Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 16. November 2012

Warten und erkennen

Immer noch hab ich keine Nachricht erhalten, wegen meines Jobs in München. Derzeit macht mich die Warterei wahnsinnig. Ich halte es nicht gut aus in der Warteschleife.

Die Stimmung im Büro ist derzeit nicht besonders gut. Chefsache. Er hat heute einen Termin mit der Geschäftsleitung und es geht um den Erhalt seiner (unser aller) Geschäftstelle. Derzeit bekommt er am Stück die rote Karte gezeigt. Und das Gejammer geht uns echt auf die Nerven. Wir haben ihn oft genug gewarnt, daß es so, wie er sich das denkt, nicht mehr läuft. Nun the times are changing.

Und am Schluß wird abgerechnet. So ist es immer. Ich hab vor kurzem noch einen sehr interessanten Vortrag von Rüdiger Dahlke gesehen über die Schicksalsgesetze. Hochinteressant und eigentlich mehr als logisch. Nehmen und geben, oder geben und nehmen, alles hat seinen Ausgleich oder verlangt danach. Eine zeitlang geht es vielelicht gut, wenn Du Dich aus dem großen Topf bedienst, ohne etwas zurückzugeben, aber irgendwann kommt der Tag, an dem Du unmißverständlich aufgefordert wirst, Deinen Teil zu geben. Tust Du es nicht freiwillig, dann zwingt Dich das Schicksal. Der Ausgleich findet immer statt. Dabei hab ich im Laufe meines Lebens beobachten können, daß man durchaus nicht in die Quelle hineingeben muß, aus der man geschöpft hat.  Wichtig ist, daß Du das geben nicht vergisst. Ebenso wie manche Menschen das Nehmen vergessen, das funktioniert auch nicht wirklich.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

herbstmorgen 021

Kommentare:

Manou hat gesagt…

Hallo liebe Anita,

dass du noch keine Antwort aus München bekommen hast finde ich echt schade. Dabei habe ich so die Daumen gedrück.
Aber heutzutage ist es in der Job-Welt wirklich kein Zuckerschlecken. Alles wird so lax behandelt, als sei der Mensch nur noch eine Ware und kein Individuum.
Informationsfluss - was ist das ? Mich ärgert so eine Einstellung.

Kopf hoch - ich drück weiterhin ALLE Daumen :-)))

Liebe Grüße
Manou

anita hat gesagt…

Danke liebe Manou,
man hatte mich zwar schon bei dem Gespräch darauf hingewiesen, daß es etwas dauern wird,weil die Entscheidung einigen Gremien vorgelegt werden muß. Und da die Firmenleitung mit unserem Betriebsrat derzeit gar keinen guten Stand hat, aufgrund der vielen unverständlichen Entlassungen, gibt es sicher einiges Gerangel. Machtspiele sag ich nur. Es ist schon eine eigenartige Zeit. Vieles ändert sich.
Sei lieb gegrüsst und hab ein schönes Wochenende.
Anita