Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 4. September 2012

Das Tor zur Freude

Schmerz vermeiden ist oft unser tägliches Bestreben.

Dieser Tage werden wir oft mit dem tiefen Schmerz in uns konfrontiert.

Da ist bei jedem was, was er nicht gerne ansieht und schon gar nicht gerne fühlt.

Aber hinter dem tiefen Schmerz entdeckst Du oft das Tor zur Freude.

Es bedeutet mutig sein, und einmal in den Schmerz hineingehen, vielleicht mit diesem Gefühl sprechen. Der Schmerz hat uns sicher in einer Zeit unseres Lebens gedient, um zu überleben. Das heisst, der Schmerz hat uns gewarnt, bis hierher und nicht weiter, sonst wird es lebensgefährlich.  Aber das ist meistens schon viele Jahre her, und heute brauchst Du möglicherweise keine Angst mehr vor diesem Schmerz zu haben, weil er vergangen ist, die Ursache längst nicht mehr da ist.

Vielleicht spürst Du ihn aber auch gerade jetzt noch einmal überdeutlich und wirst wütend. Diese Wut, erinnert Dich daran, wie es angefangen hat, und welche Knöpfe bei Dir gedrückt werden müssen, damit Du Dich schlecht fühlst.

Frag Dich vielleicht, ob es tatsächlich immer noch so ist, wie zu dem Zeitpunkt, als der Schmerz Dich geschützt hat. Meistens ist das nicht mehr so und Du kannst Dich jetzt entscheiden, etwas anderes zu fühlen und den Schmerz zu verabschieden, für immer.

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Kommentare:

Dori hat gesagt…

Boah wieso schreibst Du diesen Beitrag gerade JETZT???? Ich habe jetzt eine Woche lang gebraucht, um all dieses erkennen zu können, und Du beschreibst es einfach in ein paar Zeilen :-)))
Ich drück Dich - Dori

anita hat gesagt…

Ich hab extra gewartet, bis Du drauf gekommen bist, lach. Nein es ist tatsächlich so, das im Moment solche Sachen dran sind, die Sterne, weisst Du. Ich hab diese Woche schon einige Gespräche geführt, diesbezüglich. Ich hab Dir auch auf Deinen Post geschrieben, jetzt hast Du das Thema ja gesehen, Trainer wollen doch nur ihre Daseinsberechtigung :).
Ich drück Dich auch liebe Dori

Anita