Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 22. November 2012

Die Sache mit dem Stolz

Der Stolz hat schon manchem ein Bein gestellt.

Wenn wir etwas richtig gut gemacht haben, oder unsere wirklich großen Ängste überwinden konnten, sind wir stolz auf uns, und das ist auch richtig und gut. Sich mal selber auf die Schulter klopfen, sich loben für das Getane, ist vollkommen in Ordnung und zeigt gesundes Selbstbewusstsein.

Anders sieht es aus, wenn man Stolz und Fairness nicht auseinander halten kann und denkt, ich mach und tue was ich will, ich lass mir doch nicht sagen, was ich zu tun hab, egal ob es fair ist, oder nicht.

Solche Auftritte sind dann so peinlich, daß ich geneigt bin, mich fremd zu schämen.

Das nenne ich nicht Stolz, sondern Egoismus und zwar ziemlich ungesunden Egoismus. Er wirft einen Schatten auf diese Person, oder sagen wir mal, er zeigt seine Schattenseiten sehr deutlich.

Oft sind es Menschen, die sich immer darüber beschweren, daß andere nie Rücksicht auf sie nehmen, die vom Leben ja so gebeutelt sind. Die benehmen sich dann anderen gegenüber wie die Axt im Wald und wundern sich auch noch, wenn der andere sie nicht wirklich zu seinen Freunden zählt und sich abwendet.

Warum ich das erzähle? Wie immer im Leben bekomme ich gerade eine Vorstellung dazu geliefert. Mir gehen die Themen nicht aus.

kängeruh

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