Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 2. September 2012

Da war mal viel mehr

dachte ich eben, als ich Besuch hatte. Noch vor einem Jahr das ganz grosse Herzklopfen, die grosse Sehnsucht nach diesem Menschen. Letztes Jahr kannten wir uns schon ein Jahr und in diesem Jahr sind wir uns sehr vertraut geworden, haben im anderen das entdeckt, was wir so sehr vermissten und suchten. Doch dann, nach einer sehr intensiven Phase des Zusammenseins, der Weg zurück, vom uns fort, und wieder in das Leben, was eigentlich nicht mehr gelebt werden wollte. Ich war schockiert, habe gekämpft, gelitten und auch noch ein bisschen Hoffnung gehabt, das es doch noch gut wird. Aber nein, viele Argumente, die für mich keine waren, standen dagegen.

Und nun denke ich, er passt nicht mehr in mein Leben, es ist vergangen, dieses Gefühl. Na gut, wen wunderts, wenn sich heraus stellt, daß er nicht wirklich die Absicht hatte, wegen mir nochmal neu anzufangen. Das ist ja auch alles sehr anstrengend, weißt Du. So einfach ist das alles nicht.

Keiner hat gesagt, das es einfach ist, sich nochmal ganz auf einen anderen Menschen einzulassen.

Wie war das doch gleich, wenn Du nicht das bekommst, was Du Dir wünschst, dann weiß das Leben es besser. Jeder vergangene Tag seitdem hat ein Stück der Nähe, die war, mitgenommen. Irgendwann ist es dann nur noch eine Erinnerung und Wege trennen sich wieder, von denen die Illusion geglaubt hat, das sowas doch überhaupt nicht möglich sei.

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