Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 30. August 2012

Blue moon

Morgen haben wir den 2. Vollmond in diesem Monat, einen sogenannten Blue Moon.

Die Zeitqualität ist sehr empfindsam. Geht sehr sehr nett miteinander um, zur Zeit haben viele eine ganz dünne Haut.

Alte Wunden können heilen, aber eben nur können.

Was ich heute beobachten durfte, in meinem Umfeld, war sehr aufschlussreich. Die einen nannten es Explosiv, die anderen schockierend. Wie auch immer, passt gut auf Euch auf und ich tue es vorsichtshalber auch mal. Sieht nicht gut aus derzeit, aber irgendwie bin ich erstaunlich gelassen und ruhig.

 

vollmond

Dienstag, 28. August 2012

Jetzt - eher selten

Ich bins, mal wieder mit neuer Lektüre unter dem Arm, beziehungsweise am Ohr.

Die neue Lektüre heisst  "Jetzt" von Eckhart Tolle und regt an, seinen Verstand zu beobachten.

Der Verstand ist ein gefährliches Ding, weil er einen ständig vom jetzt wegholt. Entweder befinden wir uns in der Zukunft oder in der Vergangenheit, aber eben so gut wie nie im Jetzt, also in der Gegenwart.

Alleine wenn ich mich in den letzten Tagen des öfteren beobachtet habe, sprich meine Gedanken, die springen, wie die Flöhe, muss ich ihm recht geben.  Egal was ich tue, meine Gedanken sind woanders.

Ich bewerte, denke an vorhin, was war das noch mal, was ich da eben gelesen habe, oder pendeln in Richtung Zukunft. Gleich muss ich noch.....

Du meine Güte, es gibt wohl nichts schwereres als mal im Jetzt zu bleiben.

Das Buch ist anders, anspruchsvoll, an vielen Stellen sagt mein Herz, das stimmt, und vieles ist zumindest wert, ausprobiert zu werden.

Was mir auffällt, bin ich öfter im jetzt, sind die Tage länger.  Es ist tatsächlich mehr Lebenszeit darin.

august 2012 008

Freitag, 24. August 2012

Konstruktive Kritik - nicht bei uns

Heute morgen war eine email in meinem Postfach

Herr Dr. Vorstand wünscht eine Telefonkonferenz mit Ihnen.

Mit mir?? Echt? Fragt er mich endlich, was ich ihm zu sagen hätte, wie man an der Basis über die Vorstandsentscheidungen so denkt, und wie man es vielleicht doch noch schafft, Kunden und Mitarbeiter zufriedener zu machen?

Nein weit gefehlt. Ich habe in einem firmeninternen blog an einer Diskussionsrunde teilgenommen. Und da hab ich doch glatt meine Meinung kundgetan. Sie ist aber nicht erwünscht, ließ man mich wissen. Ach so, ich dachte das wäre ernst gemeint. Wie dumm von mir.

Montag, 20. August 2012

Alles nur in meinem Kopf?

Ich möchte noch ein bisschen von der Philosophie und der damit zusammenhängenden Hirnforschung erzählen. Es geht um den Willen.

Hirnforscher haben herausgefunden, das wir gar nicht mal eben tun, was wir möchten. Etwas in unserem Gehirn, fasst den Entschluss etwas zu tun, bevor wir uns darüber selbst im klaren sind. Also vieles steht somit schon als gegeben fest, bevor wir es selber wissen. Wir glauben aber, das es unser persönlicher Entschluss ist, oder irgendwie Schicksal. Es fehlt meist nur ein minimaler Impuls von außen und wir tun, was eigentlich schon die ganze Zeit feststeht.

Mir ging es schon oft so, ich spielte im Kopf mit einer Möglichkeit, die ich aber immer wieder verneint habe, weil es aus irgendwelchen Gründen nicht zu gehen schien. In solchen Momenten bedarf es wirklich nur eines kleinen, winzigen Impulses von außen und danach gab es kein halten mehr.  Ich selber hab mir aber die ganze Zeit selber eingeredet, das ich das durchaus noch steuern kann, denkste.

Also für die Zukunft, ich kann gar nix dafür ;)))))))))

augederwelt

Sonntag, 19. August 2012

Sommer satt

Wow das war doch mal ein richtiges Sommerwochenende mit Temperaturen nahe an die 40 Grad.

Wenn ich mich dazu entschliesse, auf meine geliebten Jeans zu verzichten und anstatt dessen mal ein Kleidchen anzuzuziehen, dann ist wirklich richtig Sommer.

Das Wochenende habe ich, wie geplant, fast ausnahmslos in Wassernähe verbracht. Mein Hund ist geschwommen, als wenn es darum ginge, eine Goldmedaille zu holen.

Gefrühstückt hab ich heute mit einem Freund am Rhein auf einer Bank im Schatten. Das war richtig schön. Bis über die Knie im Rhein wasser

watend war es den Tag über wunderbar auszuhalten.

Die Straßen waren alle wie leergefegt. Irgendwie war es wohl allen zu warm, sich ins Auto zu setzen.

Jetzt noch auf dem Balkon einen Caipirinha schlürfen und schwitzen. Ins Bett gehen? Lieber nicht, zu warm.

Achja und Urlaubspläne stehen unverhofft an. Mal sehen was drauss wird. Eine Bekannte will im Dezember 15 Tage nach Thailand fliegen.

Evtl. schließe ich mich an, mal sehen, was mein Goldesel dazu meint.

Freitag, 17. August 2012

Zum nachdenken

Auf einem meiner favorisierten blogs hab ich gerade einen Artikel über einen Tag auf der Fraueninsel am Chiemsee gelesen und gleich Heimweh bekommen. Alle Ferien hab ich in meiner Kindheit dort verbracht und beinah wäre ich vor 2 Jahren (an den Chiemsee) dort hin gezogen.

Aber was mich wirklich zum nachdenken brachte, waren Ilses Worte über das Altwerden. Man kann mit Askese und besonders gesunder Lebensweise sehr alt werden, aber was hat man davon?

Nicht das wir uns falsch verstehen, ich möchte auch gerne fröhlich älter werden, aber eben fröhlich und nicht in dauernder Enthaltung von ein paar l(i)ebenswerten Genüssen. Askese ist nix für mich.

Ich denk, wie offensichtlich einige mehr noch in letzter Zeit öfter übers alt werden nach, liegt wohl daran, das ich die Fünfzig überschritten hab.

Also wenn ich ganz ganz ehrlich bin, so richtig alt möcht ich glaub ich nicht werden. Also leb ich mal herzhaft so, wie es mir gefällt, mit ein paar Zigaretten am Tag, mit der ein oder anderen Kaloriensünde und es darf auch ab und zu mal Fleisch sein.

In dem Sinne wünsch ich Euch ein genuss- und freudvolles, heisses Augustwochenende.

Mein wasserverückter Hund beim Baden im Rhein. Das werden wir am Wochenende wohl zu unserem Hauptaufenthaltsort  machen. Ihr glaubt gar nicht wie sauber das Wasser im Rhein ist.

 

japanischer Garten und Rheinauen 054

Dienstag, 14. August 2012

Here comes the sun

sonnenaufgang 004

 

sonnenaufgang 007

 

Das frühe aufstehen lohnt sich immer, gestern morgen ganz besonders, es gab Sonnenstrahlen zu fotografieren. Schade das ich keine bessere Kamera habe.

Montag, 13. August 2012

Vertrauen

Vertrauen heißt einfach, dass wir, egal was geschieht, voller Freude mit allem mitgehen. Nicht widerstrebend, nicht unwillig, sondern tanzend, mit einem Lied auf den Lippen, mit Lachen, mit Liebe.
Was immer geschieht, geschieht zum Guten. Die Existenz kann nichts falsch machen. Wenn sie unsere Wünsche nicht erfüllt, heißt das lediglich, dass unsere Begierden falsch waren.
- Osho

Im Augenblick fühle ich so, und es ist so entspannend mal dem Leben zu vertrauen und nicht immer alles in Frage zu stellen.

Wenn ich diese Kämpfe in den Beziehungen meiner Freundinnen und Kolleginnen sehe, frage ich mich, warum sind wir so begierig, nach einer Beziehung, die uns dann letztendlich unglücklich macht, weil wir vom Partner erwarten, was wir uns doch selber erst einmal geben sollten? Derzeit lerne ich viel vom Beobachten.

Apropo tanzen, wir hatten gestern auf der Leverkusener Bierbörse unseren ersten Zumba Flash Mob. Den ganzen nachmittag bei herrlichem Wetter immer wieder ein paar Tänze. Es hat riesigen Spass gemacht.

Das ist ein Teil der Teilnehmerinnen aus unserem Studio.

zumba bierbörse

Samstag, 11. August 2012

Sternschnuppenzeit

Da ist sie wieder, die Sternschnuppenzeit. An diesem Wochenende gibt es jede Menge davon am Nachthimmel zu sehen.

Eben habe ich ein paar Minuten auf dem Balkon in den klaren Nachthimmel geschaut und schon 4 Stück gezählt. Schööööön.

Sie heissen Perseiden, wie ich gerade nachgelesen habe. Aber das ist eigentlich nicht so wichtig.

Viel Spass beim schauen und wünschen.

sternschnuppen

Mittwoch, 8. August 2012

Gefühle

"Je mehr deine Stärke wächst, desto mehr wird auch deine Verletzlichkeit zunehmen; so wie deine Verletzlichkeit größer wird, wird auch deine Stärke zunehmen. Auf dem Höhepunkt der Stärke ist man wie ein Kind ... zart, wie eine Rose. Es hört sich paradox an, aber so ist es. Das meint Lao Tzu, wenn er davon spricht, wie Wasser zu werden, nicht wie ein Fels. Wasser ist stark und dennoch weich."
Osho

shakti

Dienstag, 7. August 2012

Nachbars Garten

Der schönste Garten in der Straße gehört meinem Nachbarn, ein über achtzig jähriger sympathischer alter Herr, der den Garten und das Haus mit Hingabe pflegt.

Er werkelt jeden Tag ums Haus herum, streicht Zäune, zupft Unkraut, spricht mit seinen herrlichen Blumen und erntet sein angepflanztes Obst. Eine Menge Apfelbäume, Himbeer - und Johannisbeersträucher und vieles mehr kann ich in seinem Garten bestaunen (und Himbeeren, die neugierig über den Zaun wachsen, hab ich ihm auch schon geklaut).

Er ist so ein freundlicher, ausgeglichener Mensch und erinnert mich sehr an meinen Großvater, der auch bis kurz vor seinem Tod den ganzen Tag um unser Haus herum beschäftigt und dabei sehr glücklich war.

Jetzt hat der Nachbar eine Kiste aufgestellt, die er jeden Tag mit Äpfeln befüllt, mit der Nachricht "zum mitnehmen fürs Apfelmus kochen" Ach ich mag ihn, er ist eine echte Bereicherung in meiner Nachbarschaft.

himmel 014

Sonntag, 5. August 2012

Momentaufnahmen

Manchmal wünsche ich mir, ich hätte die Kamera dauerhaft dabei. Es gibt Eindrücke, die kann man mit Worten nicht beschreiben, die möchte man im Bild festhalten.

Einige Momente sind mir letzte Woche mit der Kamera doch noch erhalten geblieben.

Als erstes völlig überraschend.

Ich kam nachmittags nach Hause, gehe auf den Balkon und mir wackelt eine völlig unerwartet, aus dem nichts kommende Blüte entgegen.

august 2012 001

 

Im Winter diesen Jahres kaufte ich diese kleine Seerose bei einem Baumarkt, weil sie mir leid tat und sie kurz vorm erfrieren zu sein schien. Ich habe sie in ein überdimensionales Windlichtglas plaziert und sie im April auf den Balkon entlassen. Das sie dieses Jahr blühen würde, hielt ich für ausgeschlossen. Doch sie hat mich überrascht. Und als ich die Blüte sah und überrascht und sehr glücklich ausrief "das gibts doch gar nicht eine kleine Seerose" wackelte die Blüte übermütig hin und her. Ich schwöre es, meine Freude hat sie wohl dermaßen getroffen, das sie sich bewegte, als wolle sie sagen, ja da guckst Du, ich bin tatsächlich da.

Diese Woche bin ich allein im Büro, alle Kolleginnen sind entweder im Urlaub oder langzeit krank. Ich liebe es, ab und zu allein im Büro zu sein und kann so viel erledigen, ohne Störung, manchmal einfach unbezahlbar, diese Ruhe. Ich mag meine Kolleginnen, wirklich, aber ... eben diese himmlische Ruhe. Da schaute ich beim hereinkommen ins Büro auf meinen Arbeitsplatz und dachte, was hast Du doch für einen schönen Arbeitsplatz und ich musste ihn einfach einmal fotografieren.

august 2012 003

 

august 2012 005

 

Wir haben unsere Schreibtische als Dreierblock gestellt und ich hab mir den Platz direkt am Fenster gewünscht. Da dürfte ich eigentlich zwar nicht sitzen, wegen dem Lichteinfall aus dem Fenster auf meinen Bildschirm, aber genau diesen Platz liebe ich. Und ich gestalte ihn mit Pflanzen und vielen kleinen Details zu meinem Platz.

Und dann war da noch

august 2012 007

 

diese strahlende Schönheit, die so dermaßen in der Sonne leuchtet. das ich gar nicht mehr wegschauen konnte. Gepaart mit den Regentropfen, die noch auf der Blüte lagen, ein absoluter Hingucker.

Donnerstag, 2. August 2012

Ausgelöscht

Abends vor dem schlafen gehen, mache ich grundsätzlich mein Handy aus. So auch gestern abend. Soweit so gut.

Als ich es dann morgens wieder einschalten will hab ich die PIN vergessen. Sie ist aus meinem Gedächtnis verschwunden. Mir fiel nur noch die erste und die letzte Zahl ein, dazwischen Leere.

Nicht das ich diese PIN eben erst bekommen hätte, die hab ich seit über 9 Jahren. Tja 3 Fehlversuche und das wars, Handy gesperrt.

Irgendwo hab ich mir die PIN Nummer natürlich notiert, aber leider fiel mir nicht ein wo, lach. Chaotisch.

Also bin ich dann nach der Arbeit in den Telefonladen, und hab jetzt eine neue PIN, das ging Göttin sei Dank, sehr schnell und unkompliziert.

Das Gleiche ist mir vor ein paar Jahren auch mit meiner Scheckkarte passiert. Stehe vorm Geldautomaten und Blackout. Komisch.

Wie verhext,

elfe

Mittwoch, 1. August 2012

Vollmond am 2. August

Und wieder hat sie mich fest im Griff, die Mondin. Strahlend gross an einem sternenklaren Nachthimmel holt sie mich gegen 3.00 Uhr morgens aus dem Bett. Okay das kenn ich und ich wehre mich erst gar nicht.

Es ist diesmal ein Wassermann Vollmond, der uns Freunde und Begleiter anzeigt und uns auffordert, uns selbst nicht zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen, sondern das Miteinander wertzuschätzen.

Ich empfinde diese Zeit als sehr energiegeladen, kann viel erledigen und bin unruhig, aber auch unterschwellig ziemlich geladen. Einfach so. Da ich derzeit viel zu tun hab, kommt mir die Energie sehr gelegen.

Habt eine gute Zeit.

vollmond