Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 20. Mai 2013

Zwischengedanke

Wenn man erlebt, wie ein Tier getötet wird, damit ein anderes es fressen kann, wird mir bewusst, das auch für mich Tiere getötet werden, damit ich etwas von ihnen essen kann. Müsste ich das selber tun, noch nicht ein Stück Fleisch hätte bis heute meinen Mund erreicht.

Eben beim spazieren gehen mit dem Hund hörte ich einen hoch verzweifelten Schrei eines Spatzen. Als ich hinsah, erkannte ich, das eine Elster über ihm sass und dabei war ihn zu töten. Ein Anblick der mir durch und durch ging, und ich wollte die Elster verurteilen.

Doch dann sah ich meinen eigenen Schattenanteil daran. Ich töte zwar nicht selber, wenn ich Fleisch essen möchte, aber trotzdem stirbt ein Tier für mich, das ich selber niemals töten würde.

Mir ist das Bedürfnis auf Fleisch, was ich wirklich noch sehr wenig essen, mal wieder für viele viel eWochen vergangen.

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