Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 31. Dezember 2013

Der letzte Tag des Jahres

Ich wünsche Euch allen da draußen einen friedvollen und harmonischen Übergang.

Veränderungen, neue Blickwinkel, Bewegung aus der Routine heraus. Kurz gesagt ein aufregendes, anregendes 2014

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Sonntag, 29. Dezember 2013

Das Geheimnis des Wünschens

In den letzten Wochen des Jahres tut sich für mich die Schatzkiste auf. Vieles was ich mir im Laufe des Jahres gewünscht habe, erfüllt sich auf eine ganz unspektakuläre Art und Weise.

Ich bin völlig unbedarft unterwegs und finde mich auf der Sterntalerwiese wieder. Vieles wonach ich angestrengt gesucht habe und inzwischen wieder vergessen, bzw. meinen Focus abgewendet habe, kommt einfach so zu mir.

So geht das also mit dem Wünschen, dachte ich gestern. Wünschen, nicht mehr dran denken, vertrauen. Wenn es in Dein Leben passt, wird es kommen. Meine Theorie ist, so lange Du mit Gedanken Deine Wünsche festhälst, können sie sich nicht erfüllen.

Mein persönlich größter Wunsch hat sich in meinem Leben bereits erfüllt und ich staune heute noch darüber und doch war mir sonnenklar, das er sich erfüllen wird.

Ich wollte immer, solange ich denken kann, ein eigenes Pferd haben. Alle Erwachsenen habe ich damit verrückt gemacht. Immer hieß es, nein, das geht nicht, dafür haben wir kein Geld. blablabla.

Dann, als ich in die Ausbildung kam, Jungs in mein Leben kamen, habe ich endlich locker gelassen und mein Focus galt anderen Dingen. Und siehe da, der Weg ebnete sich, und irgendwann, ich stand am Drachenfels im Siebengebirge an einer Pferdekoppel und schaute den Pferden beim grasen zu, kam die Initialzündung. Mein damaliger Freund hörte mir zu, wie ich sagte, ich würde so gern reiten lernen und eng mit Pferden zu tun haben. "Na warum lernst Du dann nicht endlich reiten?" Und von da an kam eins zum anderen. Die Zeit war reif und mein Wunsch wurde auf Umwegen erfüllt, bis hin zum eigenen Pferd. Et voila. Ich liebe die Pferde und sie lieben mich. Was zusammen gehört, kommt zusammen.

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Bildquelle leider unbekannt

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Zum richtigen Zeitpunkt

Meine Intuition und mein Vertrauen, das sich die richtigen Dinge und Menschen zur richtigen Zeit zeigen ist mein bester Wegweiser.

Seit einiger Zeit fühlt sich mein Körper nicht wohl, mein Herz sagt, da ist etwas, was mir weh tut, wohin Du nicht mehr schauen willst, aber es ist da und will beachtet werden.

Ich sage dann, ja mein liebes Herz, Du wirst wieder heil, es dauert halt seine Zeit. Aber das Herz sagt, ich brauch ein bisschen Hilfe, wenn Du Dir die bitte holen würdest? Hmmh aber wo, wie was?

An meinem ersten Urlaubstag gabs dann noch eine Bestätigung, wo der Hase, das Herzchen , im Pfeffer liegt. Autsch. Und was nun? Alles kam wieder hoch in einer Heftigkeit und Deutlichkeit, die mir sagte, nix ist verheilt und wieder gut, da ist Hilfe nötig und zwar baldmöglichst.

Am darauf folgenden Sonntag war ich auf einer Geschäftseröffnung, bei einer Bekannten, und ich hoffte dort, eine befreundete Heilpraktikerin zu treffen um mich über ein geeignetes Mittel auszutauschen. Leider war sie nicht da, ich fragte, ob sie den eingeladen wurde. Aber sicher und sie hat auch zugesagt. Als ich schon meinen Mantel anhatte, und dabei war mich von der Gastgeberin zu verabschieden, kam die Ersehnte zur Tür hinein. Gott sein Dank und innerhalb von 5 Minuten, wir kennen uns gut, und wissen, wie wir ticken, haben 2 Empfehlungen für spagyrische Mittel und ein Termin bei ihr Anfang Januar mir auf die Sprünge geholfen.  Nun beginnen die Mitel wohltuend zu wirken, es geht mir von Tag zu Tag besser und fühle mich wieder wohl in meinem Körper.

Für mich war Weihnachten schön, entspannend und ich refkektiere das vergangene Jahr. Alles ist gut, so wie es ist.

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Montag, 23. Dezember 2013

Schöne Weihnachtstage

Ich hoffe, der Vorweihnachtsstress hält sich bei Euch in Grenzen. Ich weiß noch nicht, ob ich Lust habe, etwas während der Weihnachtstage zu schreiben, deshalb wünsche ich Euch jetzt schon eine friedvolle Weihnachten.

Und fahrt nicht so schnell, sonst werdet Ihr noch geblitzt, wie dieser vielbeschäftigte Herr mit seinem tollen Schlitten :D

Rentierschlitten

Bildquelle leider unbekannt :D

Ansonsten erhebe ich mein Glas auf Eurer Wohl, und bedanke mich von Herzen für Euer Interesse an meinem blog und Eure Kommentare. Es war mir ein Vergnügen, meine Gedanken mit Euch zu teilen.

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Samstag, 21. Dezember 2013

Zeit der Stille oder stade Zeit

 

Heute ist der kürzeste Sonnentag des Jahres, das Julfest. Der Sieg der Sonne über die Dunkelheit und ab morgen geht es dann langsam wieder aufwärts in die hellere Zeit. Doch bis dahin ist es noch ein Stück und zunächst heiße ich die Stille der nächsten nächsten 14 Tage willkommen, in denen ich Urlaub habe und das Jahr Revue passieren lasse. Viele haben dieses Jahr als sehr anstrengend und aufreibend empfunden. Ich sehe es als Reinigungsjahr mit all seinen Überschwemmungen hier in Deutschland und auch anderswo auf unserem Planeten.

Vieles ist zum Vorschein gekommen, was bisher verschwiegen und verdeckt war. Die Karten kommen immer mehr auf den Tisch. Keine Zeit ,weiter von endlosem Wirtschaftswachstum zu träumen oder von nicht enden wollendem Strom aus der Steckdose. Von nie enden wollender Liebe zwischen Mann und Frau. Ich hab es ja schon einmal beschrieben, dieser Holywood Kitsch wurde unserer Generation in den Kinos vorgegaukelt und alle Mädchen hofften auf ihren persönlichen Traumprinzen. Die Wirklichkeit sieht anders aus, das weiß jeder, der jenseits der Dreißig angekommen ist. Aber mit nachkarten ist nichts aus der Welt zu schaffen. Und es gibt hoffentlich Freunde in unserem Leben, und wenn man ganz viel Glück hat, Familie, die uns den Rücken stärken in anstrengenden Zeiten, und sich in angenehmen Zeiten mit uns freuen.

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Gerade jetzt im Dezember empfinde ich es als eine Zeit der freundlichen Einladungen, der netten Gespräche, neuen Impulsen. Dieser Monat ist abgesehen vom Juni, den ich mit seinem unbändigen Entfalten der Pracht und Fülle von Gaia als wunderschön in Erinnerung habe, der schönste Monat des Jahres. Es zeigt sich für mich jetzt schon, was nicht mehr zu mir gehört, was bei mir bleibt und was neues dazu kommen darf.

Für die Rauhnachtzeit habe ich ein kleines Ritual mit einer Schachtel und 13 Wunschzetteln. Darauf schreibe ich jeweils einen Wunsch, falte den Zettel zusammen und lege die 13 Zettel in die Schachtel. Ab dem Abend des 24. Dezember werde ich jeden Abend einen Zettel in eine feuerfeste Schale, oder wenn vorhanden in den Kamin werfen , ohne den Zettel zu lesen, und ihn somit der Kraft des Feuers übergeben. Den letzten,also den 13. Wunschzettel darf ich am 13. Abend öffnen und lesen. Welcher Wunsch ist übrig geblieben? Um den kümmere ich mich dann selbst, damit er in Erfüllung gehen kann. Übrigens lege ich auch 2 unbeschriebene Zettel mit hinein. Da kann sich etwas entfalten, was ich jetzt noch nicht ahne.

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Dienstag, 17. Dezember 2013

Vollmond in den Zwillingen

Gestern abend stand das Telefon nicht still. Dauernd gingen bei mir sms ein und aus. Mindestens eine Stunde lang. Ich hatte auch so ein starkes Mitteilungsbedürfnis und vielen meiner Freunde ging es offensichtlich ebenso. Auch konnten wir gestern im Büro plötzlich alle wieder miteinander reden, nach dem letzte Woche teilweise die Kommunikation ziemlich ins stocken geraten war.

Ein Knoten ist geplatzt. Viele Verabredungen stehen noch an, freundliche emails erreichen mich. Ich mag solche Zeiten, weil ich selbst ein Zwillingsmond bin, fühle ich mich mit dieser Energie absolut in meinem Element. Kommunikation und soziale Kontakte sind mein Leben.

In der letzten Woche hat alles ein bisschen den Hang zum dramatischen, finde ich. Vieles wird sehr stark überzogen und übertrieben. Selbst der Himmel hatte gestern ganz große Farben. Ich konnte meine Augen kaum davon lassen. Wunderschön.

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Montag, 16. Dezember 2013

Themen die mich schlaflos machen

Gestern hatte ich Besuch von einem Freund. Er ist sozial schon seit Jugend auf sehr engagiert und erzählt mir oft von Menschen, die in Not sind, die er in irgend einer Weise begleitet und was aus ihnen wird. Zur Zeit betreut er unter anderem 2 junge Frauen mit, die von Kindheit an mißbraucht, mißachtet und ungeliebt sind. Beide sind schon einmal im Entzug entweder bezüglich Drogen oder sogar Alkohol und Drogen gewesen. Sie haben Menschen, die sich wirklich nun um sie kümmern, ihnen Hilfe anbieten. Trotzdem begeben sich beide immer wieder freiwillig in die Nähe von Menschen, die ihnen immer und immer wieder Leid zufügen. Kommen zurück zu denen, die ihnen Hilfe bieten, lassen sich aufpeppeln und rennen wieder zu ihren Peinigern.

Diese Menschen sind so auf Leid geprägt und das von frühester Kindheit an, das sie immer wieder in das alt bekannte, wenn auch schmerzhafte Muster zurück gehen. Früher hätte ich mich zu diesen Menschen ganz anders gestellt, heute weiß ich, das sie es irgendwie selbst verstehen und ändern müssen, von außen kann man nur Hilfestellung geben und sich nicht zu sehr emotional einbinden. Das ist ein schwerer Weg, für alle Beteiligten.

Dazu ist das Wochenhoroskop von Sabine Herm sehr passend, den die Sterne stehen genau richtig zu diesem Thema.http://www.newslichter.de/2013/12/sternennews-deine-liebe-leben/

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Nimm die Geschenke an, die das Leben für Dich bereit hält, Du hast sie wirklich verdient.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Wunderweiße Nächte

 

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Es gibt so wunderweiße Nächte,
Drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert manchen Stern so lind,
Als ob er fromme Hirten brächte
Zu einem neuem Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.

~ Rainer Maria Rilke

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Neuer Kalender

Mein neuer Kalender für 2014 ist mit der Post gekommen. Ich mag Kalender, in denen ich gleichzeitig etwas interessantes lesen,  und mir ein paar Notizen zum Tag machen kann.

Diesmal ist meine Wahl auf We"Moon 2014 gefallen. Der Kalender vereint astrologisches und altes Wissen über Gaia und deren Rhythmen. Gekrönt mit wunderschönen Bildern und Gedichten von talentierten Frauen.

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So sieht er von vorne aus

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und das ist eine aufgeschlagene Seite. Ist er nicht wunderschön? Die Texte sind in englisch und deutsch.

Wer den Kalender gern bestellen mag, bitte hier entlang http://www.christel-goettert-verlag.de/1----kalender-info.htm

Samstag, 7. Dezember 2013

Lehrgeld

Einmal im Leben trifft es Dich. Du gehst aus der Tür, greifst Dir in Gedanken den Schlüssel und ziehst die Tür hinter Dir. Leider war es der falsche. Nun stand ich da, mit dem Autoschlüssel in der Hand und hatte mich ausgesperrt. Samstagnachmittag kurz nach vier. Na prima. Und jetzt?

Diese Woche hatte ich den tollen Gedanken, trenn doch mal den Autoschlüssel vom Haustürschlüssel, das ist doch besser. Tja wenn man das gewohnt ist, vielleicht. Ich hab das aber mein Leben lang alles zusammen an einem Schlüsselbund. Grober Fehler.

Also hab ich durchgeatmet, bei meinen Lieblingsnachbarn geklingelt und mein Leid geklagt. Hausmeister angerufen, mailbox dran. Hausverwaltung, dasselbe Spiel. Schweren Herzens den Schlüsseldienst angerufen. Das wird sicher teuer, dachte ich. Die Tür sieht nicht so aus, als würde die schnell aufzumachen sein.

Zehn Minuten später stand ein freundlicher Mann mit seinem Köfferchen vor der Haustür. Freundlich, ein Lächeln auf dem Gesicht. Na dann wollen wir mal sehen, sagt er. Schaut sich meine Wohnungstür an, holt eine Handvoll Dietriche heraus, nimmt einen, klick klack, Tür auf.  "Ging ja schnell und ohne was kaputt machen zu müssen, das ist das Wichtigste". Dann sagte er mit den Preis, der wirklich anständig war. Ich hatte mit schlimmerem gerechnet. Zum guten Schluß bekam ich noch den kostenlosen Rat, immer die Tür abzuschließen, wenn ich weg gehe. "Sie sehen ja, wie schnell die Tür aufgeht, wenn man das richtige Werkzeug hat".

Ich hab versprochen, das ich das ab sofort mache und das tue ich wirklich. Mir sitzt der Schock noch ein bisschen in den Knochen.

Einen Ersatzschlüssel hab ich jetzt auch sicher deponiert. Das wollte ich sowieso schon länger machen. Alles wieder gut.

Freitag, 6. Dezember 2013

Einfach schön

Freitags nicht arbeiten zu müssen ist wirklich schön. Vor allem wenn es draussen stürmt und der erste Schnee für dieses Jahr auf den Straßen wieder mal für ein Chaos sorgt.  Dafür bin ich dann ganz entspannt gegen zehn Uhr ins Einkaufscenter gefahren.  Da war es gemütlich und warm und ich hab noch ein bisschen was eingekauft. Ich habe diese Woche zwar viel gekauft, aber irgendwie hat sich alles preistechnisch im Rahmen gehalten.

Meinem Hund ist das Wetter heute aufs Gemüt geschlagen, der ist so lustlos durch die Pfützen geschlurft, das wir bald wieder heim gegangen sind. Na ja jeder hat mal keine Lust zum spazieren gehen.

Ach ja einen schönen Nikolaus wünsche ich Euch.

Heute abend wollen wir uns zum Essen treffen mit Kolleginnen. Ich überleg allerdings noch, ob das Wetter und der Verkehr eine längere Autofahrt noch rechtfertigen. Mal sehen.

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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Vergebens

Viele Menschen plappern nur noch nach, was ihnen das Fernsehen und die gängigen Medien sagen. Das macht mir langsam Angst. Aber was solls, am besten denkt frau sich ihren Teil und beobachtet, wie sie mit ihren eigenen Worten Lügen gestraft werden.

Immer wieder lasse ich mich dazu hinreissen, anderen zu erklären, was sie nicht sehen. Wie sagt Luisa Francia so schön " mit den Schultern zucken und die Schultern küssen". Gute Übung.

 

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Dienstag, 3. Dezember 2013

Neumond 3. Dezember 2013

 

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Folge dem Stern, der Dich am hellsten anlacht

Der Dein Herz berührt, Deine Gedanken erhellt

Er führt Dich auf den richtigen Weg.

Was nimmst Du Dir vor, in Deinem Leben nachhaltig zu verändern? Heute ist ein guter Tag dafür, das Heilung geschehen kann.

Sonntag, 1. Dezember 2013

1. Advent

Ich lebe mein Leben

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

Rainer Maria Rilke

Einen schönen ersten Advent Euch allen. Hier ist es nebelig und ganz still auf den Straßen. Noch

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Samstag, 30. November 2013

Wie war die Woche?

Ison der Komet, der sich der Sonne näherte, diese Woche, ist er nun noch da, oder verglüht? Wäre doch sehr romantisch einen Kometenschweif zur Weihnachtszeit am Himmel zu haben.

Herr Gabriel von der SPD hat sich im Fernsehen bei einem Interview dermaßen unprofessionell geäußert, das sich seine Wähler fragen werden, wie der es wuppen will, einem Land als Regierungschef vorzustehen. Da ist ja Angie mit ihren verdrehten Fingerzeigen noch besser,Ironie aus. Aber wie Herr Gabriel so schön sagt, "das ist doch alles Quatsch". Das reicht aus, um dieses ganze Kasperltheater mit einer immer noch nicht aufgestellten Regierung zu kommentieren.

Herr Schäuble ließ uns wissen das die Eurokrise nun vorbei sei. Was heißt das jetzt genau? Das wir eine neue Währung bekommen? Nennen wir ihn angedenk des Euros dann den Fiasko?

Wie es im Büro war, hab ich ja schon in meinem letzten Post angedeutet. Die Firmenpolitik sorgt dafür, das wir als Kollegen aufeinander los gehen, aus Angst, den Vorwurf zu hören, man schaffe seine Arbeit nicht. So geschehen diese Woche. Ein Anruf aus unserer Buchhaltung. Die Dame, wir kennen uns nicht persönlich, weil sie eben auch neu ist, und um eine Festanstellung kämpft, faltete mich gepflegt zusammen, wie ich dazu käme mit einer Rechnung in dieser Weise zu verfahren. Ich war so perplex, das ich einen Rückruf ankündigte und mich erst einmal sammeln musste.

Daten, Fakten gesichtet und mit einer internen Kollegin abgeglichen, alles korrekt. Bei meinem Rückruf erklärte ich meiner neuen Kollegin dann, wo sie nachlesen könne, wie sich meine Handhabung erklärte.

Schweigen, zurückrudern, verlegenes Lachen. Sie tat mir unendlich leid in dem Moment. Und diese Angriffe aus purer Verzweiflung und Panik sind mittlerweile an der Tagesordnung. Nicht nur in unserem Unternehmen. Ich hab keine Lust auf so was. Das ist unmenschlich und fern ab von dem, was Freude an der Arbeit bedeutet.

Meine Prognose für solche Firmen lautet, sie sind dem Untergang geweiht. Nicht heute, nicht nächsten Monat, aber innerhalb der nächsten Jahre ganz sicher. Wenn Menschen nicht lernen, menschlich miteinander umzugehen, fair und mit Liebe im Herzen, hat ein Unternehmen keine Chance.

In dem Zusammenhang möchte ich vielleicht auf die Weihnachtsgeschenke dieses Jahr zu sprechen kommen. Wie wäre es, all die kleinen Unternehmen, die mit Herzblut dabei sind, die regional ansässig sind, mit einem Kauf zu unterstützen. Es gibt so viele kleine Unternehmen, die wunderbare Sachen machen, sei es selbstgemachte Seifen, wunderschöne Schmuckstücke, Kleidung oder Accesoires für die Wohnung. Schöne Bücher nicht zu vergessen, aus kleinen Verlägen, die die Schriftsteller nicht über den Tisch ziehen, mit ihren Verträgen. Ich möchte sie unterstützen. Ihr auch?

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Dienstag, 26. November 2013

Impressionen des Novembers

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Was haben manche Menschen und Firmen davon, die Menschlichkeit, die Harmonie aus allen Räumen zu vertreiben? Ich weiß wirklich keine Antwort darauf. Leistungsdruck, Gehorchen, suchen nach Schwächen, um diese gegen den Einzelnen auszuspielen. So scheint es zu laufen im Kleinen wie im Großen. Ohne das ich dieses Wort in den Raum warf, war plötzlich die Rede von versklaven der Menschen. Schon merkwürdig, wo ich doch oft das Gefühl habe und es auch sehe und und förmlich fühlen kann, wie aus Menschen, aus Individuen Sklaven gemacht werden, ohne das diese Sklaven es zu merken scheinen.

November 2013 016

In mir regt sich Widerstand. Aber nicht der, in der mir so bekannten Form, des Trotzes und des Protestes, sondern die Art von Widerstand, friedlich und liebevoll, denen Platz zu machen, die immer noch glauben, auf der Überholspur des Lebens rasen zu müssen. Auszuweichen in einer Art spielerischem Tanz den Ellenbogen der vermeintlich Mächtigen. Sollen sie doch ihr Spiel spielen, ich spiele meines.

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Montag, 25. November 2013

Nachgedacht

Wenn ich manche Frauen oder Männer über ihre Partner reden höre, wie sie sich beklagen und schimpfen, möchte ich sie fragen, wer hat Dich gezwungen, mit ihm/ihr zusammen zu leben?

Nur um nicht allein sein zu müssen mit sich, oder um sagen zu können, ja ich lebe mit jemanden zusammen, tun sich offensichtlich viele eine Menge an. 

Osho hat dazu geschrieben, es gibt 3 verschiedene Arten von Beziehungen. Die eine besteht aus gegenseitiger Abhängigkeit, tu dies nicht, tu das nicht, ich will das Du das und das machst und wenn nicht, dann liebst Du mich nicht.

Dann gibt es die Freien, wo jeder für sich frei ist, und eine dauernde Art von Unabhängigkeit gelebt wird, jedoch ist man selten auf einem Level.

Und dann die, die genau so ticken, wie der andere, wo es einfach richtig ist und sich keiner abhängig fühlt, und dennoch ein tiefes Gefühl der Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit vorhanden ist.

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Samstag, 23. November 2013

Schnell ist das Jahr zu Ende

Im Büro haben wir diese Woche schon angefangen etwas Adventstimmung zu verbreiten. Mir scheint, allen ist danach, auch wenn ich abends meine letzte Runde mit Winslow drehe, sehe ich schon viele Lichterketten an den Fenstern, viele Kerzen und ähnliches.

Noch 5 oder 6 Wochen dann ist 2013 auch schon wieder Geschichte.In mir drinnen hat sich viel verändert und verändert sich immer weiter. Seit dem ich kein Fernsehen mehr schaue, bin ich irgendwie ruhiger und dennoch hellwach, bei dem was sich in der Welt so tut.

Dieter Hildebrandt ist diese Woche auch entgültig abgetreten. Früher mochte ich ihn nicht so gern,  bei uns daheim waren kritische Kabarettisten nicht so beliebt, da war man braver und treuer Deutscher und glaubte, was der Bundeskanzler sagte. Ehrfürchtig würde ich fast schon sagen den Politkern gegenüber. Die da oben, hieß es immer. Naja zum Glück hab ich dann doch noch gelernt, eine eigene Meinung zu haben.

Wir haben uns schon gut eingelebt im neuen Büro, auch dort ist es irgendwie ruhiger und entspannter. Nächstes Jahr ab März wird es dann wieder unruhig. Dann wird mein Berufsleben evtl. entgültig in der Form, wie es jetzt ist, zu Ende gehen. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen.

Heute morgen war ich in meiner Lieblingsgärtnerei und habe mir die Zutaten für meine Küchendeko zusammengestellt., Passt genau zu der Tapetendeko. Blau, Grün, braun und weiß mit vielen Glanzlichtern.

Ein schönes kuscheliges Wochenende wünsche ich Euch.

 

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Montag, 18. November 2013

Wie war das Wochenende

Lang, sonnig und sehr schön. So stimmig und gemütlich. Am Sonntagmorgen bin ich durch die Innenstadt gegangen und hab zugeschaut, wie langsam aber sicher der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Es war kalt und leicht nebelig und die Atmosphäre hatte etwas magisches.

Am Nachmittag gemütlich auf der Couch bei Kerzenschein und leckerem Kakao mit Zimt verbracht und dabei jede Menge Musikvideos von Queen angeschaut bzw. gehört. Grandiose Musik. Durch ein kleines Musikvideo einer Bekannten, die bei einem gemütlichen Abend einen Song von Queen zum besten gegeben haben, bin ich auf youtube hängengeblieben und hab wieder mal festgestellt, was für genialer Entertainer Freddy Mercury war.

Kommt mir das nur so vor, oder werden die guten Musiker rar?

Scheinbar hat jemand meinen Spruch zum letzten Posting mißverstanden. Ich fand und finde mein Leben so wie es ist wunderbar, das ganze war nur eine Metapher, um inne zu halten und zu schauen, was einem das Leben alles wunderbares schenkt. Aber so ist es ja oft. Man selbst ist in einer miesen Stimmung und schaut durch diese Stimmungsbrille und denkt, ach ja, noch jemand der so vieles bereut.

Samstag, 16. November 2013

Gestern

 

Was für ein herrliches Leben hatte ich. Ich wünschte ich hätte es früher bemerkt.

Zitat der französischen Schriftstellerin Colette

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Minutenlang wartete die Katze in dieser Haltung auf die Maus, echte Disziplin

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Pilze in allen Formen und Farben

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Freitag, 15. November 2013

Freitagsgedanke

sie sagen spiel nicht mit dem feuer.
sie sagen sei vorsichtig.
sie sagen du kannst dich verbrennen.
sie sagen das gibt narben für immer.
sie sagen der schmerz ist vorprogrammiert.
ich sage ich liebe das spiel mit dem feuer.
ich sage vorsicht ist die schwester der angst.
ich sage ich verbrenne um neu geboren zu werden.
ich sage jede narbe hat mich mutig gemacht.
ich sage jeder schmerz hat mich sensibel gemacht.
sie sagen nimm den sicheren hafen.
ich sage sicherheit gibt es nicht.
sie sagen überleg mal was die anderen denken.
ich sage die denken immer und sowieso.
sie sagen sei doch zufrieden mit dem was du hast.
ich sage stillstand entspricht nicht meiner natur.
sie sagen damit machst du dir keine freunde.
ich sage mein freunde sind das leben und der tod.
sie sagen hochmut kommt vor dem fall.
ich sage jeder bruch hat mich zu neuer heilung gebracht.
sie sagen du denkst du weisst es besser als die andern.
ich sage meine wahrheit kommt von einem andern ort.
sie sagen wir haben dich gewarnt.
ich sage von eurer angst lass ich mich nicht anstecken
sondern nur vom abenteuer leben.
ich sage .. no risk.. no fun

Text: Moksha Devi Yoga

Flammenherz

Donnerstag, 14. November 2013

Tage des Glücks

Fazit der Woche. Ich bin glücklich mit und durch die Veränderung. Morgens gut gelaunt aufwachen und singend durch die Wohnung laufen, hatte ich schon ein paar Jahre nicht mehr. Fühlt sich an wie verliebt sein. Wunderbar.

Und mein neuer Lieblingssong Die Da von Fanta 4

Freitags ist sie nie da

4 Tage Woche und ein laaaanges Wochenende. Alles ist gut.

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Mittwoch, 13. November 2013

Rückkehr

Diese Zeit bringt mir Menschen und Dinge zurück, die ich lange nicht gesehen habe.

In meinem neuen Büro treffe ich altbekannte Kollegen, mit denen ich vor 15 Jahren ungefähr zusammengearbeitet habe Was für eine Freude. Teilweise habe ich das Gefühl, das sich an diesem Ort für mich der Kreis meines Arbeitslebens bei dieser Firma schließt. Es ist wie Revue passieren lassen, was alles war um es dann für immer zu verabschieden.

Ausserdem kommen auch Dinge zu mir zurück, die ich einmal weggegeben habe, damit jemand anderer daran Freude hat, oder es ihm hilft   Sie kommen wieder mit der Botschaft, das Menschen sich nicht verändern, wenn sie nicht verstanden haben und aus ihrem tiefsten Inneren diese Veränderung auch wirklich wollen. Aber das hab ich ja schon vorher thematisiert.

Ich freue mich, diese "Freunde" wieder zu Hause begrüssen zu dürfen, wir gehören tatsächlich irgendwie zusammen.

Heute morgen liegt dichter Nebel über allem. Ich mag solche Herbsttage. Nebel schluckt den Lärm und auch so manches, was nicht schön anzusehen ist.

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Dienstag, 12. November 2013

Nichts ist so sicher wie die Veränderung

Es erschien mir früher unglaublich, doch genau der Wandel und das kampflose Mitgehen, ja, das aktive Unterstützen von Veränderung, haben mir die Angst vor Unsicherheit genommen. Die häufigen Veränderungen in meinem Leben gaben mir eine wertvolle, zutiefst befriedigende Erfahrung: Ich kann meiner natürlichen Intelligenz und dem Leben vertrauen.

"Unsicherheit zu akzeptieren und sich selbst dem Unbekannten auszuliefern, erschafft ein entspannendes Vertrauen in das Universum. Das Selbst und der Rest des Universums sind keine voneinander getrennten Einheiten, sondern Teil eines gemeinsam funktionierenden Ganzens."
Unbekannter Autor

Freitag, 8. November 2013

Rückspiegelblick

Diese Woche und vor allem heute habe ich 10 Jahre zurückgeschaut. Beruflich und privat. Einfach so, hat sich so gefügt. Fazit "Zeit heilt fast alle Wunden".  Und 10 Menschenjahre sind ein Wimpernschlag.

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Donnerstag, 7. November 2013

Gedanken und anderes

"Und nun, wie der Bär sich nach seiner Höhle sehnt, sehne ich mich nach stiller Jahreszeit, nach Schnee, nach dem Einstieg in die Traumzeit, nach den Göttern, die während der Winterweihenächte so nahe kommen."

Wolf Dieter Storl

Mir geht es ähnlich wie ihm, wenn die Tage länger dunkel als hell sind, bin ich am liebsten bei Kerzenschein und schönen Düften in meiner Höhle und lese oder träume vor mich hin.

Ja ich gebe derzeit sogar wieder Büchern den Vorzug zu den sonst so geliebten Hörbüchern. Derzeit ist es ein Astrologiebuch mit dem vielsagenden Titel "Wann kommt endlich der/die Richtige? von Petra Dörfert. Wenn ich das Jahr 2013 betiteln sollte würde ich sagen, Transformation und das Studium der Astrologie. Mit nichts habe ich mich dieses Jahr so viel beschäftigt wie mit Astrologie und mit querdenken, wie ich es nenne.

Dann ist gestern ein Buch mit der Post angekommen "Tehuacan Die Stadt der Kristallschädel" von Andreas Bleeck.  Ich zitiere vom Buchrücken dieses Werks "Dies ist der erste Band einer spirituellen Odysee, die als Parabel auf den Zwiespalt des modernen Menschen in seiner gleichzeitigen Sehnsucht nach ursprünglichem Leben und perfekter Technologie verstanden werden will". Für mich ist es eine Zusammenfassung von all dem, womit ich mich in den letzten beiden Jahren intensiv auseinander gesetzt habe. Freie Energie, Genfood und die Machenschaften dahinter, Polsprung der Erde, Abhängigkeiten von moderner Technik und was passiert, wenn diese unerwartet ausfällt.

Zuerst habe ich mich über alles sehr aufgeregt und viel diskutiert, habe aber festgestellt, das die meisten, mit denen ich geredet habe, fest in der Hand des Mainstreams sind und keine eigene oder sagen wir mal, andere Meinung haben.  Mir wurscht inzwischen, ich schreib halt über manche Dinge hier in meinem blog und lass ansonsten die Menschen da, wo sie sein möchten. Missionieren war gestern.

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Freitag, 1. November 2013

Bewusstsein?

Was mir immer klarer wird, ist, das jeder Mensch eine eigene Vorstellung von seinem Leben hat und eine eigene Wahrnehmung. Für viele ist es am einfachsten, sich führen zu lassen, wenig in Frage zu stellen und andere dafür verantwortlich zu machen, wenn es im Leben nicht so läuft, wie er/sie es gerne hätte.

Der Satz "Du bist Schöpfer Deines eigenen Lebens" wird mir immer klarer. Aber er weist auch darauf hin, daß Du, nur Du etwas verändern kannst. Und Du hast die Möglichkeit und das Recht jederzeit Deine Meinung und Einstellung zum Leben zu korrigieren. Keine Erkenntnis ist für die Ewigkeit bestimmt, alles verändert sich dauernd. Das ist Leben. Es gehört Mut dazu und Neugier. Und ja, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Angst begrenzt und macht alles eng. Mut und Neugier weiten den Blick.

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag.

 

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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Langes Wochenende und Samhain

Seit gestern nachmittag bin ich so was von entspannt. Es fühlt sich an, als hätte mir jemand Zentner von den Schultern genommen. Und das kam so.

Meine Zumba Trainerin war auf einer Ausbildung fürs Tapen. Das machen ja jetzt schon viele Physiotherapeuten und Sportärzte mit großem Erfolg.  Bei Zerrungen, Verspannungen und vielem mehr, was mit unserem Bewegungsapperat zu tun hat, ist das Tapen eine echte Alternative zu anderen Behandlungsmethoden.

Da ich berufsbedingt oft unter Verspannungen im Schulter und Nackenbereich leide, habe ich also meine pfiffige Trainerin gefragt, ob sie mir diesen Bereich nicht auch mal tapen könne. Und gestern hat sie es getan. Nun bin ich pretty in pink um Schulter und Halswirbelsäule herum und es fühlt sich super an. Das bleibt jetzt mal  7 Tage drauf und dann schauen wir mal, was langfristig daraus wird.

Heute abend feiern ein paar Freundinnen und ich  ein bisschen Samhain und stellen uns auf die nun kommende ruhige und dunkle Jahreszeit ein. In meinem Bekanntenkreis stelle ich mit Freude fest, daß der große Halloween Hype stark nachlässt. Die meisten haben bemerkt, daß das ein Fest ist, was irgendwie nicht zu uns passt.

Das lange Wochenende darf kommen. Ich bin jedenfalls bereit.

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Samstag, 26. Oktober 2013

Alles ganz normal

Na das war ja eine interessante Woche. Die zum Freitagabend mit dem DAX Kurs endet, der die 9000 knackt, ist doch alles toll in der Wirtschaft! Amerika hat den offiziellen Bankrott noch mal um ein paar Monate hinausgeschoben und das wird an der Börse gefeiert, das die Schwarte kracht. Ich würde sagen Ausverkauf. Die ganze Woche beobachte ich schon den Börsenticker, den ich auf meinem Firmenbildschirm im Startprogramm habe und schüttel jeden Tag den Kopf. Was für eine Schmierenkomödie.

Gerade habe ich von dem erneuten Erdbeben vor Japans Küste gelesen. Natürlich keine neuen Schäden am tropfenden Atomreaktor, wie der Firmenbetreiber der besorgten Presse mitteilt.  Von in Japan lebenden Menschen höre ich aber was ganz anderes. Diese Menschen beten bereits um ihr Leben. Aber das ist sicher übertrieben von den Menschen dort, sich solche Sorgen zu machen!

Was bei uns firmenintern in dieser Woche abgelaufen ist, macht mich sprachlos. Chaos ist das mildeste Wort, was mir dazu einfällt.

Verabredungen, Absprachen, Verantwortung übernehmen liegt derzeit wirklich nicht im Trend. Es gibt so viele Löcher, die jetzt offensichtlich klaffen, das keiner mehr weiß, wo er zuerst stopfen soll. Derzeit herrscht noch Vogel Strauß Politik, aber ich befürchte, so lange kann keiner den Kopf im Sand stecken lassen, ohne zu ersticken. Es ist Zeit für Kursänderung. Wenn nicht freiwillig, dann gezwungenermaßen.

Wie schrieb derzeit ein Astrologe, diese Zeitqualität deckt alles auf, was mühsam versucht wurde, unter den Teppich zu kehren. Das kann sehr peinlich bis skandalös werden.

Ich wünsche Euch trotzdem ein schönes Wochenende. Ich bin verschnupft und das wundert mich nun gar nicht.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Mein Hirn will spielen

Ich bin immer für andere Sichtweisen zu haben, als die, die es bereits gibt. Atlantis interessiert mich schon seit meiner Jugend. Sagen und Mythen haben für mich einen Funken Wahrheit und ich find es spannend, was wohl dahinter stecken könnte. Nun bin ich auch aufgewachsen mit den Büchern von Erich von Däniken, der ja mit seinen Thesen, das die Götter möglicherweise Astronauten waren, ebenfalls neue Weltsichten ermöglicht hat.

Vor kurzem bin ich durch einen Film bei youtube auf diese Seite gelangt und finde die Theorie, das Atlantis möglicherweise eine Raumstation in frühen Zeiten war, sehr spannend. Vor allem hat sich Dieter Bremer sehr viel Mühe gemacht in der Bibel und anderen alten Texten und Bildern Zusammenhänge herzustellen. Also mir gefällt diese Theorie und würde vieles schlüssig erklären.

Montag, 21. Oktober 2013

Ziemlich langsam

Mein PC läuft derzeit im Schneckentempo, wenn ich ins Internet will und auch sonst wird es die nächsten Tage wieder alles etwas langsamer zugehn. Planet Merkur läuft mal wieder von der Erde aus gesehen rückwärts und das offiziell ab heute. Bis zum 11. November kann ich nur jedem raten, ruhig Blut zu bewahren und keine neuen elektrischen Geräte zu kaufen oder sonstige Verträge zu unterzeichnen. Sie stehen unter keinem guten Stern.

Auch nur ganz langsam gab es Bilder vom Oktoberfest, das wir bereits Anfang Oktober bei meiner Freundin im Friseursalon gefeiert haben. Es war ein schöner Abend mit einer eher ruhigen und harmonischen Stimmung und Amor war auch dort zugegen und hat Pfeile verschossen. Eine Bekannte von mir hat auf dem Fest ihren neuen "Mann" kennengelernt. Ich wünsch den Beiden auf jeden Fall nur das Beste.

Kommt gut durch die Woche und lasst Euch ein bisschen Zeit. Vielleicht taucht ja auch unvermutet wieder etwas auf, was ihr schon vermisst habt. Dafür ist Merkur auch zuständig :)

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Noch sehr verhalten zu Beginn des Festes in der Aufwärmphase

Meine Freundin hat es tatsächlich geschafft, nur Papierfotos zu machen. Daher gibt es nur dieses eine Bild mit meinem Milka Dirndl. Ich hab mich sehr wohl gefühlt darin. Schade, das ich es nicht öfter tragen kann.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Eine kurze Woche

Mir kam sie jedenfalls kurz vor, weil so viele Termine anstanden. Unter anderem 2 Tage Hamburg im Dienste meines Arbeitgebers.

Diese Woche war sehr kommunikativ und leider geprägt von viel Ernsthaftigkeit. Meine Kolleginnen und ich stellten einstimmig fest, daß viel zu wenig gelacht wird, insbesondere hier in Deutschland. Eine meiner langjährigen Kolleginnen, wir sind im gleichen Alter, kam gerade aus einem Urlaub von Namibia zurück. Als ich sie fragte, wie es war, schossen ihr die Tränen in die Augen und sie sagte "es fällt mir immer schwerer, wieder nach Deutschland zurückzukommen" Auch wenn es in Namibia, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht alles so rosig ist, so sind doch die Menschen um vieles fröhlicher.

Ich bin ziemlich sensibel und jedes Mal wenn ich hier in Deutschland in eine Menschenmasse eintauche, bin ich spätestens nach einer Stunde wütend und weiß nicht warum. Mit mir hat es wenig zu tun, denn ich bin mit mir und meiner Welt im reinen, aber was um mich herum so schwingt, mein lieber Schwan!  So waren wir diese Woche abends in Hamburg im Musical "König der Löwen" . Ein  leichtes unbeschwertes Stück, was eigentlich gute Laune machen sollte. Aber je länger ich in dem Theater saß, und die Vorstellung dauert 3 Stunden, um so mehr Wut spürte ich in mir hochsteigen. Wogegen? Ich weiß es wirklich nicht, ich war  entspannt. Ich bin nachher raus gegangen, weil irgendwer so eine dermassene Wut dort verbreitete, daß ich es nicht mehr aushalten konnte. Und so geht es mir leider öfter.

Es schwelt vor sich hin, bei uns in Deutschland, aber wenn es darum geht, den Mund in angemessener Weise aufzumachen, dort wo es angebracht ist, tun sich die Deutschen leider sehr schwer. Jeder hat wohl Angst, sich zu weit aus dem Fenster zu hängen.

Was mir nicht gepasst hat, diese Woche war der Fug mit German Win*s. Leichtsinnig buchte ich via Internet einen Flug und dachte, alles ist gut. Der Flug war auch nicht gerade billig. Als ich meinen kleinen Koffer aufgeben wollte, kam die erste Überraschung.  Die Dame am Counter belehrte mich, das ich eine Gepäckaufgabe nicht gebucht habe. Hääää? Ja wenn diese Fluggesellschaft Dein Gepäck trransportieren soll, muß das extra gezahlt werden, es sei denn es handelt sich um das übliche Handgepäck. Aha. Na dann nehm ich mein Köfferchen halt mit ins Flugzeug. Gott sei Dank, hatte ich sehr wenig mit, und die verdächtigen Flüssigkeiten, mit denen ich ein Flugzeug in meine Gewalt bringen könnte, waren auch zu Hause geblieben, da es im Hotel glücklicherweise zum Service gehört, diese im Bad bereits vorzufinden.

Auch einen Kaffee oder ein Wasser gibt es nicht mehr, ohne vorherige Buchung. Es sei denn ich zahle es an Bord extra.  Okay, dann eben nicht. Aber eins weiß ich, diese Fluggesellschaft hat wieder mal einen unzufriedenen Kunden hinterlassen und darf in Zukunft auf meine Buchung verzichten. "Ich will ja keinem zu Last fallen", Ironie aus.

Ich könnte jetzt noch eine Abhandlung über Service am Kunden im Allgemeinen schreiben, aber das spare ich mir an dieser Stelle. Darüber haben wir firmenintern an anderer Stelle diskutiert und festgestellt, daß Kostenersparnis , was Personal betrifft, sehr hoch im Kurs steht, aber dem Kunden auf jeden Fall versprochen wird, das er bei uns immer ein offenes Ohr findet. Ich frag mich bloß bei wem, wenn keiner mehr da ist. Aber das entscheiden dann die Kunden selbst, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Freitag, 11. Oktober 2013

Zwischenmenschliches

Vorsichtig, wirklich vorsichtig hab ich mich durch die Woche bewegt. Selber sehr oft dünnhäutig, waren es die anderen offensichtlich auch. Schwachstellen lagen offen und klafften wie Wunden. Was ich diese Woche alles beobachtet habe, lässt sich kaum in Worte fassen. Es zu erzählen ist auch müßig, da alles eine teilweise lange Vorgeschichte hat. Ich versuche gerade wieder, meine Welt in der ich lebe zu sondieren und festzustellen, daß ich dankbar bin, für das was ich habe und  was in meinem Leben gerade ist. Doch wenn ich den Blick schweifen lasse, sehe ich vieles was mich fassungslos macht. Es wäre ja auch merkwürdig, wenn mich andere Schicksale kalt ließen. Jedoch habe ich im Laufe meines Lebens erfahren, das man Prozesse bei anderen nicht durch eigenes Wissen beschleunigen kann. Jeder hat seine Zeit eine Änderung einzuleiten oder eben auch nicht. Das einzige was ich tun kann, ist da sein und zuhören. Selbst Ratschläge sind überflüssig. Viele Menschen kommen beim erzählen ihrer Geschichte selbst auf die Lösung. Die Veränderung einleiten, das kann nur jeder selbst. Was hab ich lange gebraucht, bis ich das begriffen habe.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Bücher und so

Früher hab ich viele Bücher bei *mazon  gekauft. Und auch versucht welche zu verkaufen, doch da hab ich eigentlich immer einen schlechten Schnitt gemacht. Schon einmal hab ich überlegt, mein Konto dort zu kündigen, weil ich eigentlich nur noch selten dort kaufe, und mir die Personalpolitik dort nicht gefällt. Nun ist es aber tatsächlich soweit.  Wieder dreht ein Unternehmen dem Standort Deutschland den Rücken zu, weil sie nicht genug verdienen können,  die Personalkosten zu hoch sind. Mir reichts jetzt. Wie so viele Firmen, unter anderem auch die, bei der ich derzeit noch beschäftigt bin, sollen Gewinne zu Lasten der Angestellten maximiert werden. Tschüss *mazon, hoffentlich gibt es in Polen genügend Leser, die es euch danken, das ihr nun dorthin abwandert.

 

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Freitag, 4. Oktober 2013

Goldener Oktober?

Dem Wetterbericht zu folge soll es einer werden, wenn das kleine Regentief am Wochenende vorbeigezogen ist. Schön wärs ja, wenn wir noch so viel Sonnenlicht wie möglich geniessen können, bevor die dunkle Jahreszeit beginnt.

Ansonsten, Shutdown in USA um mal ganz weit weg anzufangen. Wenn unsere EU Politker so weiter machen, sehe ich das auch durchaus auf uns zu kommen. Aber was rede ich über Politik, interessiert ja sowieso erst dann, wenn es jeden Einzelnen selbst betrifft. Das hat man ja bei den jüngst stattgefundenen Wahlen gemerkt. Zitate wie, ich hab zwar keine Ahnung von Politik und es interessiert mich auch nicht, aber man muß ja wählen gehen, entsetzen mich. Nein, möchte ich schreien, aber wenn ich mich als Nichtwähler oute, und das aus gutem Grund, weil ich mich für Poltik außerordentlich interessiere, habe ich gefälligst nicht zu meckern. Ich gestatte es mir dennoch.

Die Woche war bisher energetisch sehr anstrengend, weil viele auf die Themen hingewiesen wurden, die sie bisher tunlichst umgangen haben. Beinahe wäre ich selbst in eine Manipulationsfalle getappt. Doch glücklicherweise habe ich eine Situation noch einmal mit einem Freund durchgesprochen und dabei ist mir aufgefallen, das mich da eine Kollegin vor ihren Emotionswagen spannen wollte.  Dank der Behandlung mit Innerwise hab ich aber noch rechtzeitig bemerkt, das es gar nicht mein Thema ist, für das ich da in die Bresche springen sollte.  Am Montag saßen wir dann zusammen mit den neuen Kolleginnen, ich habe meine ungeklärten Themen angesprochen, und die besagte Kollegin saß mit vor Wut rotem Kopf schweigend am Tisch. Blöd gelaufen für sie.  Vielleicht wird sie ja auch bald erwachsen genug sein, um selbstverantwortlich zu handeln, anstatt Manipulationsversuche bei anderen zu starten, die ins Leere laufen.

Es ist erstaunlich, mit wie vielen alten Mustern ich derzeit noch mal kofrontiert werde. Ich denke, das geht vielen von uns so derzeit. Ich wünsche Euch allen ein sehr schönes Wochenende.

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Montag, 30. September 2013

Glaubenssätze

Noch mal das Thema Glaubenssätze. Sie kommen plötzlich von irgendwoher aus dem Unterbewusstsein und beherrschen Dich, wie auf Knopfdruck. Mittlerweile kann ich sie relativ schnell ordnen. Das Gefühl, was sich dann in mir breit macht, ist unangenehm, irgendwo in der Magenregion und versucht sich dort festzukrallen.

Da hilft nur eins, Klarheit verschaffen. Nachfragen, ob das was da gerade in mir gedacht wird, wirklich wahr ist. Ob ich mir da hundert Prozent sicher sein kann. Angelehnt an Byron Katie.

Heute werde ich mich mit meinen Kolleginnen zusammensetzen. Letzte Woche haben sich ein paar unschöne Gefühle eingeschlichen zwischen uns. Wir hatten keine Zeit und Möglichkeit diese klar zu stellen. Und wir wollen ab anfang nächsten Monat als komplettes  Team zusammen arbeiten. Da gehören alle Fakten auf den Tisch und Glaubenssätze haben keine Chance. Ich habe vorgeschlagen, das wir uns heute morgen treffen, uns an einen Tisch setzen und Auge in Auge alles aussprechen, was uns an Zweifeln plagt.

Wehret den Anfängen der Mißverständnisse und schlechten Gefühlen.

Diese Woche wird astrologisch anstrengend. Ehrlichkeit und Offenheit im Bezug auf alle Verbindungen bringt Dich am weitesten.

Na dann, lets do it.

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Freitag, 27. September 2013

Glückstage

Gestern wurden sie astrologisch eingeläutet, die Glückstage, die noch bis einschließlich Sonntag anhalten werden. Danke Jupiter und Venus eine glückversprechende Zeit für uns. Auch und vor allem in der Liebe soll und darf viel schönes geschehen.

Ich habe heute einen Glückstag ganz besonderer Art.  Denn nach einer Woche Busfahren, was mir übrigens mal ganz gut getan hat, um mich mal wieder aus einer anderen Sicht wahrzunehmen, kann ich heute mein großes Geschenk, was ich vor ein paar Wochen bekommen habe, abholen. Mein neues Auto.  Mein altes Auto, was ich sehr gerne hatte, war betagte 16 Jahre alt und ich hab mir doch ein paar Gedanken gemacht, wie lange wir wohl noch zusammen bleiben können. Nun hat sich auf wunderbare Weise ein neues Auto für mich materialisiert und ich freue mich sehr darüber. Wer würde das nicht tun.

Die Woche Busfahren war hier in Leverkusen wirklich ein echtes Erlebnis. Ich kam mir vor, wie auf einem internationalen Flughafen. Oder auch wie in Babylon. Ich konnte wenigen Gesprächen wirklich folgen, weil ich die Sprachen nicht verstand, die gesprochen wurden. Teilweise hatte ich sehr nette Erlebnisse. Aber und jetzt kommt mein aber, ich bin leidenschaftliche Autofahrerin und freue mich, jetzt wieder das Steuer selbst in der Hand zu haben.

Euch allen ein hoffentlich glückerfülltes Wochenende.

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Dienstag, 24. September 2013

Zuerst Zumba dann Meditation

Passt nicht zusammen? Aber ja doch. Unsere Trainerin kam vor ein paar Wochen mit dem Angebot um die Ecke, einmal in der Woche nach einer Zumbastunde einen Kung Fu Meister einzuladen, der mit uns Meditation praktizieren möchte. Ich war gespannt, weil ich nicht wusste, wie das aussehen würde. Nun die Meditation sind diese wunderbar fließenden Bewegungen der Arme und teilweise einen Ausfallschritt, bei dem die Bewegung dem Ein- und ausatmen folgt. Wieder kein stilles sitzen, und das gefällt meinem unruhigen Geist sehr. Obwohl ich nach dem tanzen immer gut ausgepowert bin, bin ich doch noch stundenlang quicklebendig und es fällt mir schwer, zur Ruhe zu kommen, weil mein Körper zu allen Schandtaten bereit ist.

Die Bewegungsmeditation hilft mir sehr sehr gut, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und mich fühlbar wieder einzufangen. Das hört sich nicht gut an, aber ich bin dankbar für diese Übungen danach. All das was um mich herumwirbelt an Energie, wird durch diese fließenden Bewegungen wieder eingesammelt und zur erholsamen Ruhe gebracht. Ich finds toll.

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Sonntag, 22. September 2013

Bin ich gut genug?

Am Freitag hatte ich wieder ein interessantes Webinar bei der Astrologin Sabine Bends. Es ging um den Chiron im Horoskop und betraf unseren  Schmerzpunkt und dessen Heilung.

Das was uns am meisten quält und abhält uns selbst richtig zu leben, zu lieben und weiter zu entwickeln, ist die Frage, bin ich gut genug? Oder anders gesagt der Glaubenssatz "ich bin nicht gut genug".

Diese Begrenzung, die uns oft von außen angelegt wird, von Eltern, Lehrern, später von Arbeitgebern, Auftraggebern oder Partnern, ist solch eine Bremse, das es sich wirklich lohnt, seine Meinung über sich selbst zu verbessern. Ergreifend war, wie Frauen, die als absolut taff, wissend, liebevoll und kompetent im Leben zu stehen scheinen, diese Frage quält. Und wie es uns quält. Mich auch. Wie oft habe ich schon aufgegeben, weil ich dachte, ich bin noch nicht gut genug, muß noch mehr wissen, besser sein.

Soll ich Euch was sagen? Unsinn. Mach was Dir am Herzen liegt. Wofür Du brennst. Du hast immer jetzt die Chance. Was wäre denn, wenn es diese Kritiker in Deinem Leben nicht gegeben hätte? Als Kinder plaudern wir drauf los, sagen unsere Wahrheit, malen Bilder, singen laut und manchmal falsch und sind total glücklich und überzeugt, von uns. Wir leben das was in uns ist und hinaus in die Welt will. Gut, es mag immer jemanden geben, der für Dich als Vorbild gilt, der in Deinen Augen besser zu sein scheint, aber na und!

Wir entwickeln uns, in dem wir etwas tun. Wer viel macht, lernt ständig dazu.  Automatisch. Ob es malen, schreiben, tanzen, singen ist. Oder was auch immer Deine Leidenschaft ist, Dich selbst auszudrücken. Du bist jetzt gut genug :)

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Samstag, 21. September 2013

Weiblichkeit wird neu entdeckt

Seit 2009 führe ich nun diesen Blog und sein Ursprung war mein Wunsch, einen Frauenheilkreis zu gründen.  Wie immer war ich meiner Zeit ein bisschen voraus und am Anfang war der Zulauf recht bescheiden oder teilweise auch gar nicht vorhanden. Mittlerweile ist es ja ein richtiger Hype geworden, und alle spirituellen Frauen bieten etwas in dieser Richtung an. 

Es ist ja auch weiß Gott nicht einfacher geworden, Frau zu sein, Weiblichkeit und Stärke in einer Person zu leben und auszudrücken. Erst mal wurde radikal gegen das klassische Frauchen am Herd Image gepowert, das war dann der neue Feminismus. Doch dabei ging leider das Weiche, behütende, anschmiegsame bei uns Frauen verloren. Wir machten Karriere, nebenbei noch Kinder und Mann, alles mal eben so. Dafür haben wir dann unsere Weiblichkeit verraten. Seit ein paar Jahren merkt die Generation der Geburtsjahre um die 1960, das ihnen wirklich was fehlt, das sie was verlernt und nicht gelebt haben. Man könnte auch sagen, der industriellen Welt fehlt etwas, nämlich die Weiblichkeit ansich.

Wahrscheinlich müssen wir nun auch diesen Teil wieder ein bisschen auf die Spitze treiben, damit ein Ausgleich zur übermächtigten Karriere-Welt gemacht wird. Für mich bedeutet Karriere machen heute nicht mehr unbedingt, mit harten Bandagen arbeiten, besser sein zu müssen als mein männlicher Kollege. Frauen können sich auch vernetzen, unterstützen. Das einzige was sie lernen können dabei, ist, sich nicht als Konkurrentin zu sehen, sondern ein sich gegenseitiges fördern zu lernen. Gemeinsam gehts einfacher.

Was auch unseren Köpfen noch gänzlich verschwinden darf, ist das Chefjobs und Unternehmertum nicht zwingend männlich besetzt sind. Die jungen Frauen haben dieses Problem eher weniger. Von denen dürfen wir dann gerne wieder etwas lernen :)

 

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Fotoquelle: unbekannt

Donnerstag, 19. September 2013

Hektische Betriebsamkeit

Hektische Menschen rissen mir etwas sehr lieb gewordenes blitzschnell aus der Hand. Keiner hat mehr Zeit, ich verstehe die Menschen nicht mehr. Alles muß schnell gehen. in 10 Minuten gehen 5 gemeinsame Jahre dahin. Ich hätte noch einiges sagen wollen, aber nein, Zeit zum zuhören, wo denke ich hin.

Jedes Ding hat eine Seele. Ich hänge immer sehr an meinen Autos. Bringen sie mich doch treu und brav tagein tagaus überall hin. Der Abschied fällt mir zunehmend schwer, von Menschen und Gegenständen, die mich ein Stück weit auf meinem Weg begleitet haben, Ich gaube ich werde alt  und melancholisch :) Tschüss mein kleiner Hexenbesen, schön wars mit Dir.

Trennungen stehen derzeit ganz hoch im Kurs. 20 Jahre, 30 Jahre gemeinsame Zeit. Genug von der Beziehung.  Es hagelt nur so, von Nachrichten um mich herum. Wir trennen uns. Es wird neu gemischt.

Die Entscheidungen, was bleibt und was geht fallen dieser Tage im Minutentakt.

Mondsüchtig

Gestern abend bei einem Blick in den Nachthimmel dachte ich noch, diesmal merkst Du den Vollmond gar nicht. Das war dann doch etwas zu früh. Heute um halb fünf war Schluß mit schlafen.

Was mich zur Zeit beschäftigt? Eine Woche Leben mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ich bin mal gespannt. Seit über 30 Jahren nehme ich maximal einmal im Jahr einen Zug, Bahn oder Bus um irgendwo hin zu kommen. Diesmal eine ganze autolose Woche. Ich lasse mich gern positiv überraschen.

Am Sonntag ist dann Bundestagswahl. Ich bin froh , wenn dieses Kasperletheater vorbei ist. Weil die Wahl haben wir ja nicht wirklich. Höchstens zwischen korrupt und unfähig. Meine Befürchtungen liegen nach der Wahl. Wenn die Katze aus dem Sack gelassen wird. Ich ahne nix gutes.

Ob ich wähle? Ich würde wählen, wenn ich eine Wahl hätte. Wenn es ein gültiges Wahlrecht in Deutschland gäbe.  Also nein, an diesem Volksschauspiel, unter dem Motto, Ihr dürft auch mal was sagen, nehme ich nicht teil.

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Fotoquelle: unbekannt

Montag, 16. September 2013

Endgültiger Abschied vom Sommer

Leider lässt es sich nicht mehr weg diskutieren. Die Blätter wehen  beim Spaziergang um mich herum. Es wird merklich kühler und ich zögere noch den Moment hinaus, die Heizung anzustellen. Ich hab mal durchgerechnet. Die Heizperiode 2012/2013 hat knapp 9 Monate gedauert. Da kommt eine nette Abrechnung auf uns zu.

Für diese Woche ist Regen angesagt und ich kann schon zuschaun, wie sich der Rhein von einem Mindeststand wieder auf Normalstand zurück bewegt. Dieses Jahr sind viele Menschen im Rhein ertrunken. Der Trend, am Rheinufer zu sonnen und auch dort ins Wasser zu gehen, nimmt stetig zu. Nur ist vielen Menschen nicht bewusst, wie tückisch die Strudel im Rhein sind. Meine Großmutter hat als junges Mädchen schon diese Erfahrung machen müssen und erzählte mir, als ich noch ganz klein war , davon. Sie wäre beinahe im Rhein ertrunken, wenn ihr großer Bruder sie nicht rausgezogen hätte.

Nichts desto trotz es war ein wunderschöner, ausgiebiger Sommer, den ich in schöner Erinnerung jetzt mit in meine Wohnung nehme. Der September ist mein persönlicher Lieblingsmonat. Diese Melancholie, die in der Luft liegt, mag ich sehr.

Achja Bayern hat gewählt. Das Ergebnis erstaunt mich nicht. Nur die Wähler.

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Sonntag, 15. September 2013

Ein Gefühl der Dankbarkeit

Manchmal , so wie heute, habe ich einfach ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit in mir. Ein Gefühl, von allem genug zu haben, das Leben mit einer Anreihung von glücklichen Fügungen zu erleben.

Dafür danke ich heute der Quelle, aus der wir alle schöpfen dürfen.

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Foto: Quelle unbekannt