Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 30. November 2012

Was Du rufst kommt

Ich lese gerne bei Luisa Francia und das bereits seit Jahren. Uns verbindet die Liebe zum Schamanischen. Sie schreibt tolle Bücher und ihr Tagebuch ist auch oft sehr inspirierend für mich.

Sie hat vorgestern an das  magische Gesetz erinnert

Was Du rufst, kommt.

Und es hat mir sehr gut gefallen und aus diesem Grund übernehme ich hier und heute das rufen um es zu verstärken.

ich rufe die heiterkeit des himmels und der erde
ich rufe das erinnern
ich rufe die schönheit im alltag
ich rufe den gesang der vögel und der menschen
ich rufe die entspannung
ich rufe das tauschen und das schenken
ich rufe das lachen, die erneuerung, die entschlossenheit
ich rufe liebevolle zuwendung
ich rufe das nachdenken und das verstehen
ich rufe das glück

und ganz persönlich von mir hinzugefügt

ich rufe den schnee.

Als ich eben über das Wetter nachdachte und gesehen habe, daß es in München bereits angefangen hat zu schneien, sprang mein IPod selbstständig an und spielte das Lied von Unheilig Winterland.

Kein Scherz, meine Sehnsucht nach Schnee ist wohl sehr groß :)

Und was rufst Du? Mach doch diesen Freitag zu einem magischen Tag und rufe Dir etwas herbei, was Du gerne haben möchtest.

 

Er liebt den Schnee genau so wie ich.

 

winslow1

Mittwoch, 28. November 2012

Von wegen Kaufrausch

Heute war ich kurz mal im Nachbarort Geschäfte gucken. Ich hatte gerade nix besseres zu tun :). Meine beiden Lieblingsläden liegen da gleich nebeneinander. Ein Schuhgeschäft und dann noch ein größeres Kaufhaus, was mich mit seinen super schönen Dekoartikeln noch in den Ruin treibt.

Zu meinem Leidwesen hatten die auch noch wirklich schöne Klamotten und dann gings los. Ich schnappte mir diverse Teile, ich hätte alles mögliche heute kaufen können, und ab in die Umkleidekabine.

Jetzt mal ganz ehrlich, wann lernen die Kaufhäuser endlich, daß es geschäftsschädigend ist solch eine grauenhafte Beleuchtung in den Umkleidekabinen zu haben. Die Spiegel sind ja mittlerweile schon so geschickt, daß sie optisch strecken und schlank machen. Aber das Licht!!!! Hilfe, da hat Frau doch keine Lust mehr. Ich habe genau ein Teil anprobiert und da ich dafür ziemlich viel  Haut freilegen musste, wars das. Meine Güte, was hätte ich heute Geld ausgegeben, wenn dieses Licht einen nicht aussehen ließe, wie eine Wasserleiche. Hat mir echt die Lust genommen. Tja, mein Geldbeutel ist ziemlich voll geblieben und dafür die Einkaufstüte mit einem Teil eher schmal. Jetzt weiß ich nicht ob ich mich freuen soll, oder nicht. Aus Trotz hab ich dann auch die Dekoabteilung mit Mißachtung gestraft, so das haben die jetzt davon.

Tagesgedanke 28.November 2012

Heute ist wieder ein besonderer Vollmond in den Zwillingen 15.46 Uhr.

Die Energie ist kraftvoll und wild, Lilith ist im Spiel. Die Energie gehört dem Austausch mit Anderen, die uralte Weisheiten nähren können und Dir zeigen, wie Du Deine Visionen leben kannst.

Eine Reise in Dein Inneres kann alte Wissenschätze heben. Es ist die Zeit, Schuldzuweisungen in Beziehungen zu beenden. Nimm was ist, oder ziehe eine entgültigen Schlusstrich. Dann ist der Weg frei, für Neues und Belebendes.

Und wo wir gerade beim Austausch mit Anderen sind. Ich weiß ja, anhand meines Besucherzählers, daß ich mittlerweile an die hundert Klicks pro Tag habe. Darüber freue ich mich sehr. Aber ohne Feedback macht es nur halb so viel Freude. Es wäre so schön, wenn Ihr ab und zu mal einen kleinen Kommentar oder einen Gruß da lassen würdet.

 

 

 

mondhirsch

Dienstag, 27. November 2012

Stauungen

Das war wieder ein Tag gestern. Vieles stockte einfach und verweigerte den Fluß. Tschüss Merkur ich bin froh, daß er jetzt wieder direkt läuft. Bei rückläufigem Merkur, wie wir ihn in den letzten Wochen ja hatten, kommt es vermehrt zu Störungen in Technik, Verkehr, oder sonstigen Dingen, die normalerweise reibungslos laufen.

In meiner Wohnung waren gestern gleich 2 Ausgüsse verstopft. Aus heiterem Himmel einfach so. Dann war meine Nase abends plötzlich zu, ohne erkennbaren Grund.

Als Ausgleich dafür, ist mir dann aber im Kofferraum meines Autos eine Flasche mit Enteisungsspray ausgelaufen. Das riecht echt gut, und der Frost dürfte in diesem Winter in meinem Auto keine Chance haben.

Ich hoffe, daß wars jetzt. Ich könnte noch einiges aufzählen, was mich gestern ziemlich aus dem Gleichgewicht bringen wollte, doch, oh Wunder, ich hab drüber gelacht und das war wohl auch besser so.

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Montag, 26. November 2012

Mondnächte und schicke Kleider

Dieser kommende Vollmond hat es mal wieder in sich. Schlafen ist nicht drin.

Anstatt dessen suche ich im Internet nach einem schicken Kleid, was ich zu einer Party anziehen möchte. Auch eine Möglichkeit, die Nacht zu verbringen :)

Meine Wahl ist auf dieses Chiffonkleid hier gefallen, schick oder? Ich mag diesen amerikanischen Halsausschnitt. Bin mal gespannt, wie es in echt aussieht.

 

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Freitag, 23. November 2012

Gestrichen

bääh war das eine eklige Woche. Drunter und drüber, nix lief, nur Durcheinander, also wirklich. Diese Woche wird in meinem persönlichen  Jahreskalender gestrichen, so. Das wollte ich nur noch kurz erwähnt haben, fürs Protokoll :)

Halt eines war doch gut. Mein Konto erstrahlte in hellem Glanze dank Weihnachtsgeld. Mein Sternzeichen? Optimist :)

Let it snow

 

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Aktuelle Fensterdeko mit Windowcolor auf meinem Küchenfenster. Mein Wunschzettel für die nächste Woche. Der Wetterbericht verspricht Hoffnung auf mein Lieblingswetter :)))

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Ja ich weiß, einige von Euch mögen keinen Schnee, aber ich bin die absolute Schneekönigin und ich würde mich genau so (wie eine Schneekönigin) über viel Schnee freuen.

Und so hab ich dann schon mal das Küchenfenster schnee- und adventstechnisch vorbereitet.

Übrigens, daß ist mein neues Hobby, meine diversen Fenster mit Sprüchen und Symbolen zu bemalen. Schablonen waren gestern.

Aufräumen und umgestalten

Also, zunächst einmal die Nachricht gestern, München wird nicht meine neue Heimat. Die Würfel sind endlich gefallen. Ein Anruf unserer Betriebsrätin am Vortag hat mich vermuten lassen, daß eine Entscheidung ansteht. Sie sagte mir, das es sehr viele Bewerbungen gegeben hat und ich die Einzige wäre, die sich von außerhalb beworben habe. Sie wolle sich aber aufgrund meiner Bereitschaft, einen Umzug zu akzeptieren, für mich einsetzen. Da ich von der Qualifikation absolut perfekt für den Job wäre. Sie hat es bestimmt getan, aber die Wahl ist auf jemand anderen gefallen.

Ob ich jetzt enttäuscht bin? Ehrlich gesagt nein. Ich nehme es als das an was es ist. Eine Entscheidung. Seit dem ich mich im September auf die Stelle beworben habe, sind mir tausend Dinge im Kopf herum gegangen. Ich hatte Zeit ,meinen IstZustand zu analysieren und mich zu fragen, was München für mich bedeuten würde. Dabei ist mir einiges klar geworden.

Also gehe ich jetzt erlöst von der Anspannung ins Wochenende, sortiere mich ein bisschen und arbeite an Plan B, den ich noch nicht wirklich habe. Aber das wird schon, wenn ich eines bin, dann kreativ.

Aber nicht dieses Wochenende. Aber wer weiß, schon was morgen wieder los ist.

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Donnerstag, 22. November 2012

Die Sache mit dem Stolz

Der Stolz hat schon manchem ein Bein gestellt.

Wenn wir etwas richtig gut gemacht haben, oder unsere wirklich großen Ängste überwinden konnten, sind wir stolz auf uns, und das ist auch richtig und gut. Sich mal selber auf die Schulter klopfen, sich loben für das Getane, ist vollkommen in Ordnung und zeigt gesundes Selbstbewusstsein.

Anders sieht es aus, wenn man Stolz und Fairness nicht auseinander halten kann und denkt, ich mach und tue was ich will, ich lass mir doch nicht sagen, was ich zu tun hab, egal ob es fair ist, oder nicht.

Solche Auftritte sind dann so peinlich, daß ich geneigt bin, mich fremd zu schämen.

Das nenne ich nicht Stolz, sondern Egoismus und zwar ziemlich ungesunden Egoismus. Er wirft einen Schatten auf diese Person, oder sagen wir mal, er zeigt seine Schattenseiten sehr deutlich.

Oft sind es Menschen, die sich immer darüber beschweren, daß andere nie Rücksicht auf sie nehmen, die vom Leben ja so gebeutelt sind. Die benehmen sich dann anderen gegenüber wie die Axt im Wald und wundern sich auch noch, wenn der andere sie nicht wirklich zu seinen Freunden zählt und sich abwendet.

Warum ich das erzähle? Wie immer im Leben bekomme ich gerade eine Vorstellung dazu geliefert. Mir gehen die Themen nicht aus.

kängeruh

Mittwoch, 21. November 2012

Kräfte

 

Es sind wohl ziemliche Kräfte am Werk, die ziehen und zerren.

Mitten in der Nacht wach werden und fühlen, daß es brodelt in der Welt.

Der gestrige Tag war sehr unwirklich. Immer wieder stürmten neue, andere Nachrichten auf mich ein. Gar nicht so einfach, ruhig alles anzuhören und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Je länger der Tag fortschritt, desto besser wurden die Nachrichten.

Was mir im Moment für Geschichten erzählt werden, ist schon unglaublich, es geschehen derzeit Dinge. die die Menschen richtig aus der Bahn werfen. Vieles fühlt sich nach Erlösung, anderes auch nach unfreiwilliger Konfrontation mit der Wirklichkeit an.

Mir passieren im Moment Sachen, als würde ich an Fäden gezogen.  So langsam wird mir einiges klar, ich bekomme Antworten, auf Geschehnisse in meinem Leben, die ewig zurückliegen. Was mir so an Ideen durch den Kopf schiesst, denen ich dann nachgehe und feststelle, daß es sich absolut richtig anfühlt und wieder zu einer Antwort führt. Seit einigen Wochen gehe ich instinktiv meinen Impulsen nach und es ist erstaunlich, was dabei heraus kommt.

Am Wochenende bekam ich unvermittelt Antwort auf einen Traum, den ich vor ca. 15 Jahren hatte. Er ging mir nie aus dem Kopf und hat mich immer wieder beschäftigt, weil ich die Botschaft nur halb verstand. Jetzt bin ich mir sicher, was er zu bedeuten hatte. Und jetzt verstehe ich auch, warum mein Leben so ist, wie es ist.

 

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Foto: Marienheilgarten Großgemain

Sonntag, 18. November 2012

So ist es halt -Akzeptieren und danach handeln

 

Derzeit ist es so, das Situationen sich allmählich als gegeben herauskristallisieren. Es gibt keine Möglichkeit mehr, in die Vergangenheit zurückzukehren, außer gedanklich, aber ansonsten ist es jetzt Zeit, zu akzeptieren und den nächsten, neuen Schritt zu planen. Zum losgehen ist es noch ein bisschen zu früh, aber für kreative Überlegungen, das ausstrecken der Fühler nach dem, was jetzt kommen könnte, ist okay.  Mir brennt es schon mächtig unter den Hufen, aber der Startschuß für das Neue ist noch nicht gefallen. So wie mir, geht es derzeit vielen, sie spüren die Veränderung, wissen aber irgendwie noch nicht, wohin das führen wird.

Ich hatte gestern wieder mal ein Gespräch mit meinen Eltern. Ich bereite sie langsam und schonend darauf vor, daß ich eventuell demnächst umziehen werde, jobtechnisch. Ich spiele mit dem ,was wäre wenn. Und mit jedem Mal sehe ich, daß sie es ein bisschen mehr verstehen, sich damit beschäftigt haben.  Mit ihren Freunden darüber gesprochen haben und feststellen, daß auch deren Kinder in den gleichen Umbrüchen stecken.

Über ihre Ängste, die wahrscheinlich jeden erreichen, wenn man sie nie angeschaut hat. Auch über den Tod. Mein Vater hat sehr viel Angst vor dem Tod, er ist überhaupt ein Mensch, der Veränderungen gegenüber störrisch ist wie ein Esel. So war er schon immer. Ich glaube, wir werden noch sehr viel reden. Ich hoffe, ich kann ihm noch ein bisschen von seiner Angst nehmen.

Meine Kollegin hat mich diese Woche überrascht. Sie sagte, ach ich wollte mich übrigens bei Dir bedanken. Wofür fragte ich. Na für Deinen zarten Hinweis auf das Märchen "Der Fischer und seine Frau".

Sie beklagt sich oft über ihr Leben und das es nie so ist, wie es sein sollte. Dabei erfüllt sich ein Wunsch nach dem anderen bei ihr, doch sie ist in einer dauernden Unzufriedenheit.  Da hab ich ihr mal kurz aufgezählt, wieviele ihrer Wünsche in den letzten beiden Jahren bereits erfüllt wurden und das sie mir manchmal vorkäme, wie die Frau des Fischers in dem Märchen. Und das sie aufpassen solle, daß sie durch ihr ständiges Genörgel nicht irgendwann alles verlieren werde. Wobei wir wieder bei den Schicksalgesetzen angelangt wären.

Sie hat offensichtlich über meine Worte nachgedacht und es hat klick gemacht. Darüber freue ich mich. Denn sie sagt mir manchmal auch Dinge über mein Leben, die ich nicht sehen kann, weil ich zu nahe dran bin. Gespräche und Austausch und das spiegeln des anderen sind unschätzbar wichtig, wenn wir wieder einmal der Meinung sind, alle anderen sind ja viel besser dran, als man selbst.

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Bildquelle unbekannt

Samstag, 17. November 2012

Spontane Urlaubspläne

Irgendwie ist mir nach wegfahren und wie ich so bin, schau ich mir die noch freien Ferienwohnungen um den Chiemsee herum an.

Die Woche vor Weihnachten hab ich im Visier und jetzt  bin ich schon so gut wie weg. Vorausgesetzt ich bekomm die Wohnung, die ich möchte. Das wär doch was :)

Den Weihnachtsmarkt auf der Fraueninsel und anderes hab ich im Sinn :)

Ich wär dann beim geplanten Weltuntergang 2012 am Chiemsee :) in der Nähe der Himmelspforte (siehe Bild)

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Am liebsten natürlich mit Neuschnee

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Freitag, 16. November 2012

Warten und erkennen

Immer noch hab ich keine Nachricht erhalten, wegen meines Jobs in München. Derzeit macht mich die Warterei wahnsinnig. Ich halte es nicht gut aus in der Warteschleife.

Die Stimmung im Büro ist derzeit nicht besonders gut. Chefsache. Er hat heute einen Termin mit der Geschäftsleitung und es geht um den Erhalt seiner (unser aller) Geschäftstelle. Derzeit bekommt er am Stück die rote Karte gezeigt. Und das Gejammer geht uns echt auf die Nerven. Wir haben ihn oft genug gewarnt, daß es so, wie er sich das denkt, nicht mehr läuft. Nun the times are changing.

Und am Schluß wird abgerechnet. So ist es immer. Ich hab vor kurzem noch einen sehr interessanten Vortrag von Rüdiger Dahlke gesehen über die Schicksalsgesetze. Hochinteressant und eigentlich mehr als logisch. Nehmen und geben, oder geben und nehmen, alles hat seinen Ausgleich oder verlangt danach. Eine zeitlang geht es vielelicht gut, wenn Du Dich aus dem großen Topf bedienst, ohne etwas zurückzugeben, aber irgendwann kommt der Tag, an dem Du unmißverständlich aufgefordert wirst, Deinen Teil zu geben. Tust Du es nicht freiwillig, dann zwingt Dich das Schicksal. Der Ausgleich findet immer statt. Dabei hab ich im Laufe meines Lebens beobachten können, daß man durchaus nicht in die Quelle hineingeben muß, aus der man geschöpft hat.  Wichtig ist, daß Du das geben nicht vergisst. Ebenso wie manche Menschen das Nehmen vergessen, das funktioniert auch nicht wirklich.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

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Mittwoch, 14. November 2012

Lilith` s Töchter

 

Lilith ist mal wieder bei mir eingezogen, gedanklich meine ich. Von Zeit zu Zeit kommt sie zu Besuch und wir unterhalten uns :).

Ihr kennt Lilith? Sie war Adams erste Frau. Aber sie war eine eigenwillige Frau, die selbst bestimmte, ungehorsam gegen Adam war und doch tatsächlich beim Sex oben liegen wollte, sprich bestimmte, wo es beim Sex lang gehen sollte. Das machte Adam Angst, und er beschwerte sich bei Gott. Er wollte eine folgsame Frau, die genau das tat, was er wollte. Lilith machte ihm zuviel Scherereien. Sie hatte halt ihren eigenen Kopf . Also wurde Lilith aus dem Paradies verstoßen und Adam bekam eine neue Frau namens Eva. Der Rest ist bekannt. Meine persönliche Meinung ist, Lilith ist gegangen, sie hatte die Nase voll von diesem Adam. Soll sich doch eine Andere um Adam kümmern, er ist mir zu langweilig und ihm fehlt der Schneid.

Lilith wird gern als Repräsentantin für das Schattenreich, für das Dunkle Dämonenhafte hergenommen. Dabei war sie nur eine freie Frau, eigentlich das Urbild einer jeden Frau. Nur hat uns die Geschichte, die von Männern niedergeschrieben wurde, mal wieder verkauft, das sie ein ganz durchtriebenes Luder war. Na ja, die einen sagen so, die anderen so.

Ich mag Lilith, sie ist defenitiv meine Ahnin, und in Zeiten wie diesen stehen wir uns recht nahe und haben intensiven Austausch miteinander. Wenn Zweifel an mir nagen, wieso bei mir keine Beziehung länger als ein paar Jahre hält, es scheinbar keinen Mann gibt, der für mich gemacht ist, kommt sie vorbei, lacht und sagt, Kind hör auf zu grübeln, schau Dir das Leben Deiner Schwestern an, Du bist halt keine Eva, Du machst keine Kompromisse, und Dir sind andere Dinge wichtig und brauchst viel Zeit für Dich. Die lebenslange glückliche Ehe mit einem Mann ist ein Märchen, das sich seinerzeit die Kirchenfürsten ausgedacht haben, damit die Frauen nicht zu übermütig wurden. Dann sind die Romanschreiber und Hollywood Filmemacher noch dazu gekommen und haben diese wunderbaren Geschichten geschrieben. Wo alles gut wird, sich zwei Menschen begegnen, nach langem hin und her die Liebe gewinnt, und dann heiraten sie. Lustigerweise hören hier die Romane und Filme auf, und die Frauen denken dann, das ist das Paradies. Da möcht ich auch sein. In Wirklichkeit müsste Lilith dann die Geschichte weitererzählen, aber das tut sie nicht. Aus gutem Grund.

Lilith und ich sind uns einig, ein Mann allein macht noch keine glückliche Frau. Es gehört einiges mehr dazu, und dafür sind wir selbst verantwortlich. Aber wir wollen damit nicht sagen, daß ein Mann nicht durchaus dazu beitragen kann, das unser Leben schöner ist.

Manchmal, von Zeit zu Zeit.

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Dienstag, 13. November 2012

Wenig Licht viel Gefühl :)

Heute ist also Neumond und eine absolute Sonnenfinsternis, die allerdings nur in Südamerika und Australien sichtbar sein wird.

Der astrologische Himmel beschert uns eine ganze Menge Emotionen, ich hatte in der Tat sehr lebhafte Träume letzte Nacht, und verwirrt unsere Entscheidungsfindungen.

Der Rat von Osira*Sternenlichter* blog lautet, keine weitgreifenden Entscheidungen zu treffen, wir sind viel zu sehr in unsere Gefühle verwickelt und haben keinen klaren Blick.

Also träumen wir heute ein bisschen vor uns hin und warten, daß wieder Licht am Himmel erscheint. Die Möglichkeit besteht, auch im Außen Betrügereien zu unterliegen. Also keine Verträge unterschreiben und nicht alles glauben, was als absolut wahr und vertrauenswürdig daherkommen will.

Apropo Gefühl Mein blog hat letzte Nacht die 50.000 klicks geknackt, ich freue mich wirklich sehr über Euer Interesse an meinem blog. Vielen Dank dafür und das kommt von ganzem Herzen.

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Fotoquelle leider unbekannt

Sonntag, 11. November 2012

Herbstfarben

 

Heute morgen war so schönes Wetter, daß Winslow und ich gleich mal einen Fotospaziergang gemacht haben.

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Worauf ich wetten kann, immer wenn wir einem älteren Paar begegnen, sagt einer von beiden, mit Blick auf den weißen Hund, na der muß aber gleich in die Wanne. Wenn ich für jedes Mal einen Euro bekäme, könnte sich Winslow sein Essen selber kaufen :).

Ihm ist es wurscht ob er weiß mit dunklen Rändern ist, mir auch, er wollte nur wie ein Verrückter durch das raschelnde Laub rennen.

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Ich hab inzwischen nach schönen Motiven gesucht. Dieses Licht und die Farben sind einfach unbeschreiblich.

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Leider ist schon viel Laub abgefallen, aber ein Hauch von Indian Summer ist noch zu sehen.

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Am liebsten hab ich es, wenn sich alles schön im See spiegelt.

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Sogar etwas Blühendes hab ich noch gefunden

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Soviel Idylle, es war fast nicht auszuhalten. Postkartenmotive pur.

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Mooskrokodil??

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So, das wars erst mal. Schön wars. Ich hoffe, Ihr hattet auch einen schönen Sonntag.

Tagesgedanken zum 11.11.2012

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand, sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Fantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.
Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt!
Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.

Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit, das sind die langen, langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Geist in den Staub beugen.
Ob siebzig oder siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren! Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel, so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.
Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit, Größe, Macht vor der Erde, den Menschen und dem Unendlichen dein Herz erreichen, solange bist du jung.
Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere deines Herzens vom Schnee des Pessimismus und vom Eis des Zynismus bedeckt sind, dann erst bist du wahrlich alt geworden.

Albert Schweitzer

Diese Gedanken von Albert Schweitzer fassen meine Lebenserfahrung in gekonnten Worten zusammen. Meine Sehnsucht nach dem Wunderbaren ist ungebrochen ;))

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Samstag, 10. November 2012

Einfach mal die ewige Kinderwelt verlassen

 

Gerade eben komme ich vom Sternenlichter blog zurück, siehe rechte Seite meines blogs, und finde dort ein Thema, mit dem ich nun schon eine Weile beschäftigt bin.

Wir leben ständig, auch als Erwachsene in einer Kinderwelt. Das heisst, das die meisten von uns einfach nicht die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Schuld an allem sind, "die da oben" (wobei ich mich immer frage, meinen die Leute die Götter? nein sie meinen in der Regel die Poltiker, und die sind oben?????), oder der Chef ist schuld, der Vermieter, also immer einer der vermeintlich etwas über unser Schicksal zu bestimmen hat. Die Eigenverantwortung wird zwar viel genannt, aber - selten gelebt.

Erwachsene Menschen geben ihre persönliche Verantwortung und Entscheidung in die Hände ihrer Partner (Beispiel wenn ich das und das tue, macht mir meine Frau die Hölle heiß, oder auch ich muß heute pünktlich nach Hause gehen, mein Mann möchte sein Abendessen auf dem Tischhaben wenn er nach Hause kommt), mein Arzt hat gesagt ich muss unbedingt das und das Medikament, oder die und die Operation machen lassen, es geht nicht anders).

Ja solche Sätze gibt es auch heute noch, und sie sind so lächerlich, das es mich schüttelt, wenn ich sie höre. Es traut sich keiner die Wahrheit zu sagen, oder nachzuhaken, nein wir schieben mal schnell die Verantwortung auf andere, das hört sich besser an, und glaubt tatsächlich, man seie aus dem Schneider.

Hört Euch mal selber zu, wenn Ihr das nächste Mal, wenn es eigentlich heissen sollte, das ist meine Entscheidung, wieder die da oben, meine Frau, mein Mann, mein Hund oder sonst wen vorschiebt.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Kinder Ich an (ich warte auf den ersten Schnee grins) Kinder Ich aus.

rheinufer

Freitag, 9. November 2012

Übers nicht begreifen wollen

Kennt Ihr das? Ihr habt mit jemanden gebrochen, es reichte einfach, das Maß war übervoll und da kam der berühmte Tropfen auf das Fass und Aus.

Doch der andere sieht es nicht ein, glaubt, das er sich auch dies und das hatte erlauben dürfen, weil Du ja schon hunderttausend Mal verziehen hast, auch wenn Du dazu überhaupt keinen Anlass mehr hattest, außer Deinen Gefühlen, die es noch nicht begreifen konnten.

Doch dann kam der Tag und Du warst Dir sicher, mir reicht es jetzt und jetzt übernehme ich entgültig "mir zur Liebe" die Verantwortung und lasse mich nicht weiter in Dinge verwickeln, die mir nicht gerecht werden und nicht gut tun.

Der andere begreift aber nicht, und versucht auf mehr oder weniger subtile Art den Kontakt wieder herzustellen. Hat doch sonst auch immer geklappt. Nun ist es an Deinem Gegenüber zu begreifen, daß Du nicht mehr bereit bist, so weiterzumachen. Das Du es Dir wert bist, zu Deinen Bedingungen zu leben und Freundschaft nicht nur nehmen heisst, sondern füreinander dasein, immer und jederzeit.

Das Wort Freundschaft wird wahrscheinlich noch öfter missbraucht, als das Wort Liebe, oder zumindest gleich viel.

Auf der anderen Seite erlebe ich gerade, daß Freundschaft manchmal durchaus aus einem Haufen verbrannter Erde entstehen kann. Wenn ein Phönix das Fliegen lernt.

 

spiralen

Mittwoch, 7. November 2012

Gelungene Gespräche

 

Heute morgen also komme ich ins Büro und bin auf feindliche Stimmung gefasst.

Aber - alles ist samtweich, gesprächig und die Kolleginnen haben ein wenig rote Äuglein. Sie haben sich ausgesprochen und sich wieder vertragen. Wunderbar. Alles ist gut. Hach ich liebe es, wenn es harmonisch ist.

Hunde dürfen bleiben und alles ist gut.

mädelsabend

Zuviel

Seit fast 24 Jahren gehe ich nun mit Hund ins Büro. Als ich damals in unserem Unternehmen anfing, gab es einen Bürohund namens Oskar und er war ein sehr ruhiger und verträglicher Bobtail. Ich liebte ihn von anfang an, er gehörte meiner Kollegin,  und ich habe viele Mittagspausen beim Spazierengehen mit Oskar verbracht.

Als ich ein halbes Jahr später dann mit meinem Chef in ein noch hundefreies Büro umgezogen bin, vermisste ich Oskar sehr. Und nach einem halben Jahr kam mir der wunderbare Gedanke, ein eigener Hund, den ich schon lange wieder haben wollte, das wärs.

Mein Chef hatte nichts dagegen und so kam mein erster Westhighland Terrier Morris in mein Leben. Daraus wurde dann nach sechzehn gemeinsamen Jahren der zweite "Westie" namens Winslow.

Mein Westie wurde sozusagen zum Maskottchen und war immer sehr beliebt und willkommen.

Nun hat sich unsere Geschäftstelle aber mittlerweile zu einer gemischten Gruppe, Menschen mit Hunden entwickelt. Im Nachbarbüro, das auch zu unserem Unternehmen gehört, gibt es 3 Hunde und seit letzter Woche hat das Büro, in dem ich sitze, auch noch Verstärkung von einer ganz süssen erwachsenen Hundedame bekommen. Meine Kollegin hat sich einen langgehegten Herzenswunsch erfüllt. Das Timing ist nur denkbar schlecht.

Wie ich schon sagte, stehen wir kurz vor der Schließung und sie weiß letztendlich, genau wie ich, noch nicht, wo sie demnächst arbeiten wird und ob dort auch ein Hund willkommen sein wird.

Die Hunde vertragen sich sehr gut, es ist ruhig in den Büros und jeder Hund liegt brav unterm Schreibtisch und verschläft den Arbeitstag von Frauchen. Nur unsere zuletzt dazu gekommene Kollegin, die jetzt ein halbes Jahr wegen Krankheit ausgefallen war, fühlt sich gestört. Sie mag keine Tiere, Und hat meiner Kollegin die Hölle heiß gemacht, sie könne so nicht arbeiten. Das Recht ist natürlich auf ihrer Seite, aber sie ist die Einzige, die keine Tiere mag.  Ein heikles Thema, denn wenn sie es offiziell macht und sich beschwert, werden demnächst alle Hunde nicht mehr mit  ins Büro kommen dürfen.

Nach meinem Gefühl wird sich hier ein Konflikt entwickeln, bei dem sich natürlich auch eine gewisse Unbeliebtheit bahn brechen wird, sollte sie darauf bestehen, daß alle Hunde zu Hause bleiben müssen.

Es ist ein Machtspiel, das nicht gut ausgehen kann. Hier ist Recht und Verträglichkeit ein Kontrapunkt. Ich wäre für ein eigenes Büro der Kollegin, die sich durch die Hunde gestört fühlt. Das würde ihr auch sehr entgegen kommen, da sie sich auch offensichtlich durch die Anwesenheit von uns, ihren Kolleginnen gestört fühlt.

Sie hat sich von Anfang an bei uns nicht wohl gefühlt, und das lässt sie uns auch gerne spüren. Vielleicht wäre das für alle die beste Lösung. Wir werden sehen.

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Montag, 5. November 2012

Zum Niederknien lecker, selbst gebackenes Brot

 

Am Wochenende hab ich meine Vorratsschublade aufgeräumt. Hier türmen sich Nudeln, Reis, Gewürze, Puddingpulver und Backmischungen für Brot.

Ich mag am liebsten Brot aus Dinkelmehl, das vertrage ich am besten. Und wenn ich dann mal Zeit und Lust hab, back ich mir mein eigenes Brot.  So geschehen an diesem Wochenende. In die Brotbackmischung schütte ich dann noch Fenchel -und Kümmelkörner, manchmal, falls vorrätig auch noch Anis mit dazu.

Das Aroma dieses Brotes ist einfach nur zum Niederknien lecker. Wenn ich irgendwo zu einer Mitbring-Party eingeladen bin, werde ich zwangsverpflichtet so ein Brot zu backen :).

Und da wir gerade vom niederknien reden, Überleitung auf meine Tempelgöttin - hier noch ein Bild aus der Frontalen. Dafür das ich über eineinhalb Jahre nicht am Brenner war, bin ich zufrieden mit dem Ergebnis (Eigenlob aus).

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Sonntag, 4. November 2012

Rückwärtsgang

Der Planet Merkur wechselt in der Nacht vom 6. auf den 7. November von der Erde aus gesehen die Richtung und ist danach bis zum 27. November rückläufig. In dieser Zeit folgt vieles nicht den Gesetzen der Logik, und es ist oft nicht möglich herauszufinden, warum etwas so und nicht anders verläuft. Auch die Gefahr von Missverständnissen, einseitigen Informationen oder mysteriösen Fehlern ist deutlich erhöht. Es empfiehlt sich daher vor allem bei neuen Projekten, Plänen und Erstkontakten in dieser Zeit besondere Vorsicht walten zu lassen und entsprechende Verhandlungen allenfalls aufzuschieben. Paradoxerweise können – vor allem in Geschichten und Projekten, die bereits seit längerem aktuell sind – sich nun auch unerwartet Türen öffnen und Lösungen für bisher Unlösbares gefunden werden. Oder es wird eine Wahrheit hinter der sichtbaren Wahrheit entdeckt, wodurch es gelingt, grössere oder tiefere Zusammenhänge in einer komplexen Geschichte zu erkennen. Die Zeit eignet sich daher ganz besonders für Forschungsprojekte aller Art, aber auch zur Überarbeitung von bestehenden Abmachungen und Zukunftsplänen.

Auszug Text von Verena Bachmann

Wenn Merkur rückwärts läuft, kann es einiges an Pannen geben. Vor allem im technischen Bereich. Also wundert Euch nicht, wenn in den nächsten Wochen das Handy, der Computer oder sonst eine Kommunikationsebene spinnt. Das ist so bei rückläufigem Merkur.

Eine schöne Woche für Euch.

Freitag, 2. November 2012

Eine Göttin passend zum blog

Gestern hab ich mich mal wieder über das Glas hergemacht. Mir schwebte eine Tempelgöttin vor, für meinen blog.

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Natürlich in orange :)

Da lehnt sie nun verträumt an einem "Baum" und macht eine recht gute Figur. Das hab ich mal auf die Schnelle fotografiert. Mal sehen, ob ich sie noch besser ins Licht rücken kann. Göttinnen mache ich sehr gern und ihr werden sicher in nächster Zeit noch einige folgen.

Donnerstag, 1. November 2012

Begeisterung

Gerade heute, wo die Geister der Ahnen uns rufen, fällt mir dieses Wort zu.

Begeisterung statt Angst ist die Triebkraft, die heute so vielen fehlt. Willst Du etwas anders machen, etwas neues machen, was steht da ganz vorn? Angst? Ein ganz schlechter Ratgeber.

Nein Begeisterung ist das, was uns nach vorne treibt, uns erfinden lässt, uns in die Hufe kommen lässt.

Bei meinem Gespräch in München hab ich erkannt, das ich nur mit Begeisterung überzeugen kann, nicht mit Statistiken, Zahlen usw.

Eine Frage des Gremiums war, was würden Sie Ihrem zukünftigen Chef, der keine Ahnung von diesem Zweig des Unternehmens hat, mit auf den Weg geben? Meine Antwort war, die Begeisterung, die ich empfunden habe, als ich in dieses Unternehmen eintrat, und die man mir vermittelt und vorgelebt hat.

Schweigen, erstaunte Blicke. Männer in bestimmten Positionen können offensichtlich nur noch über Zahlen, Daten, Fakten referieren. Wie langweilig ist das denn. Das was den meisten Unternehmen heute fehlt, den Mitarbeitern und den Kunden, ist die Begeisterung, die ehrlich und spürbar vermittelt und rübergebracht wird.

Ob ich sie überzeugen konnte, ist mir unterm Strich egal. Ich möchte begeistern und begeistert werden. Nur so bin ich bereit, Risiken einzugehen und hinter einer Idee zu stehen.

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