Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 21. April 2013

Einzigartig grausam

Schon als Kind hat es mich gegruselt, wenn ich diesen leidenden Mann am Kreuz hängen sah. Mit blutenden Wunden und Dornenkrone auf dem Kopf. Und ausgerechnet das ist das Symbol des Glaubens, dem ich zwangsläufig angehöre? Das hab ich nie verstanden. Wie kann ich frohen Herzens und voller Vertrauen dieses Kreuz anschauen, und in diesen Gott Vertrauen haben, der angeblich seinen eigenen Sohn opfert? Ist das nicht sehr teuflisch? Ein Menschenopfer, damit andere frei von Sünde sind?

Dieses dauerhaft schlechte Gewissen implizieren in die Menschen, ist dogmatisch und nicht von Liebe erfüllt.  Nicht mein Ding. Göttlichkeit so weiß ich heute, steckt in jedem von uns.

Kommentare:

Maria Sand hat gesagt…

Die Katherer waren der Ansicht, dass man ein Folterwerkzeug nicht anbeten soll. Sie haben die Darstellung des Gekreuzigten abgelehnt. Aber die Katharer waren auch in anderer Hinsicht anderer Ansicht. Sie glaubten an Wiedergeburt und meinten, selbst der Papst würde irgendwann erlöst werden - aber erst nach vielen Wiedergeburten der Reinigung. :)

Es gibt viele Leute die nicht an die Jesus-Geschichte glauben. Ich glaube sie auch nicht.

Auf http://www.radikalkritik.de habe ich ein Zitat gefunden das dir vielleicht gefallen wird:


"Wir sollen uns nicht fragen, ob unser Leben einen Sinn hat, sondern wir sollen ihm einen Sinn geben."

Es stammt aus dem Buch "Ein Messias aus Galiläa" von Paul J. Weiland.

Ein Zitat zum Nachdenken.

Anita hat gesagt…

Danke für das Zitat, das entspricht und gefällt meiner Lebensphilosophie inzwischen sehr.

Anonym hat gesagt…

Liebe Anita,

ich hatte auch schon "immer" (seit der Kindheit) meine Probleme mit dem was die katholische Kirche unter Glauben versteht bzw. vermittelt.Fühle mich dem Buddhismus viel näher!!! Keine Drohungen von Sünde und Hölle, die Vorstellung , daß in uns allen das Göttliche zu finden ist, die Friedfertigkeit und noch vieles mehr ,ist für mich persönlich viel stimmiger.

LG
Sylvia

Anita hat gesagt…

Liebe Sylvia,
ja meiner Meinung nach kann es auch nicht sein, daß man durch Angst klein gehalten wird und das stößt wirklich sehr vielen auf.