Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 31. März 2013

Etwas rundes

Euch ist aufgefallen, dass alles, was ein Indianer tut, sich in Kreisen vollzieht. Das liegt daran, dass die Kräfte der Welt auch in Kreisen wirken und alles beflissen ist, rund zu sein. Der Himmel ist rund, und wie ich gehört habe, ist die Erde rund wie eine Kugel, genauso wie die Sterne. Der Wind entfaltet seine größte Kraft in Wirbeln. Die Vögel bauen ihre Nester kreisrund, denn sie haben dieselbe Religion wie wir. Die Sonne geht in einem Kreis auf und wieder unter. Der Mond tut es ihr gleich und beide sind rund. Sogar der Wechsel der Jahreszeiten bildet einen großen Kreis und kehrt immer wieder dorthin zurück, wo er begann. Das Leben des Menschen ist ein Kreis von Kindheit zu Kindheit. und so ist es mit allem, worin die Macht sich regt.
Black Elk, heiliger Medizinmann der Oglala-Sioux

Zunächst möchte ich allen meinen lieben LeserInnen ein schönes Osterfest wünschen.

Über das Wetter möchte ich nicht lange reden, weil ich der Meinung bin, das es mittlerweile nicht mehr normal sein kann, sondern von Menschenhand manipuliert wurde.

Es gibt genug darüber zu lesen im www

578429_463325447045074_367216868_n

Bildquelle leider unbekannt

Donnerstag, 28. März 2013

Lange darauf gewartet

Kennt Ihr das? Seit Jahren geht Euch ein bestimmter Mensch immer wieder ganz gewaltig auf die Nerven und Ihr wollt ihm irgendwann mal mit den passenden Worten sagen, wie furchtbar Ihr das findet? Diesen Wunsch hab ich mir heute erfüllt. Endlich. Ohne dabei den Anstand zu verlieren, einmal die ganze Enttäuschung und Wut auszusprechen, die ich seit Jahren mit mir herum trage. Das hat sehr gut getan. Und wisst Ihr was dieser Mensch nach meiner Ansprache gemacht hat? Er hat mich zum Trost mal kurz in den Arm genommen. Wer das war? Mein Chef, mit dem ich mir seit Jahren einen unterschwelligen Kampf liefere. Ich hab ihn wohl mit meiner Ehrlichkeit so entwaffnet, daß er nicht anders konnte. Seine Reaktion fand ich dann wieder gut. So kann es auch sein, wenn man offen über seine Gefühle spricht, ohne dabei mit Vorwürfen um sich zu werfen. Ich habe ihm nur ganz deutlich erzählt, wie ich mich in all der Zeit gefühlt habe.

Dienstag, 26. März 2013

Starke Frauen


Starke Frauen tun das, was Ihnen gut tut,
belastbare Frauen tun das, was Anderen gut tut.

Starke Frauen treffen Entscheidungen,
belastbare Frauen fügen sich den Entscheidungen anderer.

Starke Frauen stehen zu ihren Fehlern,
belastbare Frauen wollen Fehler vermeiden.


Starke Frauen kennen ihren eigenen Wert,
belastbare Frauen beziehen ihren Wert über andere.

Starke Frauen zeigen ihre Gefühle,
belastbare Frauen halten ihre Gefühle zurück.

Starke Frauen zeigen ihre Angst,
belastbare Frauen verstecken sie hinter Aktivität.

Starke Frauen stehen zu ihren Schwächen,
belastbare Frauen sind immer abrufbereit.

Starke Frauen können weinen,
belastbare Frauen müssen funktionieren.

Starke Frauen können auch allein sein,
belastbare Frauen haben Angst vorm nicht gebraucht werden.

Starke Frauen leben ihr Leben,
belastbare Frauen leben das Leben anderer.

Von Elisa Schlemmer

Das gleiche gilt übrigens auch für starke Männer. Zu sich stehen, zu dem was Du bist, macht Dich stark.

Everbody"s Darling is everbody"s Depp.

Montag, 25. März 2013

Der Beobachter in Dir

Viele von meinen Leser/innen kennen schon den Beobachter in sich, der es schafft, die eigenen Gedanken zu beobachten, bei der Meditation zum Beispiel. Ich kann nicht wirklich in der Ruhe meditieren, ich schlafe dann ein. Ich kann das besser in der Bewegung. Im Tanzen zum Beispiel.

Beobachten kann ich mich auch, wie ich auf Stimmungen in einer Menschengruppe reagiere. Solange ich das schaffe, das Beobachten, lasse ich mich nicht mitreissen von den vorhandenen Emotionen, die dort gerade sind. Dazu muß ich allerdings ganz bei mir bleiben können, das heisst, meinen Emotionen nicht erlauben, da mit einzusteigen. Wenn ich selber von dem Thema, was in der Gruppe gerade ist, betroffen bin, fällt mir das schwer.

Was ich dann gerne mache, ist, das komplette andere Extrem zu verkörpern, einfach um zu sehen, wie reagieren die anderen darauf.

Ich gebe zu, ich mache es aus purer Provokation, weil das etwas ist, was ich Manipulation nenne, aber das gelingt erschreckend gut.

Wenn ich nach Hause komme, aus der Stadt, von der Arbeit, aus einer Menschenmenge, ist es oft gar nicht so einfach, wieder zu mir, zu dem was ich wirklich bin, zurück zu finden. 

Wer oder was in mir kann dies alles eigentlich beobachten?

versuch

Mittwoch, 20. März 2013

Arme Deutsche Bahn

Da bin ich gestern, als mal wieder viele Räder bei der Deutschen Bahn stillstanden, zum Serviceschalter derselben geeilt, um mir eine Bescheinigung ausstellen zu lassen, über meine zukünftige Fahrstrecke bezüglich Job. Dies hat mein Arbeitgeber von mir verlangt.

Ich also zum Servicepoint, der in einem Kiosk am Bahnhof integriert ist, und den schlecht gelaunten und genervten Servicebeauftragten der Bahn meinen Wunsch vorgetragen.

Das macht sieben Euro fünfzig, war die Antwort. Toll dachte ich, der hat aber die Tarife im Kopf, Donnerwetter.

Könnten Sie mir das bitte kurz ausdrucken, fragte ich freudig erstaunt.

Die Auskunft kostet sieben Euro fünfzig, sagte der.

"Wie jetzt, dafür das Sie mir in 2 Minuten ein Zettelchen ausdrucken, soll ich sieben Euro fünfzig zahlen?"

Mir fiel vor Staunen fast die Kinnlade runter.

Ja, meinte Herr Miesgelaunt, darauf hin, Ihr kommt alle hierher, lasst Euch von uns bestätigen, was die Fahrt zum Arbeitsplatz kostet, und fahrt dann mit dem Auto!

"Ja woran das wohl liegt", meinte ich, Gott sein Dank, doch noch ziemlich schlagfertig, obwohl mein Hirn gerade eine Vollbremsung gemacht hat. "Ständige Ausfälle, gestrichene Verbindungen, die wirklich hilfreich, weil schneller am Ziel, waren. Dazu noch ein paar lustige Streiks, oder es schneit auch noch, wie -sollen- wir -da -pünktlich- sein Aussagen, liebe Leute, da darf man sich aber nicht wundern, das wir lieber das Auto nehmen, oder?"

Für die Strecke, die ich zukünftig zu fahren habe, brauche ich mit dem Auto von meiner Haustür bis zum Arbeitsplatz 35 Minuten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln 1 Stunde 35 Minuten! Ohne Fußweg, wohlgemerkt und nur dann, wenn ich auch alle 89 Umsteigeverbindungen pünktlich erhasche. Und wehe wenn nicht.

Also hab ich den Obulus ins Spendenkörbchen für Bedürftige geworfen und hab mein Zettelchen bekommen.

Also liebe Deutsche Bahn, wenn Ihr jetzt schon auf die Art Euer Geld verdienen müsst, dann wird es Zeit, mal darüber nachzudenken, woran es liegt, daß ich lieber mit  dem Auto fahre.

Dienstag, 19. März 2013

Meinungsmache

Diese Woche ist es besonders schön spürbar. Es wird wieder Meinung gemacht. In einer Münchner Zeitung z.B. wird geschrieben, das der Papst nix von Frauen in Führungspositionen hält. Wenn dann die Leser nach Quellennachweisen fragen, herrscht großes Schweigen. Nicht das ich plötzlich ein Freund der Institution katholische Kirche geworden wäre, aber was soll das? Die Medien begehen am Stück Rufmord, wird aber nach belegbaren Quellen gefragt, herrscht Schweigen, oder es wird später in einer kleinen Gegendarstellung klargestellt, wie es wirklich ist, das liest dann aber keiner mehr.

Die Astrologen sind sich einig, daß es heute, morgen und übermorgen zu Überreaktionen und Explosionen jeder Art kommen könnte. Sprich Naturkatastrophen, Enthüllungen von großer Sprengkraft, aber auch geplatzte Kragen im höchstpersönlichen Leben.

Also letzteres kann ich bei mir und meinem direkten Umfeld deutlich fühlen. In meinem Job wird jetzt nicht mehr diplomatisch vorgegangen, wie bisher, sondern nun zeigt jeder, was und wie er wirklich ist. Angefangen von der Führungsspitze bis hin zu den Arbeitssklaven. Der Betriebsrat tritt geschlossen zurück. Hört sich toll an, bedeutet aber nur, das sich alle vorzeitig zur Neuwahl stellen wollen. Wir bekommen ganz klare Richtlinien, was von uns erwartet wird, Versetzung nach XY, wer nicht will, kann gehen. Okay soweit.

Das ist jetzt für mich nicht wirklich überraschend, aber einige meiner Kolleginnen sind sowas von empört. Das kommt aber jetzt alles sehr unerwartet!? Hallo, wovon reden wir eigentlich seit über einem Jahr im Büro? Es gibt Dinge, über die ich mich derzeit maßlos aufregen könnte. Mich sinnlos streiten könnte, weil ich mich absolut im Recht fühle. Das kostet aber sehr viel Kraft, und bringt nicht den gewünschten Erfolg. Erfolg bringt, bei mir derzeit, nachdenken, und die Menschen, die meinen, sie müssen mich kräftig ärgern, mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Mach ich, so das war jetzt mal meine Meinung. Und übrigens, ich hab festgestellt, bedingungslose Liebe ist leider nichts für mich, das ist eher was für geistige Wesen , wieder meine persönliche Meinung und es geht mir wesentlich besser damit. Ich kann Menschen, die mich mit Füßen treten, nicht wirklich liebend in mein Herz schließen, wers kann darf es gerne tun.

Sonntag, 17. März 2013

Noch Fragen?

Da ich nun schon mal wieder online bin, rollt mir doch direkt wieder eines meiner Lieblingsthemen vor die Füsse. Unsere sichere Währung!

In Zypern dürfen die Menschen jetzt nicht mehr über ihr Geld verfügen. Nein, sie werden zu einer Abgabe gezwungen, die man der Einfachheit halber gleich vom Konto einbehält. Ich meine, für uns ist das ja seit der Wiedervereinigung auch kein Thema, denn seit dem, warte wann war das noch, ach ja 1989, zahlen wir ja den Solidaritätsbeitrag von unserem monatlichen Einkommen. Machen wir doch gern! Es hieß ja, für 10 Jahre, naja das mit dem rechnen, da hat es unsere Regierung ja nicht so. Haben wir ja Verständnis für.

Aber ich schweife ab, ich wollte ja eigentlich nur sagen, was wir für eine tolle Währung haben, und wieviel Freude aufkommt, in all den Ländern, wo die Menschen nicht gefragt wurden, ob sie denn den Euro auch haben möchten, aber natürlich in die Haftung genommen werden, wenn ihre Regierung Scheiße baut. Das wird bestimmt noch sehr lustig.

Das Schlimme an der Sache ist, das Menschen gegeneinander aufgehetzt werden. Die Deutschen werden mal wieder gehasst, wegen der EU Verordnung. Leider wird von den Medien nicht kommuniziert, das wir mit Sicherheit genau so wenig den Euro wollten, wie zum Beispiel die meisten Griechen. Es sind ja nur einige wenige, die wirklich davon partizipieren. Also ich kenne persönlich keinen davon. Weder in Deutschland, noch in Griechenland oder Zypern, oder sonst wo in der Europäischen Union. Aber ich kenne sicher die falschen Leute :).

Ich kann nur den Artikel von Osira empfehlen. Bitt mal hier entlang

Samstag, 16. März 2013

Geöffnet zur Feier des Tages

Weil ich heute Geburtstag habe, und aus einem anderen Grund, der mit teilen zu tun hat, habe ich meinen blog heute wieder für alle geöffnet.

Sicher nicht mehr so regelmäßig, aber vorläufig doch wieder online.

Habt ein schönes Wochenende

epona