Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 28. März 2013

Lange darauf gewartet

Kennt Ihr das? Seit Jahren geht Euch ein bestimmter Mensch immer wieder ganz gewaltig auf die Nerven und Ihr wollt ihm irgendwann mal mit den passenden Worten sagen, wie furchtbar Ihr das findet? Diesen Wunsch hab ich mir heute erfüllt. Endlich. Ohne dabei den Anstand zu verlieren, einmal die ganze Enttäuschung und Wut auszusprechen, die ich seit Jahren mit mir herum trage. Das hat sehr gut getan. Und wisst Ihr was dieser Mensch nach meiner Ansprache gemacht hat? Er hat mich zum Trost mal kurz in den Arm genommen. Wer das war? Mein Chef, mit dem ich mir seit Jahren einen unterschwelligen Kampf liefere. Ich hab ihn wohl mit meiner Ehrlichkeit so entwaffnet, daß er nicht anders konnte. Seine Reaktion fand ich dann wieder gut. So kann es auch sein, wenn man offen über seine Gefühle spricht, ohne dabei mit Vorwürfen um sich zu werfen. Ich habe ihm nur ganz deutlich erzählt, wie ich mich in all der Zeit gefühlt habe.

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