klebrig. Sowas möchte ich nicht an mir oder an anderen riechen. Ich greife irgendwie immer wieder zu den Herrendüften. Die sind frischer, fruchtiger, holziger und entsprechen meinem Sinn für einen schönen Duft.

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Mittwoch, 25. April 2012

Alte Wunden

Meine Gedanken kreisen um den Sinn, in seiner Vergangenheit herumzustochern, mittels Psychotherapie.

Gut, es gibt verschiedene Arten von Therapie.

Was uns verletzt hat, wissen wir wahrscheinlich alle all zu gut. Das was in unserer Kindheit falsch angelegt wurde, wo uns falsche Wahrheiten verkauft wurden, wo wir uns von den Menschen, die uns behüten sollen, seelische Schmerzen zugefügt wurden, oder auch körperliche, wissen die meisten von uns auch (manche kommen an diese Erinnerung nicht heran, weil es zu weh tut, und dann hat das sicher auch einen Sinn).

Aber ist es auch gut, das immer wieder durchzukauen?

Immer wieder an diesen Schmerz zu kommen? Für mich ist das fraglich. Es gibt Zeiten, da kommen wir gut mit unserem Leben zurecht, mit allem, was wir erlebt haben und sind guter Hoffnung, das wir etwas daraus gelernt haben und es besser machen dürfen. Aber da sind auch die Zeiten, da ist es unerträglich an diese Wunden zu fassen. Und was dann? Ich habe noch von keiner wirklich guten Gesprächstherapie gehört, die das dann auffängt. Natürlich kenne ich nicht alles, und ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Nach meiner Erfahrung hilft da nur Ablenkung, immer wieder auf etwas zu schauen, was uns Freude macht, etwas zu tun, was uns wirklich Erleichterung bringt (lachen, tanzen, lesen, Musik, kreativ sein, was weiss ich..)

Immer wieder in eine Wunde zu fassen, wer tut das freiwillig? Wenn ich mich verletzt habe, fasse ich dann ununterbrochen immer an diese Stelle? Wohl kaum. Irgendwann tut es nicht mehr so weh und dann wage ich es, dort hin zu fassen, aber doch nicht um alles wieder aufzukratzen, was verheilt ist.

Eine echte Lösung gibt es irgendwie nicht, finde ich. Oder?

Sonntag, 22. April 2012

Zicken? Von wegen!!!

Das Wochenende war nicht unbedingt eines, was unter die 10 besten meines Lebens einzuordnen wäre.

Am Sonntagabend dann war ich noch für eine viertel Stunde auf Facebook und habe mit 2 Arbeitskolleginnen gechattet. In dieser Zeit haben wir so gelacht, das dieses Wochenende doch noch ein Sternchen verdient. Ach Sisters, so sehr wir uns manchmal auch gegenseitig auf den Keks gehen, aber richtig lachen, das kann ich mit Euch. Schön, das es Euch gibt.

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Samstag, 21. April 2012

Das fand ich schön.....

was ich besonders schön fand gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit will ich Euch nicht vorenthalten.

Vor mir fuhr ein Wagen von der Stadt ziemlich gross und breit und ziemlich langsam. ich wollte schon anfangen zu fluchen als vom Dach des Wagens anfingen lauter rosa Blüten zu fallen.

Der Wagen muss wohl eine japanische Kirschblüte förmlich abrasiert haben. Auf einer Wegstrecke von mindestens 500 Metern streute dieser Wagen meinen Weg zur Arbeit mit Blüten zu. Na das nenn ich doch mal wunderbar. Das hat mein romantisches Mädchenherz mal wieder höher schlagen lassen.

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Gedanken über die Liebe

Liebe ist ein Gefühl, was schwingt zwischen mir und dem Menschen, den ich liebe. Daher hat für mich  die Liebe Grenzen, auch wenn es immer so schön heisst, Liebe hat keine Grenzen.

Wenn ich jemanden liebe, ist das ein tiefes Gefühl, was in mir ist. Ich möchte , das es meinem Geliebten gut geht und tue sehr viel dafür. Aber das selbe wünsche ich mir auch. Und wenn Liebe bedeutet, das mir das, wofür der andere sich entscheidet, oder mir durch sein Verhalten zumutet, zu weh tut, dann ist das meine Grenze, und die Schwingung wird zerstört.

Ich will nicht aus Liebe leiden, das empfinde ich als Martyrium und damit schade ich mir nur selber. Schließlich liebe ich mich selber auch. Täte ich das nicht, würde ich mich selbst verraten.

Liebe tut nicht weh, sondern beflügelt, alles andere ist eine Lüge.

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Freitag, 20. April 2012

Verstehen

...und eines Morgens wirst Du wach und hast das Gefühl, daß Du etwas verstanden hast. Eine Antwort bekommen hast, auf die Frage, die Du Dir schon millionenmal in Deinem Kopf gestellt hast.

Heute ist so ein Morgen, und ich bin sehr erleichtert. Es ist, als ob ganze Felsen von mir wegbrechen und das Leben wieder zu fliessen beginnt. Unglaublich.

Es lohnt sich leidenschaftlich zu leben und zu lieben, nur so kommst Du zu einer Antwort auf all Deine Fragen.

 

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Bildquelle: Shiloh Sophia Studios

Mittwoch, 18. April 2012

Wilde Frauen

Das gefällt mir sehr

“Ich gehöre zum Stamm der Wilden Frauen,
ich bewege mich aus meinem tiefsten Inneren,
wie das Meer,
ich dehne mich aus, ich ziehe mich zurück, ich breche zusammen,
ich bin still…
Egal, wie ich von Außen wirken mag,
der Fluss fließt tief
in meinem Selbst,
und ich bin kraftvoll ohne Ende.
Mein Geist lebt frei
und weigert sich, sich anzupassen…
Meine Leidenschaft kennt keine Grenzen
und treibt den Sturm an…
Mein Herz ist weit und voll
und Ausstrahlung ist mein Geschenk.”

~ Flora Aube


I belong to the tribe of Wild Woman,
I move from deep within,
like the ocean,
I swell, I retreat, I crash, I am calm…
No matter how I may appear on the surface,
the current runs deep
in my Being,
and I am powerful beyond measure.
My Spirit lives free,
and refuses to conform…
My passion knows no limits,
and sets the winds blazing…
My heart is wide and full,
and Radiance is my gift ~ ♥

Montag, 16. April 2012

Wer Wind säht.......

Derzeit bin ich wirklich latent rachsüchtig. Ich habe Fantasien im Kopf, die mir selber ein bisschen fremd sind. Manchmal muss ich grinsen, manchmal aber auch nicht. Ich möchte jetzt auch gar nicht hören, das ich doch auch mit daran schuld bin. Das interessiert mich derzeit nicht die Bohne. Ich spiele das jetzt so lange durch, bis es wieder besser ist, oder ich tatsächlich noch was zum besten gebe.

Freitag, 13. April 2012

Stille

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Nachdenken, sortieren, aussortieren, bloss nicht reden, derzeit können Worte wie Pfeile sein.

Im Moment spitzen sich Situationen so was von zu. Burn outs noch und nöcher. Beziehungen die völlig in der Schieflage sind, oder bereits zu Ende aufgrund der Themen, die sich bereits seit Jahren nicht ändern. Von der Weltpolitik will ich gar nicht erst reden.

Dienstag, 10. April 2012

Gute Fee oder der Osterhase?

Eine Ostergeschichte der besonderen Art habe ich beim Spaziergang am Ostersamstag erlebt.

Beim Spazierengehen mit meinem Hund gehen mir immer tausend Gedanken durch den Kopf. Derzeit schaue ich mehr auf die Bäume und Sträucher, weil alles so herrlich grünt und blüht.

Aber es gibt eine bestimmte Wegstrecke, da sind mir ein paar gute Geister besonders gewogen. Dort habe ich schon einige Geschenke erhalten in Form von wunderbaren Gesprächen, neuen Freunden und auch diversen Geldgeschenken, die ich dort am Boden fand.

An diesem Samstag sah ich meinem Hund gedankenverloren beim Beschnüffeln der Sträucher zu. Da fiel mir etwas goldglänzendes auf.

Da hat wieder mal jemand geschossen, dachte ich und vermutete eine leere Platzpatronenhülse auf dem Boden.  Ich schaute genauer hin und wunderte mich über den besonderen Glanz. Also bückte ich mich und hob die Hülse auf. Erstaunt stellte ich fest, das es sich nicht um eine Patronenhülse, sondern um eine Goldkrone die einmal einen Zahn umschlossen hatte, handelt.

Na da bedankte ich mich aber ganz schnell bei meinen guten Geistern für diesen goldenen Osterhasen. Bei den derzeitigen Goldpreisen werden einige Euronen dabei herauskommen.

 

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Montag, 9. April 2012

Stille

Selten habe ich Ostern als äußerlich so still empfunden. Die Straßen sind sehr ruhig. Ich sehe wenig Menschen, obwohl das Wetter gestern sehr schön war und auch Autos sind für Ostern relativ wenig unterwegs.

Dafür ist unterschwellig eine Menge am Start, nicht sichtbar, nur fühlbar. Erkenntnisse, Enttäuschungen, alte Geschichten.

Manches auszuhalten ist nicht einfach. Ruhe zu bewahren, wo der innere Zorn bis zum Anschlag tobt. Aber aus Erfahrung weiss ich, das, wenn diese Phase vorbei ist, Platz für Neues geschaffen wurde.

 

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Freitag, 6. April 2012

Philosophischer Unterricht

Das Buch ist mir alleine wegen des Titels schon oft ins Auge gesprungen,aber mehr auch nicht.  Ich habe den Titel völlig mißverstanden.

Wer bin ich, und wenn ja wie viele habe ich für einen weiteren Versuch "lustige Bücher" zu schreiben, mißverstanden.

Erst als ich auf der Suche nach einem neuen interessanten Hörbuch war, bin ich wieder über diesen Titel gestolpert und habe festgestellt, das es sich um eine Einführung in die Philosophie handelt. Es ist sehr gut und interessant geschrieben und die Hörbuchversion gefällt mir persönlich sehr gut, weil gut gesprochen.

Es hat mir einige Antworten beschert, auf Fragen, die ich gerade mit mir herumtrage und es hat sich bei mir als eine wahre Bereicherung in meine Bücherhitliste eingereiht. Es ist viel Stoff und bedarf bestimmt mehrmaligen lesens bzw. hörens, aber ich möchte es allen empfehlen, die sich gerne mit dem tieferen Sinn des Lebens beschäftigen und sich fragen, warum ticken wir eigentlich, wie wir ticken.

Das Schlußwort und die persönliche Empfehlung des Autors soll heute dann auch mein Schlußsatz sein.

"Fülle Deine Tage mit Leben und nicht das Leben mit Tagen"

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Mittwoch, 4. April 2012

Schatten und Licht

Vor ein paar Wochen habe ich diese schönen bemalten Steine gesehen, von denen ich ja auch schon ein paar in den letzten Beiträgen gezeigt habe (herrliche Drachen).

Das hat mir Lust gemacht auch mal wieder meine Farben auszupacken und Steine zu bemalen. Ich hab einfach drauflos gemalt und mein Innerstes so gut es ging auf die Steine übertragen.

Der erste Stein ist romantisch, verspielt mit Herzchen und Pünktchen, das ist eine Seite von mir.

Bei dem zweiten Stein war ich nicht sicher, was drauss werden sollte. Aber wie auf wunderbare Weise ist mein Schattenwesen, meine dunkle Seite auf ihm aufgetaucht. Das Unvollkommene, Schräge, auch ein bisschen böse und fratzenhaft.

Die beiden Steine gehören zusammen, so wie das Gute und Böse in mir, und ich muss sagen es gefällt mir.

Lange habe ich nichts schamanisches mehr gemacht, aber das hier war eine gute Übung.

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Montag, 2. April 2012

Ach so Zumba .....

Gestern bei meiner Eltern.
Was machst Du sonst so, wollten sie wissen. Also erzählte ich, das ich seit letzter Woche wieder Sport machte und das mir das sehr viel Spass macht. Wisst Ihr das ist Tanzgymnastik auf Latein-Amerikanische Musik und macht richtig Spass. Darauf mein Vater, der jetzt 76 Jahre alt wird "Achso Du machst Zumba! Das guck ich mir nachts schon mal an wenn ich nicht schlafen kann.

Äh ja Papa genau. Was soll ich sagen, mein Vater kennt sich aus :)

Never give up

Wieder mal ein bisschen Sternenstaub für den April. Wenn dieser Monat vorbei ist, lösen sich auch langsam die Altlasten von uns. Bis Mitte des Monats kann sich noch mal alles so richtig schön festzurren.

Danach wird es laaaangsam alles wieder ein bisschen leichter , uff.

Mir reicht es aber auch langsam, obwohl manchmal sehe ich schon einen Lichtstreifen am Horizont und auf den konzentriere ich mich, so gut es geht.

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