Heute will ich mal wieder über ein Buch berichten, was ich jetzt zum 3. Mal gelesen habe.
Es ist von einem Therapeuten und Heiler geschrieben worden (Abdi Assadi) der in New York lebt und arbeitet. Er selbst war drogen- und alkoholabhängig und hat einen Weg gesucht in erster Linie sich zu heilen und in dieser Welt mit mehr Gelassenheit und innerer Ruhe leben zu können.
Er deckt viele der esoterischen Praktiken auf, die zwar kurzfristig helfen, aber eben eine neue Art von Abhängigkeit in diese Praktik oder eben zu dem Menschen, der die Praktik ausübt, verursachen.
Und wenn ich ehrlich bin, hat er in vielem Recht, weil ich es selber so sehe. Ruhig und gelassen zu werden, ist ein Weg, der mit viel Arbeit und Ehrlichkeit mit sich selbst einhergeht. Das geht nicht mal eben so. Es bedeutet, sich mit seinen Verletzungen aus der Kindheit, unter Mithilfe von wirklich guten Psychotherapeuten auseinanderzusetzen und diese wirklich zu heilen. Es bedeutet auch, zu erkennen, das Du alles, was Du brauchst, in Dir selbst trägst, das Du ein starkes Wesen bist, was mit allem verbunden ist. Das zu verstehen, ist nicht einfach. Die grosse Sehnsucht von fast allen Menschen, in einer harmonischen Partnerschaft zu leben, mit dem versteckten Wunsch, der oder die Partnerin soll mir das geben, was ich mir selbst nicht geben kann, und wehe wenn nicht, ist der grösste Trugschluß, dem wir alle zum Opfer fallen. Kein anderer Mensch kann Dir das geben, was Du Dir selber nicht zugestehst.
Sich selber lieben zu lernen, der beste Mensch zu werden, der ich sein kann, braucht Unterstützung, ohne Zweifel, aber das grösste Stück müssen wir selber tun. Dazu müssen wir aber erst einmal bereit sein, uns mit uns selbst zu beschäftigen und unseren Schatten ins Auge zu schauen und uns zu vergeben, das wir eben Fehler haben.
Das alles ist in diesem Buch nachzulesen. Es ist viel Stoff und ich habe erst nach dem dritten Mal lesen alles erkannt, was darin enthalten war.