Heute bekam ich eine newsletter von meiner verehrten schamanischen Lehrerin Jutta Hartmann. In der Zeit, in der ich von ihr den schamanischen Weg lernte, habe ich sehr viel über das Sichtbare und Unsichtbare, was uns im Leben lenkt, gelernt.
Und da war dann wieder das Thema, was mich derzeit so beschäftigt, und worüber ich bereits im letzten Post geschrieben habe, die Glaubenssätze.
Das was wir von anderen über die Welt erfahren, was wir von der Welt erfahren haben, was uns Freude und was uns Schmerz bereitet hat. Manches haben wir übernommen, ohne es je wirklich zu hinterfragen. Und das Wichtigste, es hat sich in unserem Körper festgesetzt, als teilweise diffuses Gefühl, als etwas was wir nicht fassen, nicht mit Worten beschreiben können, aber dennoch in bestimmten Momenten einfach präsent ist und uns lähmt.
Ich habe das Gefühl, das eine Zeit angebrochen ist, sich damit intensiver als je zuvor auseinander zu setzen. Das gerade jetzt eine Zeit ist, diese Glaubenssätze aufzuspüren und aufzulösen.
Durch das tanzen, was ich derzeit mit so grosser Intensität und Freude tue, haben sich bei mir einige Dinge gelöst, die sich in meinem Körper, oder sagen mir mal, an meinem Körper festgesetzt haben. Durch die Bewegung haben sie irgendwie keine Chance mehr, bei mir zu bleiben und mich weiter zu belästigen. Ich kann es nicht anders beschreiben. Es kommt wieder etwas in Fluss, ich nenne es mal die Lebensenergie, die Lust auf Veränderung, das Statische hat wenig Chance an mir zu kleben. All das habe ich seinerzeit auch schon bei Jutta gelernt, habe es leider nur wieder vergessen.
Es heisst nicht umsonst Bewegung heisst Leben. Es gibt für alles eine Zeit. Für den einen ist es ersehnte Ruhe, für den anderen die Bewegung. Der eigenen Intuition die Möglichkeit zu geben, Dir zu verraten, was Du gerade benötigst, das ist die Sprache ohne Worte, die es zu lernen gilt.