Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 5. August 2012

Momentaufnahmen

Manchmal wünsche ich mir, ich hätte die Kamera dauerhaft dabei. Es gibt Eindrücke, die kann man mit Worten nicht beschreiben, die möchte man im Bild festhalten.

Einige Momente sind mir letzte Woche mit der Kamera doch noch erhalten geblieben.

Als erstes völlig überraschend.

Ich kam nachmittags nach Hause, gehe auf den Balkon und mir wackelt eine völlig unerwartet, aus dem nichts kommende Blüte entgegen.

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Im Winter diesen Jahres kaufte ich diese kleine Seerose bei einem Baumarkt, weil sie mir leid tat und sie kurz vorm erfrieren zu sein schien. Ich habe sie in ein überdimensionales Windlichtglas plaziert und sie im April auf den Balkon entlassen. Das sie dieses Jahr blühen würde, hielt ich für ausgeschlossen. Doch sie hat mich überrascht. Und als ich die Blüte sah und überrascht und sehr glücklich ausrief "das gibts doch gar nicht eine kleine Seerose" wackelte die Blüte übermütig hin und her. Ich schwöre es, meine Freude hat sie wohl dermaßen getroffen, das sie sich bewegte, als wolle sie sagen, ja da guckst Du, ich bin tatsächlich da.

Diese Woche bin ich allein im Büro, alle Kolleginnen sind entweder im Urlaub oder langzeit krank. Ich liebe es, ab und zu allein im Büro zu sein und kann so viel erledigen, ohne Störung, manchmal einfach unbezahlbar, diese Ruhe. Ich mag meine Kolleginnen, wirklich, aber ... eben diese himmlische Ruhe. Da schaute ich beim hereinkommen ins Büro auf meinen Arbeitsplatz und dachte, was hast Du doch für einen schönen Arbeitsplatz und ich musste ihn einfach einmal fotografieren.

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Wir haben unsere Schreibtische als Dreierblock gestellt und ich hab mir den Platz direkt am Fenster gewünscht. Da dürfte ich eigentlich zwar nicht sitzen, wegen dem Lichteinfall aus dem Fenster auf meinen Bildschirm, aber genau diesen Platz liebe ich. Und ich gestalte ihn mit Pflanzen und vielen kleinen Details zu meinem Platz.

Und dann war da noch

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diese strahlende Schönheit, die so dermaßen in der Sonne leuchtet. das ich gar nicht mehr wegschauen konnte. Gepaart mit den Regentropfen, die noch auf der Blüte lagen, ein absoluter Hingucker.

Kommentare:

Dori hat gesagt…

Oh wie schön liebe Anita! Ich mache eben meine Balkontüre auf, und irgendwelche Schlingpflanzen, die ich im April ausgesät hatte, haben heute morgen 5 blaue Blüten. Gestern saß ich noch auf dem Balkon und dachte: na das wird ja wohl nichts, das spare ich mir nächstes Jahr. Welch eine schöne kleine Überraschung. Vielleicht hätten sie schon eher geblüht, wenn der Sommer weniger blöd gewesen wäre ;-)
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, ich muss jetzt den Hund wecken :-)
Liebe Grüße von Dori

anita hat gesagt…

Du musst den Hund wecken Dori? Lach, na das ist ja komfortabel. Andere, ich, werden vom Hund geweckt, manchmal zumindest.
Dir auch einen schönen Sonntag und liebe Grüsse
Anita