Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 7. August 2012

Nachbars Garten

Der schönste Garten in der Straße gehört meinem Nachbarn, ein über achtzig jähriger sympathischer alter Herr, der den Garten und das Haus mit Hingabe pflegt.

Er werkelt jeden Tag ums Haus herum, streicht Zäune, zupft Unkraut, spricht mit seinen herrlichen Blumen und erntet sein angepflanztes Obst. Eine Menge Apfelbäume, Himbeer - und Johannisbeersträucher und vieles mehr kann ich in seinem Garten bestaunen (und Himbeeren, die neugierig über den Zaun wachsen, hab ich ihm auch schon geklaut).

Er ist so ein freundlicher, ausgeglichener Mensch und erinnert mich sehr an meinen Großvater, der auch bis kurz vor seinem Tod den ganzen Tag um unser Haus herum beschäftigt und dabei sehr glücklich war.

Jetzt hat der Nachbar eine Kiste aufgestellt, die er jeden Tag mit Äpfeln befüllt, mit der Nachricht "zum mitnehmen fürs Apfelmus kochen" Ach ich mag ihn, er ist eine echte Bereicherung in meiner Nachbarschaft.

himmel 014

Kommentare:

seelenruhig hat gesagt…

Ach wie lieb!!! Solche Nachbarn muss man wohl mit der Lupe suchen!

liebe Grüße von Ellen

PS: ich sinniere gerade noch über Oshos Worte zu Verletzlichkeit und Stärke...

anita hat gesagt…

Liebe Ellen,
ich habe es so verstanden, das Stärke dazu gehört, seine Verletzlichkeit offen zu zeigen. Damit haben wir doch alle zu tun, glaub ich.
Ja und der Nachbar ist so nett, ich liebe ihn wirklich, er hat so eine wunderbare zufriedene Ausstrahlung. Er ist mit sich und der Welt im Reinen. Herrlich
Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir
Anita