Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 27. Mai 2012

Woran glaubst Du, was gibt Dir Halt im Leben?

Diese Frage beschäftigt mich mal wieder intensiv.

Ich lese gerade die Biographie von Steve Jobs dem geistigen Vater des I Pods und des I Phones und den herrlichen Möglichkeiten ,die Visionen wahr werden lassen.

Da ich das Ganze als Hörbuch auf einem I Pod tue, ist der Zusammenhang natürlich umso deutlicher. Was dieser Mann mit seinen Visionen erschaffen hat, ist eine Revolution der Technik.

Dieses Buch zeigt mir wieder, das wir abhängig sind, von den Gaben, die uns unsere Ahnen mitgaben, und das Umfeld, in dem wir groß werden, uns eine erste Richtung weist. Später kommt es darauf an, welche Visionen wir in uns tragen und ob wir genug Vorstellungskraft und Kampfgeist in uns tragen, diese Visionen ins Leben zu holen.

Auch in der Lebensgeschichte von Steve Jobs kommt  unterm Strich das Ergebnis heraus, Gedanken schaffen Wirklichkeit. Er hat in seiner Studienzeit viel mit LSD herum experimentiert, für mich die einzige Droge, die mich wirklich neugierig macht. Und er war fanatisch in dem was er tat und wie er es tat. Das sind die wenigsten von uns, und das ist auch gut so.

Ausserdem kam er in Bezug auf Glauben zum gleichen Ergebnis, zu dem ich bisher gekommen bin. "Manchmal glaube ich an etwas Höheres, manchmal aber auch nicht". Mit dieser Erkenntnis bin ich auch unterwegs und letztendlich glaube ich an mich selbst, meistens :)

Ich mag mich nicht festlegen woran ich glaube, wenn ich mir die die Gesetze der Natur und deren Schönheit von Form und Farben betrachte, ist das etwas woran ich glaube. Und wenn ich über den Tellerrand schaue und in die Weiten des Universums schaue, wird mir schwindelig und ich frage mich, wie konnte all das entstehen?

ich will mir durch einen Glauben aber nicht mit dem Fegefeuer drohen lassen, mich nicht gängeln und fremdbestimmen lassen. Das hiesse doch, nicht verantwortlich sein für meinen Lebensweg. Und ich bin verantwortlich und will es auch sein. Was gut und böse ist, muss ich in erster Linie mit meinem Gewissen ausmachen. Je mehr ich mich von den Glaubenssätzen befreien kann, die ich von meiner Umwelt aufgedrückt bekomme, umso freier fühle ich mich und komme mir selbst und damit auch dem näher, an was ich glauben will. Eine spannende Reise.

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PS: Die Biographie von Steve Jobs ist echt lesenswert, eine wahre Bereicherung und viel Stoff zum nachdenken.

Kommentare:

Maria Sand hat gesagt…

Es beginnt schon falsch zu laufen wenn man sagt, dass man etwas glauben "möchte" - oder auch nicht. :)

anita hat gesagt…

Hallo liebe Maria,
Du hast recht, Du musst mit jeder Zelle davon überzeugt sein, sonst geht es meistens nicht. Schön das Du da warst.
Liebe Grüsse
Anita