Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 31. Mai 2012

Glaubenssätze oder wie erkläre ich mir das Leben

Heute bekam ich eine newsletter von meiner verehrten schamanischen Lehrerin Jutta Hartmann. In der Zeit, in der ich von ihr den schamanischen Weg lernte, habe ich sehr viel über das Sichtbare und Unsichtbare, was uns im Leben lenkt, gelernt.

Und da war dann wieder das Thema, was mich derzeit so beschäftigt, und worüber ich bereits im letzten Post geschrieben habe, die Glaubenssätze.

Das was wir von anderen über die Welt erfahren, was wir von der Welt erfahren haben, was uns Freude und was uns Schmerz bereitet hat. Manches haben wir übernommen, ohne es je wirklich zu hinterfragen. Und das Wichtigste, es hat sich in unserem Körper festgesetzt, als teilweise diffuses Gefühl, als etwas was wir nicht fassen, nicht mit Worten beschreiben können, aber dennoch in bestimmten Momenten einfach präsent ist und uns lähmt.

Ich habe das Gefühl, das eine Zeit angebrochen ist, sich damit intensiver als je zuvor auseinander zu setzen. Das gerade jetzt eine Zeit ist, diese Glaubenssätze aufzuspüren und aufzulösen.

Durch das tanzen, was ich derzeit mit so grosser Intensität und Freude tue, haben sich bei mir einige Dinge gelöst, die sich in meinem Körper, oder sagen mir mal, an meinem Körper festgesetzt haben. Durch die Bewegung haben sie irgendwie keine Chance mehr, bei mir zu bleiben und mich weiter zu belästigen. Ich kann es nicht anders beschreiben. Es kommt wieder etwas in Fluss, ich nenne es mal die Lebensenergie, die Lust auf Veränderung, das Statische hat wenig Chance an mir zu kleben. All das habe ich seinerzeit auch schon bei Jutta gelernt, habe es leider nur wieder vergessen.

Es heisst nicht umsonst Bewegung heisst Leben. Es gibt für alles eine Zeit. Für den einen ist es ersehnte Ruhe, für den anderen die Bewegung. Der eigenen Intuition die Möglichkeit zu geben, Dir zu verraten, was Du gerade benötigst, das ist die Sprache ohne Worte, die es zu lernen gilt.

orient frau

Sonntag, 27. Mai 2012

Woran glaubst Du, was gibt Dir Halt im Leben?

Diese Frage beschäftigt mich mal wieder intensiv.

Ich lese gerade die Biographie von Steve Jobs dem geistigen Vater des I Pods und des I Phones und den herrlichen Möglichkeiten ,die Visionen wahr werden lassen.

Da ich das Ganze als Hörbuch auf einem I Pod tue, ist der Zusammenhang natürlich umso deutlicher. Was dieser Mann mit seinen Visionen erschaffen hat, ist eine Revolution der Technik.

Dieses Buch zeigt mir wieder, das wir abhängig sind, von den Gaben, die uns unsere Ahnen mitgaben, und das Umfeld, in dem wir groß werden, uns eine erste Richtung weist. Später kommt es darauf an, welche Visionen wir in uns tragen und ob wir genug Vorstellungskraft und Kampfgeist in uns tragen, diese Visionen ins Leben zu holen.

Auch in der Lebensgeschichte von Steve Jobs kommt  unterm Strich das Ergebnis heraus, Gedanken schaffen Wirklichkeit. Er hat in seiner Studienzeit viel mit LSD herum experimentiert, für mich die einzige Droge, die mich wirklich neugierig macht. Und er war fanatisch in dem was er tat und wie er es tat. Das sind die wenigsten von uns, und das ist auch gut so.

Ausserdem kam er in Bezug auf Glauben zum gleichen Ergebnis, zu dem ich bisher gekommen bin. "Manchmal glaube ich an etwas Höheres, manchmal aber auch nicht". Mit dieser Erkenntnis bin ich auch unterwegs und letztendlich glaube ich an mich selbst, meistens :)

Ich mag mich nicht festlegen woran ich glaube, wenn ich mir die die Gesetze der Natur und deren Schönheit von Form und Farben betrachte, ist das etwas woran ich glaube. Und wenn ich über den Tellerrand schaue und in die Weiten des Universums schaue, wird mir schwindelig und ich frage mich, wie konnte all das entstehen?

ich will mir durch einen Glauben aber nicht mit dem Fegefeuer drohen lassen, mich nicht gängeln und fremdbestimmen lassen. Das hiesse doch, nicht verantwortlich sein für meinen Lebensweg. Und ich bin verantwortlich und will es auch sein. Was gut und böse ist, muss ich in erster Linie mit meinem Gewissen ausmachen. Je mehr ich mich von den Glaubenssätzen befreien kann, die ich von meiner Umwelt aufgedrückt bekomme, umso freier fühle ich mich und komme mir selbst und damit auch dem näher, an was ich glauben will. Eine spannende Reise.

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PS: Die Biographie von Steve Jobs ist echt lesenswert, eine wahre Bereicherung und viel Stoff zum nachdenken.

Samstag, 26. Mai 2012

Zuviel des Guten

Ich war gestern mit ein paar Kolleginnen und deren Freundinnen unterwegs. Wir haben uns gefreut, auf diesen Abend.

Angefangen hat es damit, das wir zu viert in einem Auto zum allgemeinen Treffpunkt gefahren sind.  Da die Anreise einige Zeit in Anspruch genommen hat und wir daher schon im Auto sehr munter waren, will ich das Fazit vorweg nehmen, die Hinfahrt war der lustigste und unterhaltsamste Teil des Abends. Die Gruppe war überschaubar, wir kannten uns ganz gut und hatten eine Menge abzulästern und hatten sehr viel Spass mit dem Navi. Man soll nicht glauben, was so ein Ding für einen Unsinn verzapft. Wären wir den Anweisungen gefolgt, hätte man uns gestern samt Auto aus dem Rhein fischen können.

Am Ziel angekommen, trotz Navi, waren dort ausser der Kollegin, die wir noch abholten, deren Freundin und Schwester mit am Start.

Man soll gar nicht glauben, was fremde Menschen schon für Infos über einen haben. Ach Du bist die, die......, eh ja die bin ich.

Wir sind dann in ein Lokal, wo es draussen, wahrscheinlich wie gestern überall, proppenvoll war. Nach der erfolgten Bestellung, gab es dann den ganzen Abend die klassischen Frauengespräche. Hahaha.

Mein Job und ich. Von wegen Klamotten, Männer, Diäten, Kinder.

Wer denkt, das nur Männer sich über ihren Beruf identifizieren, hat weit gefehlt. Das Gute daran ist, das ich jetzt weiss, das bei einem grossen Leverkusener Konzern evtl. eine für mich interessante Stelle neu zu besetzen wäre und ich auf dem laufenden gehalten werde. Ja so siehts aus, heutzutage.

Ehrlich gesagt, ich hab mich schon besser unterhalten. Aber das hat frau davon, wenn sie sich mit Arbeitskolleginnen privat trifft.

Wenn ich ehrlich bin, ich habe auf manchen Geschäftsmeetings schon mehr gelacht. Aber das nur am Rande. Vielleicht war gestern nur ein schlechter Tag für lustig und locker.

Sonntag, 20. Mai 2012

Orientalisch

Nicht erschrecken, Ihr seit immer noch auf meinem blog, ich habe bloss mal wieder das outfit geändert.Derzeit mag ich das orientalisch angehauchte sehr. Es ist sehr weiblich, wie ich finde.

Schwierigkeiten mit ihrer Weiblichkeit haben erstaunlich viele Frauen, wie ich derzeit feststellen darf. Beim Zumba sind unter anderem auch einige Elemente des orientalischen Bauchtanz mit dabei. Hüften kreisen lassen, kräftig mit dem Popo wackeln, oder auch den Oberkörper rhythmisch mit der Musik bewegen.

Viele sind so steif am ganzen Körper, haben diese weichen fliessenden Bewegungen vollkommen verlernt und unterdrückt. Sie passen nicht mehr in das Bild der Frauen, denken viele und verlieren gänzlich den Anmut ihrer Weiblichkeit. Viele schämen sich vielleicht auch, obwohl wir alle ausnahmlos Frauen sind. Komisch find ich das.

Aber sie zeigen bedenkenlos tiefe Ausschnitte, superkurze Röcke oder knallenge Jeans. Das alleine macht aber nicht die Schönheit aus. Das ist in meinen Augen mehr sexuell anbiedernd, als verkörperte Weiblichkeit. Schnellen Sex verkörpern heute die meisten jungen Frauen und entsprechend schnell werden sie verkonsumiert und weggeworfen. Schade das so etwas den Mädchen in der Schule niemand beibringt und die meisten Mütter wissen es leider auch nicht mehr besser.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Pferde und Menschen

Jetzt kommt der Dokumentarfilm ins Kino, über den wahren Pferdeflüsterer. Pferde einzureiten bedeutet eine grosse Verantwortung zu übernehmen. Wenn ein Pferd den Menschen einmal mißtraut, ist es sehr schwer, das wieder rückgängig zu machen. Ist es nicht das gleiche mit uns Menschen? Schlechte Erfahrungen in jungen Jahren prägen.

Ich liebe Pferde, das hab ich schon oft geschrieben und daran wird sich auch nie etwas ändern. Ich habe so viele Pferde erlebt, geritten, selber ein eigenes gehabt. Die Zeit mit den Pferden ist die schönste Zeit meines Lebens gewesen, das kann ich ohne lange nachzudenken schreiben.

Derzeit ist unser Verhältnis nicht so intensiv, aber die Liebe zu diesen empfindsamen großen Tieren ist immer da.

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Na ob aus uns Beiden was wird?

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Mittagspause beim Ausritt

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Der hier war nachher mehr Hund als Pferd, den hätte ich auch neben mich aufs Sofa setzen können. Ursprünglich kam er aus einer Wildpferdherde aus Littauen.

Dienstag, 15. Mai 2012

Rückläufige Venus

Für mich als Sternenguckerin sehe ich derzeit überall den Hinweis auf eine Periode der rücläufigen Venus. Alle Astrologen sind ganz fasziniert davon. Es scheint eine wichtige Zeit zu sein. Sie beginnt heute und endet Mitte Juni. Für jeden von uns kommen noch einmal Themen auf den Tisch, die es sich anzuschauen gilt.

Wer mag kann ja mal in seinem aktuellen Radix nachschauen, wo die Venus derzeit, in welchem Haus steht. Dieses Thema gilt.

Und wer nicht weiß, wie es geht, schreibt mir einfach eine email dann schau ich gern für Euch mal nach. Was ich dazu brauche, ist Euer Geburtsdatum und den Geburtsort.

Nachtrag: Meine email adresse findet Ihr, wenn Ihr mein Profil anklickt :)

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Sonntag, 13. Mai 2012

Chaos im Internet

Wer es liebt im Internet zu kommunizieren, erlebt derzeit einige unangenehme Überraschungen. Wer bloggt freut sich auch über Kommentare und hinterlässt auch gerne bei anderen bloggern mal einen Kommentar. Bis vor einem halben Jahr war das eigentlich auch recht einfach. Doch in den letzten Monaten geht das nicht mal eben so. Ich versuche öfter bei Worldpress blogs zu kommentieren- Fehlanzeige. Geht nicht geht nicht geht nicht. Oder bei google blogs diese unleserlichen doppelten Signaturen bevor Dein Kommentar freigeschaltet wird, einfach zermürbend. Bei vielen ist das Resultat, keine Kommentare mehr, weniger Posts, irgendwann ist der blog verschwunden, weil man das Gefühl hat, keinen interessierts. Schade um so manchen schönen blog.

Auch bei facebook, wo ich nun doch oft bin, entgegen meiner vorher geteilten Meinung auf diesem blog. Die Seite dauert ewig im Aufbau zu manchen Zeiten, Chat leider nicht möglich. Zuerst dachte ich, es liegt an meinem PC. Aber Fehlanzeige. Auch an anderen PC s, das gleiche Problem. Auf der einen Seite bin ich erleichtert, das es nicht an meinem PC liegt, andererseits naja.

Manchmal kommt in mir der Verdacht hoch, das wieder die die Finger im Spiel haben, die immer die Finger im Spiel haben, wenn es darum geht, freie Meinungsäußerungen zu unterdrücken. Das weg zu kriegen, was die Menschen vom allgemeinen Mainstream wegbringt, und zum nachdenken, zum eigenen Hirnbenutzer macht.

Die Internetgemeinde ist nicht zu unterschätzen und das wissen bestimmte Kreise auch.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Sei Du selbst

Sei Du selbst, alle anderen Möglichkeiten sind schon vergeben

Oscar Wilde

Ich erinnere mich noch an Zeiten, als ich dachte, wenn Du sein könntest wie ........, dann wäre ich toller, käme besser an, usw.

Heute weiß ich, daß das nicht stimmt. Weder optisch noch charakterlich würde das zu mir passen. Besser ist, sein eigenes Potential auszuschöpfen, zu erkennen und zu mögen.

Es gibt immer noch Tage, da bin ich nicht mit dem zufrieden, was ich bin, aber es gibt auch immer mehr Tage, und die sind deutlich in der Überzahl, an denen ich das was ich bin, was mich ausmacht, von Herzen anerkenne und bejahe. Klar habe ich Fehler und Schwächen, aber ohne die, wäre ich auch nicht ich. Und sie bilden den Kontrast zu meinen Stärken, also sind sie wichtig und richtig.

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Sonntag, 6. Mai 2012

Skorpionvollmond im Mai

Heute ist Vollmond und zuverlässig weckt er mich in den frühen Morgenstunden.

Die Zeit ist reif, tiefer in uns zu schauen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Festzustellen, was Tiefe hat, was Wandlung braucht, und wie das aussehen wird.

Das Feuer lodert, aber es ist kein helles Feuer, sondern eher eine innere Glut. Themen die schon lange da sind, stellen Dich vor die Entscheidung. Willst Du dran bleiben?  Haben sie noch den Platz in Deinem Leben?  Was hat sich geändert? Austausch darüber ,was bindet und was überholt ist.  Das Feuer hat manches aufgezehrt.

Du siehst es, erkennst es, weisst es. Handlungsspielräume möchten ausgeschöpft werden. Versuchen andere Dir Grenzen zu setzen, die Du nicht akzeptieren kannst? Jetzt ist die Zeit dazu, diese Grenzen zu erweitern.

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Freitag, 4. Mai 2012

Menschliche Abgründe

Aus Wut oder verletztem Stolz jemanden heiraten, warum machen Menschen so was?????

Um sich selbst was zu beweisen, oder den anderen was zu beweisen?

Wenn wir tief verletzt sind, weil uns jemand verlassen hat, den wir lieben, oder glauben zu lieben, und dieser jemand dann seinen neuen Partner auch noch ganz schnell heiratet, ist die Verletzung um so grösser. Soweit verstehe ich noch alles.

Aber warum der Verlassene sich dann dazu hinreissen lässt, den oder die nächstbeste, die dann kommt, sofort ebenfalls zu einer Heirat zu nötigen?? Um dann festzustellen, das dies eine völlig übereilte Handlung war und nicht lange gut gehen wird. Nur um das Ego zu beruhigen und der Umwelt zu zeigen, seht her, ich krieg auch eine/n ab?

Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden mir immer suspekter.

Am Wochenende ist mir auch jemand über die Füsse gelaufen, der von seiner Partnerin verlassen wurde und nun geradezu verzweifelt eine neue Freundin suchte. Man sah ihm an, daß er noch furchtbar litt unter dieser Erfahrung und er erzählte jeder Frau von seinem Leid. Gleichzeitig versuchte er aber auch, Frau unbedingt als Nachfolgerin anzuwerben. Das kommt natürlich sehr gut an, gibt es doch nichts schöneres, als das Trostpflaster für jemanden zu sein.

Dienstag, 1. Mai 2012

Wiederholungen

Gerade habe ich in meinem blogarchiv ein bisschen gestöbert und stellte fest, das bestimmte Gedanken sich einfach wiederholen.

So auch meine Gedanken zum 1. Mai.

In Kurzform, ich liebe diesen Monat, ist er doch randvoll mit  Fülle und Frische . Gilt als Monat der Liebe schlechthin, wird von Venus bewacht. Alles wird leichter, weil die Luft herrlich duftet, die Tage  lange hell und die Sonne warm ist.

Die Lust auf Leben schnellt von 0 auf 100 in einer Sekunde.

Darum feier ich heute den 1. Tag dieses Monats und Euch wünsche ich auch einen schönen Feiertag.

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